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11. RUHR-Symposium: Neue Materialien für die Wasserstoffwirtschaft

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11. RUHR-Symposium

Neue Materialien für die Wasserstoffwirtschaft

Wasserstoff gilt als einer der entscheidenden Bausteine für eine klimaneutrale Industrie. Damit er sich als nachhaltiger Energieträger in großem Maßstab durchsetzen kann, braucht es leistungsfähige Materialien und intelligente Systeme. Das 11. RUHR-Symposium „Functional Materials for Hydrogen“ der Universität Duisburg-Essen widmet sich am 16. und 17. Juni diesem Thema. Im Fraunhofer-inHaus-Zentrum in Duisburg kommen Vertreter:innen aus Forschung und Industrie zusammen, um über die gesamte Wasserstoff-Wertschöpfungskette zu diskutieren. Anmeldungen sind noch möglich.

Wie können neue Materialien die Wasserstofftechnologien effizienter, langlebiger und wirtschaftlicher machen? Das ist die Kernfrage des Symposiums. In hochkarätig besetzten Tandem-Vorträgen verbinden die Referent:innen jeweils die Perspektiven aus Wissenschaft und Industrie.

So geht es um die technologischen Konzepte für die Wasserstoffwirtschaft sowie die Frage, welche wirtschaftlichen und regulatorischen Voraussetzungen für ihren Ausbau nötig sind. Zudem wird die Rolle von Wasserstoff in der Stahlproduktion diskutiert, vor allem die Direktreduktion, mit der sich CO₂-Emissionen deutlich senken lassen.

Weitere Vorträge beschäftigen sich mit Elektrolyseuren – Anlagen zur Herstellung von (grünem) Wasserstoff aus erneuerbaren Energien – und wie dabei Materialien und Komponenten effizient zusammenwirken. Andere Themen sind Elektroden und Membranen, die sich kostengünstig produzieren lassen und dauerhaft leistungsfähig bleiben, sowie die elektrochemische Konversion, die zum Beispiel bei der CO2-Abscheidung aus der Luft genutzt wird.

Organisiert wird das Symposium der Universität Duisburg-Essen (UDE) vom Center for Nanointegration Duisburg-Essen (CENIDE), dieses Mal in Zusammenarbeit mit der Fakultät für Ingenieurwissenschaften und dem NRW-Forschungsprojekt Natural Water to Hydrogen. „Die Veranstaltung unterstreicht zugleich die hohe Kompetenz der UDE im Bereich Funktionsmaterialien und Wasserstoff“, erklärt Dr. Tobias Teckentrup, Geschäftsführer von CENIDE. „Forschende arbeiten an innovativen Materialien für Elektrolyseure, Membranen, Energiespeicher und industrielle Anwendungen. Sie leisten damit wichtige Beiträge für die Energiewende und eine klimafreundliche Industrie.“

Das RUHR-Symposium der UDE findet bereits seit 2014 statt. Der interdisziplinäre Austausch soll neue Kooperationen anstoßen und dazu beitragen, materialwissenschaftliche Erkenntnisse schneller in praxistaugliche Technologien zu überführen.

Weitere Informationen, das Programm und die Möglichkeit, sich anzumelden, gibt es unter: www.ruhr-symposium.de

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