All Stories
Follow
Subscribe to Frankfurter Rundschau

Frankfurter Rundschau

Frankfurter Rundschau: Kommentar zu Gauland und Boateng

Frankfurt (ots)

Weil kein Rassist öffentlich bekennt, ein zäher und harter Rassist zu sein, spricht Gauland nicht von Rassismus, sondern davon, dass er und seinesgleichen um "ihr So-Sein" kämpften, für alles, "was man von den Vätern ererbt" habe. Was ist das Erbe, das Gauland und Gesinnungsgenossen mit ihrem Rassismus verteidigen? Nicht dazu gehört: die unbedingte Achtung der Menschenwürde, Religionsfreiheit, Respekt der sexuellen Identität, das Christentum, Weltoffenheit, Toleranz. Der geistige Nachlass, den Gauland verteidigt, ist von der Bundesrepublik ausgeschlagen worden. In ihrem "So-Sein" ist dafür kein Platz.

Pressekontakt:

Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222

Original content of: Frankfurter Rundschau, transmitted by news aktuell

More stories: Frankfurter Rundschau
More stories: Frankfurter Rundschau
  • 27.05.2016 – 17:05

    Frankfurter Rundschau: Obamas Worte der Hoffnung in Hiroshima

    Frankfurt (ots) - Vor 71 Jahren fielen die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki. Gestern war das erste Mal ein US-Präsident in Hiroshima. Es war fast gleichgültig, was er sagen würde. Dass er dastand, der Opfer gedachte, das war Geste genug. "Wir müssen den Mut haben, der Logik der Angst zu entkommen und eine Welt anstreben ohne Atomwaffen", sagte Barack Obama. Das Atomzeitalter ist aber nicht die Epoche, in der der ...

  • 26.05.2016 – 16:52

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zur rechtsnationalen Allianz in Israel

    Frankfurt (ots) - Mit der rechtsgestrickten Regierung Netanjahus wird ein Siedlungsstopp oder gar ein Abzug aus den besetzten Gebieten nicht zu machen sein. Zu ihr gehören schließlich neben Lieberman auch die Ultranationalisten um Naftali Bennett und eine Menge Hardliner aus dem Likud - allesamt Gegner einer Zwei-Staaten-Lösung. Im Falle eines Koalitionsbeitritts ...

  • 24.05.2016 – 17:14

    Frankfurter Rundschau: Das ganze Bild zeigen

    Frankfurt (ots) - Der Paritätische Gesamtverband verpasst in seinem Jahresgutachten zur sozialen Lage in Deutschland die Gelegenheit, notwendige Differenzierungen vorzunehmen. So bleibt unerwähnt, dass die Reallöhne in jüngerer Zeit auf breiter Front gestiegen sind und nicht nur die Einkommen der oberen Zehntausend. Zwar gibt der Verband den Anteil der heutigen Rentner, die sich einer betrieblichen Altersversorgung ...