All Stories
Follow
Subscribe to Stuttgarter Zeitung

Stuttgarter Zeitung

Stuttgarter Zeitung: zum französischen Wirtschaftsminister Macron

Stuttgart (ots)

An sozialem Einfühlungsvermögen scheint es Macron zu fehlen. Um das Vertrauen seiner Landsleute zu gewinnen, müsste er ihnen aber das Gefühl vermitteln, dass er ihre Ängste und Nöte kennt und ernst nimmt, dass er ihr Wohl im Auge hat, wenn er mehr Eigenverantwortung des Bürgers und weniger Staat fordert. Doch der frühere Investmentbanker wirkt volksfern. Seinesgleichen schlägt er in Bann. Die Gewinner der Globalisierung scharen sich um Emmanuel Macron. Die Verlierer wenden sich ab. Ohne sie aber wird er nicht Präsident werden.

Pressekontakt:

Stuttgarter Zeitung
Redaktionelle Koordination
Telefon: 0711 / 72052424
E-Mail: spaetdienst@stzn.de
http://www.stuttgarter-zeitung.de

Original content of: Stuttgarter Zeitung, transmitted by news aktuell

More stories: Stuttgarter Zeitung
More stories: Stuttgarter Zeitung
  • 29.08.2016 – 20:03

    Stuttgarter Zeitung: Zu Gabriels Absage an TTIP

    Stuttgart (ots) - Dass Gabriel in Sachen TTIP seit Monaten das Signal des Scheiterns aussendet, ist fatal. Seine Aufgabe wäre es, für ein sinnvolles Freihandelsabkommen zu streiten. Deutschland ist als eine der großen Exportnationen der Hauptprofiteur. Aus parteitaktischen Gründen schwingt sich Gabriel jedoch zum Oberkritiker auf. Um in der SPD wenigstens das EU-Freihandelsabkommen Ceta mit Kanada zu retten, will er ...

  • 28.08.2016 – 20:59

    Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Steuersenkungen

    Stuttgart (ots) - In etwas mehr als einem Jahr wird der neue Bundestag gewählt, und bis dahin werden sich die Parteien darüber streiten, wie die Rekordüberschüsse in den öffentlichen Haushalten genutzt werden sollen. Seit dem Wochenende scheint klar, dass es sowohl in der Union als auch in der SPD gewichtige Stimmen für eine Steuerentlastung gibt. Das ist gut und richtig, wenngleich sich alle noch ein wenig zieren. ...

  • 26.08.2016 – 20:16

    Stuttgarter Zeitung: Zu Merkels Reisediplomatie

    Stuttgart (ots) - Der Rettung Europas ist die Kanzlerin trotz Tausender Flugkilometer kaum näher gekommen. Merkels vorläufige Bilanz: ernüchternd. Soweit der Inhalt ihrer Gespräche an die Öffentlichkeit drang, war allenfalls vage von einer Strategie gegen die schädlichen Folgen des Brexit die Rede, dafür umso konkreter von den Folgen ihrer Flüchtlingspolitik. Das verwundert kaum. Damit hat sich Merkel europaweit ...