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Otoplastik: Hörakustiker erklären Fachbegriffe rund ums Hören auf YouTube
Warum braucht man Ohrpassstücke?

Mainz (ots)

Die Otoplastik, auch Ohrpassstück genannt, ist der von Hörakustikern individuell gefertigte Teil von Hörsystemen, Gehörschutz- und In-Ear-Monitoring-Lösungen, der für ihren bestmöglichen Sitz im Gehörgang des Trägers sorgt. Eine Otoplastik verbessert zudem die Wirkung der eingesetzten Lösung und erhöht den Tragekomfort.

Bei Hörsystemen und In-Ear-Monitoring-Lösungen stellt ein Ohrpassstück sicher, dass der von der Technik verstärkte Schall eindeutig und zielgerichtet ans Hörorgan geleitet wird. So wird eine gleichbleibend gute Hörwirkung erzielt. Für ein gutes Sprachverstehen sind individuelle Ohrpassstücke bei Hörsystemen deshalb von Vorteil. Bei individuellem Gehörschutz schirmt eine an den persönlichen Gehörgang angepasste Otoplastik das Gehör vor Lärm zuverlässig ab und bietet so einen zuverlässigen Schutz. Die Anfertigung von Ohrpassstücken erlernen Hörakustiker während ihrer Ausbildung im Ausbildungsbetrieb und am Campus Hörakustik in Lübeck, der deutschlandweit zentralen und weltweit größten Ausbildungsstätte im Hörakustiker-Handwerk.

Weitere Details zu Otoplastiken erklärt Georg Jaspert in einer Folge der YouTube-Serie "Wörterbuch der Hörakustik" im Kanal der Bundesinnung der Hörakustiker (Video: 2:02 Min.): https://youtu.be/zVWPGDYStHM

Serie "Wörterbuch der Hörakustik": Fachbegriffe auf YouTube erklärt

Die Welt des Hörens ist vielfältig, spannend und komplex. Rund ums Hören gibt es deshalb viele Fachbegriffe. In der YouTube-Serie "Wörterbuch der Hörakustik" der Bundesinnung der Hörakustiker erklären Experten ausgewählte Fachausdrücke.

Hintergrund zum Hörakustiker-Handwerk

In Deutschland gibt es etwa 5,4 Millionen Menschen mit einer indizierten Schwerhörigkeit. Schwerhörigkeit zählt zu den zehn häufigsten gesundheitlichen Problemen. Mit über 7.000 Hörakustiker-Betrieben und ca. 15.000 Hörakustikern versorgt das Hörakustiker-Handwerk bereits ca. 3,7 Millionen Menschen in Deutschland mit modernsten Hörsystemen. Die Bundesinnung der Hörakustiker (biha) KdöR vertritt die Interessen der Hörakustiker in Deutschland.

Die Versorgungsqualität im Bereich von Hörsystemen ist in Deutschland sehr gut, das bestätigt die größte jemals von gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) durchgeführte Versichertenbefragung zur Hörsystemversorgung in Deutschland. Rund 90 Prozent der Versicherten waren "sehr zufrieden" oder "zufrieden" mit der individuellen Versorgungssituation. Und das unabhängig davon, ob der Versicherte eine mehrkostenfreie Versorgung gewählt oder eine private Zuzahlung geleistet hat.

Neben der Erstversorgung des Kunden ist der Hörakustiker auch für die begleitende Feinanpassung mit wiederholten Überprüfungen und Nachstellungen der Hörsystemfunktionen u.v.m. zuständig. Er berät zu Gehörschutz, Tinnitus und allem rund ums Hören.

Pressekontakt:

Michael Skwarciak, M.A. (biha), skwarciak@biha.de

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