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WESTFALEN-BLATT: Kommentar zum Entwurf des neuen Glücksspiel-Staatsvertrags

Bielefeld (ots)

Grenzen widersprechen der Idee des Internets. Sie bilden aber die Grundlage für den föderalen Aufbau der Bundesrepublik. Dass es den Vertretern der 16 deutschen Bundesländer gelungen ist, sich ausgerechnet bei dem schwierigen Thema Online-Glücksspiele und -Sportwetten auf den Entwurf für einen neuen Staatsvertrag zu einigen, ist eine große Leistung - und ein wichtiger Schritt gegen die Illegalität.

Ein Entwurf ist allerdings noch kein Gesetz. So sind Änderungen noch nicht ausgeschlossen. Für beide Seiten geht es um Grundsätzliches: den einen um die persönliche Freiheit, auch wenn sich die Betroffenen schlimmstenfalls selbst ruinieren. Den anderen um den Schutz vor Sucht und Verarmung - auch gegen den Willen des Spielers. Das Internet ist aber nicht nur grenzenlos, es ist auch sehr schnell. Und es hat eine dunkle Seite. Um diese einzudämmen, brauchte es die Einigung und den Staatsvertrag.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Bernhard Hertlein
Telefon: 0521 585-262
wb@westfalen-blatt.de

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