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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu den Trassenpreisen der Deutschen Bahn

Bielefeld (ots)

Die Trassen- und Stationspreise, die Deutsche Bahn (DB) von der privaten Konkurrenz verlangt, steigen Jahr für Jahr. Das Geld wird aus den so genannten Regionalisierungsmitteln gezahlt, die der Bund und die Länder zur Finanzierung des Schienenpersonennahverkehrs bereitstellen. Somit fließt Steuergeld an den Staatskonzern Bahn zurück. Erschwerend hinzu kommt, dass die Berechnung der Gebühren undurchsichtig ist. Der Bahn ist es bislang nicht gelungen, ihre Kalkulation nachvollziehbar offenzulegen. Immer wieder musste die Bundesnetzagentur als Aufsichtsbehörde Nachbesserungen einfordern. So muss die Bahn bei den Trassenpreisen in Zukunft auf Zuschläge für unwirtschaftliche Strecken verzichten. Dies ließ Länder und Zweckverbände aufhorchen. Sie wollen jetzt die in der Vergangenheit zu viel gezahlten Trassengebühren zurückfordern und haben die Signale auf Rot gestellt. Die Bahn sollte sich hier gesprächsbereit zeigen. Denn der auf die Schiene gesetzte Klageweg könnte für die Bahn am Prellbock enden. Dann hätte sich die DB mit ihrem Gebührensystem aufs Abstellgleis manövriert. Ernst-Wilhelm Pape

Pressekontakt:

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Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

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