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ZF Friedrichshafen AG

ZF Friedrichshafen übernimmt TRW Automotive

Friedrichshafen (ots)

   *** Hinweis: Einladung zur Web-Pressekonferenz am Ende dieser 
Presse-Information ***
   ZF Friedrichshafen AG und TRW Automotive Holdings Corp. (NYSE: 
TRW) haben eine bindende Vereinbarung zur Übernahme von TRW durch ZF 
unterzeichnet. Das gaben die beiden Unternehmen heute bekannt. Das 
vereinte Unternehmen wird mit etwa 30 Milliarden Euro (rund 41 
Milliarden US-Dollar) Gesamtumsatz und 138.000 Mitarbeitern zu den 
global führenden Automobilzulieferern zählen. Gemeinsam sind ZF und 
TRW hervorragend aufgestellt, um weltweit von den Megatrends in der 
Automobilindustrie zu profitieren.
Zusammenschluss zweier sehr erfolgreicher Technologieführer

Beide Unternehmen haben sich in stark wachsenden Segmenten etabliert, die von den Megatrends Kraftstoffeffizienz, erhöhte Sicherheitsanforderungen und autonomes Fahren profitieren. ZF ist ein Technologiekonzern in der Antriebs- und Fahrwerktechnik und TRW ein bedeutender Zulieferer von aktiver und passiver Sicherheitstechnik einschließlich modernster Fahrerassistenzsysteme. Beide Unternehmen können eine beeindruckende Erfolgsbilanz vorweisen, die auf hoher Produktqualität und kontinuierlichen Innovationen für ihre Kunden beruht.

   Weltweit belaufen sich die gemeinsamen Investitionen in Forschung 
und Entwicklung (Gesamtaufwand für Engineering inklusive F&E, bezogen
auf das Geschäftsjahr 2013) auf rund 1,5 Milliarden Euro (etwa 2,1 
Milliarden US-Dollar), wodurch ZF eine weltweit führende Rolle in der
Forschung und Entwicklung einnimmt.

   Der Vorstandsvorsitzende von ZF, Dr. Stefan Sommer, erklärte: "TRW
fügt sich hervorragend in unsere langfristige Strategie ein. Die 
Transaktion führt zwei erfolgreiche Unternehmen zusammen, die sich 
durch eine bemerkenswerte Innovations- und Wachstumsbilanz und eine 
solide Finanzlage auszeichnen. Wir verbessern unsere 
Zukunftsaussichten weiter, indem wir unser Produktportfolio in 
äußerst attraktiven Segmenten erweitern."

   Sommer ergänzte: "Das ist eine Akquisition im Geiste einer 
Partnerschaft. Wir freuen uns, die Mitarbeiter von TRW willkommen zu 
heißen. Um das Potenzial dieses spannenden Zusammenschlusses voll 
ausschöpfen zu können, setzen wir konsequent auf eine enge 
Zusammenarbeit. Der Großraum Detroit wird für uns ein bedeutender 
Standort bleiben. Wir sind zuversichtlich, dass Mitarbeiter beider 
Unternehmen von den verbesserten Karrierechancen in einem größeren, 
breiter aufgestellten Unternehmen profitieren werden."

   John C. Plant, Präsident und CEO von TRW, sagte: "Wir schätzen ZF 
seit langem als ein in unserer Branche sehr erfolgreiches Unternehmen
mit ähnlichen Wertvorstellungen und vergleichbarer Ausrichtung auf 
Innovation. Diese Transaktion bietet erhebliche Vorteile nicht nur 
für unsere Aktionäre, die ein sicheres Angebot für den vollständigen 
Wert ihrer Aktien erhalten. Sie ist auch vorteilhaft für unsere 
Mitarbeiter, Kunden und Standorte. Alle werden davon profitieren, 
Teil einer breiter aufgestellten und globalen Organisation zu sein. 
Unsere Mitarbeiter haben TRW mit bewundernswertem Engagement zu dem 
einzigartigen Unternehmen gemacht, das es heute ist. Unsere 
Leistungsstärke zeugt von ihrer harten Arbeit."

Umsätze in den USA und China künftig mehr als doppelt so hoch

Mit der Übernahme von TRW würde ZF ihre Umsätze in China und in den 
USA, zwei der weltweit wichtigsten Länder der Automobilbranche, mehr 
als verdoppeln.

   ZF ist seit 1979 in den USA vertreten und unterhält dort 12 
Produktionsstandorte, darunter ein Mitte 2013 eröffnetes Werk für 
Automatikgetriebe in South Carolina. Durch die Transaktion würde ZF 
ihren Jahresumsatz in den USA von 2,8 Milliarden Euro (3,9 Milliarden
US-Dollar) auf 6,5 Milliarden Euro (9,0 Milliarden US-Dollar) 
deutlich steigern.

   Aufgrund des Zusammenschlusses würde ZF auch ihren Umsatz in China
erheblich steigern. Auf China entfallen zwei Drittel des regionalen 
Gesamtumsatzes von 3 Milliarden Euro (4,1 Milliarden US-Dollar) im 
asiatisch-pazifischen Raum. Zusammen mit TRW - in China ebenfalls 
stark vertreten - würde ZF in China ein Umsatzvolumen von 4,0 
Milliarden Euro (5,5 Milliarden US-Dollar) erzielen. Ferner würde das
Unternehmen durch den Zusammenschluss einen Jahresumsatz von rund 5,4
Milliarden Euro (etwa 7,5 Milliarden US-Dollar) im 
asiatisch-pazifischen Raum erwirtschaften.

   Beide Unternehmen haben in den vergangenen Jahren massiv in die 
Erweiterung ihrer Produktionsstandorte investiert. Außerdem verfügen 
beide über bedeutende Produktions- und F&E-Standorte in China: ZF 
erweitert zurzeit das Entwicklungszentrum in Schanghai auf 800 
Mitarbeiter, das eine halbe Stunde Fahrt von dem neuen F&E-Zentrum 
von TRW entfernt ist. Das TRW-Zentrum wird nach der Fertigstellung 
1.200 Mitarbeiter beschäftigen und damit der weltweit größte 
F&E-Standort von TRW sein.

Regional und kundenspezifisch ausgewogenes Portfolio

   Das durch die Übernahme entstehende Unternehmen wird etwa die 
Hälfte seines Umsatzes in Europa und die andere Hälfte in 
Nordamerika, Asien-Pazifik und dem Rest der Welt erwirtschaften. Die 
Transaktion wird auch zu einem ausgewogenen Kundenportfolio sowohl im
Premiumsegment als auch im Volumenmarkt führen. TRW erzielt einen 
großen Teil seines Umsatzes im Volumenmarkt und unterhält enge 
Beziehungen zu Volumenherstellern in den USA und Europa. ZF verfügt 
über eine breitere Kundenbasis und ist stark bei 
Premiumautoherstellern vertreten. Darüber hinaus wird das vereinte 
Unternehmen gut aufgestellt sein, um auch Fahrzeughersteller in Asien
zu beliefern.

TRW wird neue Division von ZF

   Der Hauptsitz von ZF wird weiterhin in Friedrichshafen sein. TRW 
wird als separate Division in ZF integriert. Bisher wurden noch keine
Entscheidungen über Zuständigkeiten in der Geschäftsführung für den 
TRW-Bereich getroffen. Die Unternehmen beabsichtigen, ausgewogene 
Integrationsteams aus Mitarbeitern beider Unternehmen einzusetzen, um
eine nahtlose Integration sicherzustellen und das gemeinsame 
Unternehmen für ein beschleunigtes Wachstum gut aufzustellen. 
Zugleich sollen auf diese Weise potenzielle Herausforderungen für 
Mitarbeiter und Kunden bewältigt werden. Da die beiden Unternehmen 
einander ergänzen, wird das Hauptaugenmerk auf Wachstum liegen, 
während Kostensynergien vor allem durch eine verbesserte Position 
beim Einkauf oder in verbesserten Prozessen entstehen könnten. 

Barabfindung für TRW-Aktionäre

   Gemäß der Vereinbarung erwirbt ZF das Unternehmen TRW im Wege der 
Bar-Übernahme zum Wert von rund 12,4 Milliarden US-Dollar auf Basis 
des Equity Value. Aufsichtsrat und Vorstand von ZF sowie das Board of
Directors von TRW haben der Vereinbarung zugestimmt. TRW-Aktionäre 
werden eine Barabfindung von 105,60 US-Dollar für jede TRW-Aktie 
erhalten. 

Transaktion konservativ finanziert

ZF hat feste Finanzierungszusagen von der Citigroup und der Deutschen
Bank erhalten und bleibt seiner konservativen Finanzpolitik 
verpflichtet. Dank des starken Wachstums und Cashflow des vereinten 
Unternehmens will ZF ihren Verschuldungsgrad in den kommenden Jahren 
wieder erheblich reduzieren.

Bedingungen für den Vollzug der Transaktion

   Die Transaktion unterliegt einer Reihe von üblichen 
Vollzugsbedingungen. Dazu zählen die Genehmigung durch den 
US-Ausschuss für ausländische Investitionen (CFIUS), die 
kartellrechtliche Freigabe und die Zustimmung von TRW-Aktionären, die
mehr als 50 Prozent der ausstehenden Aktien repräsentieren. ZF geht 
davon aus, dass die Transaktion im ersten Halbjahr 2015 abgeschlossen
sein wird. Nach Abschluss der Transaktion ist ein Delisting der 
TRW-Aktie von der New York Stock Exchange geplant. 

Vorteile für alle Beteiligten

   Dr. Stefan Sommer ergänzte: "Der Zusammenschluss ist für alle 
Beteiligten sinnvoll: Die Kunden beider Unternehmen erwartet ein 
breiteres Angebot unter einem Dach, und die Mitarbeiter von ZF und 
TRW werden von den erweiterten Möglichkeiten profitieren, die sich 
aus einem vereinten Unternehmen ergeben. Die TRW-Aktionäre erhalten 
eine attraktive Bewertung, und unsere eigenen Aktionäre - die 
Zeppelin-Stiftung und die Ulderup-Stiftung - profitieren von 
verbesserten Zukunftsaussichten und einer größeren Diversifizierung 
des vereinten Unternehmens." Der Vorsitzende des Aufsichtsrats der ZF
Friedrichshafen AG, Prof. Dr. Giorgio Behr, machte deutlich, dass 
"beide Unternehmen diesen Schritt aus einer Position der Stärke 
heraus tun und über ausgezeichnete Wachstumsaussichten verfügen".
Citigroup und Deutsche Bank fungierten als Finanzberater und Sullivan
& Cromwell als Rechtsberater von ZF.

*** EINLADUNG ZUR WEB-PRESSEKONFERENZ ***

   Sehr geehrte Journalisten, anlässlich der Akquisition laden wir 
   Sie herzlich ein zu einer Web-Pressekonferenz 
   am heutigen Montag, 15. September 2014, 15:45 Uhr, 
   mit Dr. Stefan Sommer, Vorstandsvorsitzender von ZF, und Dr.     
   Konstantin Sauer, Finanzvorstand von ZF. 

   Die Präsentation wird in englischer Sprache gehalten. Sie können 
nach der Einwahl allerdings auch den Simultan-Dolmetscherdienst in 
deutscher Sprache wählen.

   Teilnahme an der Web-Pressekonferenz Internet: 
www.zf.com/mediacall 

   Hier können Sie den Vortrag hören und die Präsentation sehen, 
nachdem Sie Ihren Namen, Ihre E-Mail-Adresse und Ihre Redaktion 
angegeben haben. 

   Zusätzlich, über Telefon-Einwahlnummer 069 566 036 000: 
Telefonisch zugeschaltet können Sie aktiv an der Web-Pressekonferenz 
teilnehmen und Fragen stellen.

Über ZF Friedrichshafen

ZF ist ein weltweit führender Technologiekonzern in der Antriebs- und Fahrwerktechnik mit 122 Produktionsgesellschaften in 26 Ländern. Im Jahr 2013 erzielte der Konzern mit ca. 72.600 Mitarbeitern einen Umsatz von 16,8 Milliarden Euro. Um seinen Erfolg mit innovativen Produkten auch künftig zu sichern, investiert ZF jährlich rund 5 % seines Umsatzes (2013: 836 Millionen Euro) in Forschung und Entwicklung. Auf der Rangliste der Automobilzulieferer ist ZF unter den zehn größten Unternehmen weltweit. Weitere Informationen und Bildmaterial finden Sie auf unserer Website www.zf.com.

Über TRW Automotive Holdings

Mit einem 2013 erzielten Umsatz von 17,4 Milliarden US-Dollar zählt TRW Automotive zu den weltweit führenden Automobilzulieferern. Das Unternehmen mit Sitz in Livonia, Michigan (USA), ist mit seinen Tochtergesellschaften in 24 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit rund 65.000 Mitarbeiter. Die Produkte von TRW Automotive umfassen Fahrzeugsteuer- und Fahrerassistenzsysteme, Brems-, Lenk- und Fahrwerksysteme, Insassenschutzsysteme (Sicherheitsgurte und Airbags), Elektronik, Motorkomponenten, Befestigungssysteme, Ersatzteile und Kundendienstleistungen. Weitere Informationen und Bildmaterial finden Sie auf der Website www.trw.com.

Vorbehalt bei zukunftsgerichteten Aussagen

Das vorliegende Dokument enthält auf die Zukunft gerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen enthalten naturgemäß diverse Risiken und Unsicherheiten. Die tatsächlichen Geschäftszahlen könnten wesentlich von den Prognosen in den Zukunftsaussagen abweichen. Ursächlich für eine wesentliche Abweichung der tatsächlichen Geschäftszahlen könnten u. a. folgende Faktoren sein: die Möglichkeit, dass die Parteien die im Zusammenhang mit dem Erwerb erwarteten Synergien nicht im antizipierten Zeitrahmen oder überhaupt nicht heben können und es nicht gelingt, das Geschäft von TRW in das von ZF zu integrieren; die Integration erweist sich als schwieriger, zeitaufwendiger oder teurer als erwartet; Betriebskosten, Kundenverlust und Betriebsunterbrechungen (einschließlich unter anderem der Schwierigkeit, die Beziehungen zu Mitarbeitern, Kunden, Zulieferern oder anderen Geschäftspartnern aufrechtzuerhalten) können nach der Transaktion größer als erwartet ausfallen; die Bindung von Mitarbeitern in bestimmten Schlüsselpositionen von TRW kann sich als schwieriger erweisen als erwartet; die Bedingungen für den Vollzug der Transaktion werden möglicherweise nicht erfüllt, oder die für die Transaktion gesetzlich erforderlichen Genehmigungen können nicht zu den erwarteten Bedingungen oder nicht innerhalb des vorgesehenen Zeitplans eingeholt werden; der intensive Wettbewerb, dem ZF und TRW ausgesetzt sind; die Anforderungen veränderter Geschäftsumfelder; die erhebliche Verschuldung, die ZF im Zusammenhang mit der Transaktion auf sich nimmt; sowie die anderen Faktoren, die in den unter http://www.zf.com einsehbaren öffentlichen Berichten von ZF und in den bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereichten Berichten von TRW unter http://www.sec.gov eingesehen werden können. ZF ist nicht verpflichtet, die in dieser Mitteilung enthaltenen Informationen zu aktualisieren, soweit nicht gesetzlich vorgeschrieben. Den Lesern wird empfohlen, kein unangemessenes Vertrauen in diese zukunftsgerichteten Aussagen zu setzen, die nur für den Zeitpunkt dieser Mitteilung gelten.

Zusätzliche Informationen, und wo diese zu finden sind Diese Mitteilung kann als angebotsrelevantes Dokument hinsichtlich der vorgeschlagenen Übernahme von TRW durch ZF angesehen werden. Im Zusammenhang mit der vorgeschlagenen Übernahme beabsichtigen ZF und TRW, einschlägige Unterlagen, einschließlich der Aktionärsinformationen von TRW zur Einwerbung der Stimmrechtsvollmachten (proxy statement) auf Formblatt 14A, bei der SEC einzureichen. DEN AKTIONÄREN VON TRW WIRD NACHDRÜCKLICH EMPFOHLEN, ALLE BEI DER SEC EINGEREICHTEN EINSCHLÄGIGEN UNTERLAGEN EINSCHLIESSLICH DER AKTIONÄRSINFORMATIONEN VON TRW ZU LESEN, DA SIE WICHTIGE INFORMATIONEN ZU DER VORGESCHLAGENEN TRANSAKTION ENTHALTEN. Investoren und Wertpapierinhaber können diese Dokumente kostenfrei auf der Website der SEC, http://www.sec.gov, erhalten, und TRW-Aktionäre werden rechtzeitig darüber informiert, wie sie die transaktionsrelevanten Dokumente kostenfrei von TRW erhalten können. Beteiligte bei der Einwerbung von Stimmrechtsvollmachten ZF und die Mitglieder seines Aufsichtsrats und Vorstands sowie TRW und dessen Direktoren und leitende Angestellte werden möglicherweise als Beteiligte bei der Einwerbung der Stimmrechtsvollmachten (participants in the solicitation of proxies) von Besitzern von TRW-Stammaktien in Bezug auf die vorgeschlagene Transaktion angesehen. Informationen über die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands von ZF sind dem Geschäftsbericht 2013 und der Website von ZF zu entnehmen. Informationen über die Direktoren und leitenden Angestellten von TRW sind in den Aktionärsinformationen (proxy statement) zur Jahreshauptversammlung 2014 von TRW enthalten, die am 26. März 2014 bei der SEC eingereicht wurden. Investoren können zusätzliche Informationen über die Anteile dieser Beteiligten erhalten, indem sie die Aktionärsinformationen (proxy statement) zu der Übernahme lesen, sobald diese verfügbar sind.

Pressekontakt:

Andreas Veil, Wirtschaftspresse, Tel.: +49 (0)7541 77-7925,
E-Mail: andreas.veil@zf.com
~
Dr. Jochen Mayer, Wirtschaftspresse, Tel.: +49 (0)7541 77-7028,
E-Mail: jochen.mayer@zf.com

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