»Weihnachten im Schuhkarton«: Über 1,5 Millionen Päckchen voller Hoffnung
Vom 1. Oktober bis 15. November 2005 läuft die Geschenk-Aktion zum 10. Mal
Berlin (ots)
Die weltweit größte Geschenk-Aktion für Kinder in Not, die in diesem Jahr zum 10. Mal stattfindet, ruft wieder dazu auf, Päckchen zu packen, um Kindern eine unvergessliche Weihnachtsfreude zu bereiten.
Seit 1996 findet die in Großbritannien ins Leben gerufene Aktion im deutschsprachigen Raum statt. Mit Hilfe unzähliger Ehrenamtlicher konnte der in Berlin ansässige Projektträger »Geschenke der Hoffnung e.V.« im vergangenen Jahr 406.188 Kinder in elf Ländern auf drei Kontinenten beschenken. Davon lagen neun Empfängerländer im osteuropäischen Raum.
Die Idee der Aktion, deren wichtigstes Anliegen es ist, Hoffnung zu schenken, ist so einfach wie bestechend: Ein handelsüblicher Schuhkarton wird mit Geschenkpapier beklebt, mit Dingen des täglichen Bedarfs und dem, was Kindern Freude macht, gefüllt: Schulsachen wie Hefte, Buntstifte und Lineal oder Hygieneartikel wie Zahnbürste und Kamm sind in den Empfängerländern wahre Schätze. Kleidung, Spielsachen und Süßigkeiten, all das, was Kinderherzen höher schlagen lässt, machen das Päckchen komplett. Mit einem Aufkleber zeigen Päckchenpacker an, für welche Altersgruppe die Geschenke geeignet sind und ob sich ein Junge oder ein Mädchen über das weit gereiste Päckchen freuen darf. Aufgrund strenger Einfuhr- und Zollbestimmungen der Empfängerländer dürfen nur neue Waren und keine gelatinehaltigen Süßigkeiten wie Gummibärchen importiert werden. Ist der Schuhkarton gepackt, kann er in einer geschulten und registrierten Sammelstelle in Wohnortnähe (Adressen ab Anfang Oktober unter www.Geschenke-der-Hoffnung.org) abgegeben werden. Von dort aus geht er über das Berliner Zentrallager in die Empfängerländer. Zur Deckung der Kosten für Transport und Abwicklung empfehlen die Organisatoren der Aktion eine Spende in Höhe von 6,- Euro. An vielen Orten ist die Verteilung in ein weihnachtliches Rahmenprogramm eingebettet. In diesem Kontext bieten die Verteiler vor Ort den Kindern ein Heft mit biblischen Geschichten, kindgerecht erzählt, an. Sollten religiöse oder kulturelle Gegebenheiten eine Weihnachtsfeier oder die Verteilung des Hefts verbieten, wird davon abgesehen. Die Kinder erhalten die Schuhkartongeschenke in jedem Fall, ohne jede Bedingung.
»Ich selbst habe im vergangenen Dezember die Freude der Kinder erleben dürfen, die durch einen sorgfältig gepackten Schuhkarton ausgelöst wird. Im Umkreis von Prusz Gdanski, einer Kleinstadt im Norden Polens, konnten wir uns davon überzeugen, dass es auch nach dem EU-Beitritt noch wichtig ist, dort ein Zeichen der Hoffnung zu setzen, erklärt Christoph von Mohl, Geschäftsführender Direktor von 'Geschenke der Hoffnung e.V.'. Ob Osteuropa oder West Bank: Die Schuhkartongeschenke sind ein wichtiges Symbol. Sie zeigen: Irgendwo auf der Welt denkt ein Mensch an dich.«
»Geschenke der Hoffnung e.V.« ist ein christliches Werk mit internationalem Profil, das Menschen in Not hilft und das Evangelium weitergibt. Ziel der Arbeit ist es, Bedürftige, ungeachtet ihres religiösen, sozialen oder kulturellen Hintergrundes, zu unterstützen. Der Verein ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste (AMD) im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD). Er trägt das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für Soziale Fragen (DZI), ist Mitglied im Deutschen Spendenrat und darf das Prüfzertifikat der Deutschen Evangelischen Allianz führen.
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Esther Heyer
Pressearbeit »Geschenke der Hoffnung e. V.«
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