All Stories
Follow
Subscribe to Rheinische Post

Rheinische Post

Rheinische Post: Die FDP braucht mehr Köpfe neben Lindner Kommentar Von Thomas Reisener

Düsseldorf (ots)

Christian Lindner ist der Superstar der FDP, und genau das ist das größte Problem der Partei. Die 98-prozentige Zustimmung, mit der die Delegierten den 37-Jährigen am Samstag in Bielefeld als Landeschef wiedergewählt haben, sind kein Zufall. 2013 flog die FDP aus dem Bundestag, Ende 2014 war sie an keiner einzigen Landesregierung mehr beteiligt. Lindner übernahm mit dem Bundesvorsitz Ende 2013 einen Sanierungsfall. Er fegte Langeweiler und Opportunisten aus den Parteiämtern und bilanzierte öffentlich (!) die Mischung aus Überheblichkeit und Gefallsucht, mit der die FDP sich ins Abseits geschossen hatte. Dann positionierte er sie mit seinen stets charmanten und unterhaltsamen Auftritten so konsequent gegen den großkoalitionären Stillstand in Berlin, dass man das Außerparlamentarische ihrer Opposition kaum noch merkte. Politische Pop-Stars sind für ihre Partei immer auch Bürde. Denn der Abstand zu den anderen Repräsentanten ist dann zu groß. Obwohl die FDP längst wieder eine bundesweite Größe ist, wollen trotzdem noch immer alle nur Lindner. Die Sanierung der FDP ist erst abgeschlossen, wenn Lindner auch ein starkes Team präsentieren kann.

Pressekontakt:

Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original content of: Rheinische Post, transmitted by news aktuell

More stories: Rheinische Post
More stories: Rheinische Post
  • 09.04.2016 – 04:00

    Rheinische Post: IG Metall droht mit langen Warnstreiks

    Düsseldorf (ots) - Kurz vor der zweiten Runde in den Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie am Montag hat die IG Metall NRW ein Angebot der Gegenseite verlangt: "Die Arbeitgeber sind gut beraten, jetzt mal aus ihrer Ecke zu kommen und was Ordentliches auf den Tisch zu legen", sagte NRW-Bezirksleiter Knut Giesler der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagsausgabe). "Allerdings lassen ...

  • 09.04.2016 – 04:00

    Rheinische Post: IG Metall fordert Standortsicherheit bei Thyssenkrupp Steel

    Düsseldorf (ots) - Angesichts der Konsolidierungs-Gespräche zwischen Tata Steel und Thyssenkrupp über ein mögliches Joint Venture im Stahlbereich hat die IG Metall Sicherheitszusagen für die Belegschaft gefordert: "Egal ob und wer einsteigt, hier darf kein Arbeitsplatz wegfallen", sagte der Bezirksleiter der IG Metall in NRW, Knut Giesler, der in Düsseldorf ...