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Neues Afghanistan-Dossier des ZMSBw

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Potsdam (ots)

Derzeit blickt die Welt auf den Nahen Osten oder die Ukraine, aber nach Afghanistan? Obwohl die Bundeswehr dort fast 20 Jahre lang im Einsatz war ist dessen Vergangenheit fast vergessen. Das neue Afghanistan-Dossier des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr widmet sich der Geschichte des Krieges, aber auch der von Land und Leuten.

ISAF und Resolute Support

Im Jahr 2001 begann der bis heute umfangreichste, teuerste und verlustreichste Einsatz der Bundeswehr: der Afghanistan-Einsatz. In den durch UN United Nations-Resolutionen gestützten Missionen ISAF International Security Assistance Force und Resolute Support beteiligte sich die Bundeswehr mit ca. 160.000 Soldaten in 76 Kontingenten. Zwar endete der Einsatz im Sommer 2021, dennoch bleiben Afghanistan und seine Probleme auf vielfältige Weise relevant für Deutschland. Der Einsatz "am Hindukusch" prägte die Bundeswehr und die Menschen die für sie arbeiten bis heute.

Wissenschaftler und Zeitzeugen

In Text-, Audio- und Videobeiträgen kommen sowohl Wissenschaftler als auch Zeitzeugen zu den verschiedenen Themen zu Wort. In den ersten beiden Artikeln geben Dr. Christian Hartmann und Oberstleutnant Dr. Helmut R. Hammerich einen Überblick über Ursachen, Hintergründe und Verlauf des Afghanistaneinsatzes nach 2001 sowie die Geschichte Afghanistans seit der griechischen Antike.

Eine wachsende Sammlung

Für die Zukunft sind zahlreiche weiterer Beiträge geplant. Es folgen etwa ein Beitrag zum Karfreitagsgefecht 2010 von Oberstleutnant Chris Helmecke und ein Beitrag von Dr. Philipp Münch zu den militärischen Operationen der UN United Nations- bzw. NATO-Truppen ab 2001, sowie eine "Aktuelle Karte" zur ethnischen Zusammensetzung Afghanistans.

Im online-Dossier auf der Webseite des ZMSBw können sich Interessierte ab sofort durch fundierte und kritische Beiträge über Afghanistan informieren.

Pressekontakt:

Major Michael Gutzeit
Leiter der Informationsarbeit
Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr
Telefon: 0331 9714 400
Mail: ZMSBwPressestelle@bundeswehr.org

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