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VNW-Direktor Andreas Breitner zur LBS-Immobilienmarktstudie: Genossenschaften und soziale Vermieter bieten beides: bezahlbares Wohnen und Sicherheit

49/2021

Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen in Hamburg und im Hamburger Umland haben sich im vergangenen Jahr trotz der Coronapandemie erheblich verteuert. Das geht aus einer Immobilienmarktstudie hervor, die die LBS Bausparkasse Schleswig-Holstein-Hamburg AG mit dem Hamburger Forschungsinstitut F + B Forschung und Beratung erarbeitet und am Mittwoch veröffentlicht hat. Demnach stiegen die durchschnittlichen Immobilienpreise 2020 im Vergleich zum Jahr 2019 je nach Objektart zwischen rund sieben und knapp 14 Prozent. Den Studienautoren zufolge wird der Großraum Hamburg ein begehrter Siedlungsraum bleiben. Der Preistrend – wenn auch leicht abgeschwächt – werde sich fortsetzen.

Dazu erklärt Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW):

„Die unterschiedlichen Segmente des Wohnungsmarktes entkoppeln sich weiter. Während sich der Anstieg der Mietpreise inzwischen deutlich abgeschwächt hat und zuletzt sogar unter der allgemeinen Preissteigerungsrate lag, kennen die Preise für Wohneigentum nach wie vor kein Halten. Für Otto-Normal-Verbraucher ist es in Hamburg und dessen Umland inzwischen nahezu unmöglich, ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung zu kaufen, ohne sich bis unter die Hutschnur zu verschulden.

Hinter dem Wunsch nach Wohneigentum steckt oftmals die Hoffnung auf Sicherheit. Gerade in Pandemie-Zeiten bedeutet die Gewissheit, nicht aus den eigenen vier Wänden vertrieben werden zu können, den Menschen sehr viel. Diese Gewissheit lässt sich aber auch bei Wohnungsgenossenschaften und sozial orientierten Vermietern finden. Wer in einer Wohnung eines VNW-Unternehmens wohnt, der braucht keine Angst haben: keine Angst vor einer Kündigung wegen Eigenbedarfs, keine Angst vor einer Luxussanierung und keine Angst vor einer unangemessenen Erhöhung der Miete.

Anstatt immer mehr Baugebiete für Einfamilienhäuser auszuweisen, die sich nur ein kleiner Teil der Gesellschaft leisten kann, sollten vor allem Hamburgs Umlandgemeinden jenen Wohnungsunternehmen Förderung und Hilfe anbieten, die seit Jahrzehnten für bezahlbares Wohnen stehen. Wer sich die zuletzt errichteten Wohnquartiere von sozial orientierten Wohnungsgesellschaften und Genossenschaften anschaut, der wir rasch bemerken: dort kann man bestens leben. Und die Viertel bieten den Mieterinnen und Mietern beides: eine bezahlbare Wohnung sowie Sicherheit.“

2021/03/31

Der VNW vertritt in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein insgesamt 394 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften. In den von ihnen verwalteten 742.000 Wohnungen leben rund 1,5 Millionen Menschen. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter liegt bei den VNW-Unternehmen bei 6,04 Euro. Der VNW ist der Verband der Vermieter mit Werten.

V.i.S.P.: Oliver Schirg, Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), Referat Kommunikation, Telefon: +49 40 52011 226, Mobil: +49 151 6450 2897, Mail: schirg@vnw.de

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