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Oberberg Schlaf- und Stressmonitor untersucht Schlafgesundheit und Stressbelastungen in der Allgemeinbevölkerung

Berlin (ots)

Schlafprobleme und Stress stellen eine große Belastung für Menschen in Krisenzeiten dar. Die Analyse der Daten aus der ersten und zweiten Befragungswelle des Oberberg Schlaf- und Stressmonitor aus 2022 zeigt: Die Belastung steigt.

In der ersten Befragungswelle im Frühjahr 2022 gaben 15,8 % der Menschen in Deutschland an, schlecht oder sehr schlecht zu schlafen. Ende 2022, in der zweiten Befragungswelle, waren es schon 20,9 %. Ein weiterer Trend aus der wissenschaftlichen Studie betrifft die Stressbelastungen: 19,1 % der Befragten in der ersten Welle berichteten davon, häufig oder sehr häufig gestresst zu sein. In der zweiten Welle gaben 21,3 % an, häufig oder sehr häufig gestresst zu sein. Die Gründe können vielfältig sein. Neben privaten Ursachen wird deutlich, dass gesellschaftliche Stressoren wie die wirtschaftliche Lage und zunehmende Sorgen aufgrund des Klimawandels Auswirkungen auf die Psyche haben. So gaben in der zweiten Erhebungswelle 34,6% der Befragten an, dass sie sich (sehr) häufig Sorgen machten aufgrund der wirtschaftlichen Lage ihren Lebensstandard nicht halten zu können.

Ob die Sorgen zu- oder abnehmen, wird sich in den neuen Daten des Schlaf- und Stressmonitors zeigen. Im Juli erscheinen die Ergebnisse der dritten Welle.

Die Studie basiert auf repräsentativen Längsschnittdaten und liefert wichtige Erkenntnisse über den Einfluss verschiedener Belastungsfaktoren auf die Gesundheit in einer Zeit, in der Deutschland mit Krisen unerwarteten Ausmaßes konfrontiert ist.

Die Belastung ist hoch und scheint weiter zu steigen

Die Ergebnisse beider Wellen zeigen, dass Probleme mit dem Einschlafen (51,6% der Befragten) oder zu frühem Erwachen (50,6% der Befragten) besonders häufig auftreten.

"Es bestehen Wechselwirkungen zwischen Schlaf und Stress. Personen, die unter hohem Stress stehen, haben ein erhöhtes Risiko für Schlafstörungen, während unzureichender Schlaf wiederum zu einer erhöhten Stressanfälligkeit führen kann," sagen die Experten der Oberberg Gruppe. "Diese Zusammenhänge zeigen, wie wichtig es ist, sowohl Schlafgesundheit als auch Stressmanagement in den Fokus der Gesundheitsförderung und Prävention zu rücken."

Wertvolle Quelle für belastbare Daten und Trends

Die Oberberg Stiftung fördert die wissenschaftliche Studie, um einen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheitsaufklärung in Deutschland zu leisten. Die Ergebnisse bieten wichtige Erkenntnisse für die Entwicklung von präventiven Maßnahmen und Behandlungsstrategien, um die Schlafgesundheit zu verbessern und Stressbelastungen der Allgemeinbevölkerung zu verringern.

Der Oberberg Schlaf- und Stressmonitor legt auch einen Fokus auf subklinische Symptome, die bereits erste Anzeichen von negativen Stressfolgen darstellen. Der erhöhte Stress kann zu psychischen und physischen Problemen führen und langfristige Folgeerkrankungen begünstigen. Zudem wird in der wissenschaftlichen Literatur von einer Zunahme von Schlafstörungen berichtet, die mit der COVID-19-Pandemie in Verbindung gebracht werden.

Anpassung an gesellschaftliche Veränderungen und Prioritäten

Die Fragen des Monitors werden regelmäßig aktualisiert, damit sie gesellschaftliche Veränderungen widerspiegeln. Die aktuelle Studie berücksichtigt nicht nur die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie, sondern auch den Krieg in der Ukraine, die Folgen des Klimawandels und die wirtschaftlichen Entwicklungen in Deutschland als bedeutende Stressoren für die Bevölkerung. Das Ziel des Oberberg Schlaf- und Stressmonitors ist es, frühzeitig ungünstige Entwicklungen zu erkennen und angemessen darauf reagieren zu können.

Repräsentative Längs- und Querschnittstudie

Informationen zu Inhalten und Methodik der Studie unter

https://www.oberbergkliniken.de/schlaf-stress-monitor

Die Studie wird in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Kantar durchgeführt und basiert auf einer deutschlandweiten und repräsentativen Erhebung. Die wissenschaftliche Planung und Datenanalyse werden von ausgewiesenen Expertinnen und Experten durchgeführt, um eine hohe Datenqualität und wissenschaftliche Seriosität sicherzustellen.

Erste Ergebnisse aus 2022 sind abrufbar unter https://ots.de/5ZOxXS. Die Ergebnisse der dritten Welle werden im Juli 2023 veröffentlicht.

Über die Oberberg Gruppe: Die Oberberg Gruppe mit Hauptsitz in Berlin ist eine vor mehr als 30 Jahren gegründete Klinikgruppe mit einer Vielzahl an Fach- und Tageskliniken im Bereich Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie an verschiedenen Standorten Deutschlands. In den Kliniken der Oberberg Gruppe werden Erwachsene, Jugendliche und Kinder in individuellen, intensiven und innovativen Therapiesettings behandelt. Darüber hinaus existiert ein deutschlandweites Netzwerk aus Oberberg City Centers, korrespondierenden Therapeutinnen und Therapeuten und Selbsthilfegruppen.

Pressekontakt:

HOSCHKE & CONSORTEN (oberberg@hoschke.de) www.oberbergkliniken.de

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