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Avon und Cotton made in Africa geben Partnerschaft bekannt

Avon und Cotton made in Africa geben Partnerschaft bekannt
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Hamburg, 12.02.2024 Cotton made in Africa (CmiA) freut sich mit Avon erstmals ein Unternehmen aus der Kosmetikbranche als Partner bekanntzugeben. Avon gehört zu dem in Brasilien ansässigen Unternehmen Natura &Co, einem der größten Kosmetikkonzerne der Welt. Im Rahmen seiner ehrgeizigen Nachhaltigkeitsverpflichtungen hat sich Avon dazu verpflichtet, in seinen Lieferketten mehr erneuerbare Materialien zu verwenden und die Auswirkungen seiner Produkte auf Mensch und Umwelt zu verbessern. Die Zusammenarbeit mit CmiA ist für Avon ein wichtiger Schritt in Sachen Nachhaltigkeit bei Baumwolle.

“Wir wollen nicht nur nachhaltig produzierte Rohstoffe verwenden, sondern auch eine Zertifizierung und Rückverfolgbarkeit erreichen und bei unseren baumwollhaltigen Produkten sowohl ökologische als auch soziale Aspekte berücksichtigen", erklärt Natalie Deacon, Leiterin der Abteilung Global Sustainability bei Avon, und fährt fort: "Wir haben uns zum Beispiel zum Ziel gesetzt, bis 2025 nur Baumwolle zu verwenden, die rückverfolgbar und bis 2030 zertifiziert ist. CmiA ist der ideale Partner, um uns bei der Verfolgung dieses Ziels zu unterstützen. Außerdem unterstützen sie uns dabei zu einer besseren Welt für Frauen beizutragen, da Frauen eine wichtige Rolle in der Arbeit von CmiA in Afrika spielen." Die CmiA-Standards legen klare Kriterien für die Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung der Rolle der Frau fest und fördern die diskriminierungsfreie Bereitstellung von Ressourcen, Dienstleistungen und Möglichkeiten. Dazu gehören Entlohnung und Sozialleistungen, Arbeitsbedingungen, Beschwerdemechanismen und Flexibilität in Bezug auf Arbeit, Trainings und andere Möglichkeiten, die Frauen auf der Ebene des Feldes und der Entkörnungsanlage zur Verfügung stehen. „Wir freuen uns, mit Avon unseren ersten Partner aus der Kosmetikbranche begrüßen zu können“, sagt Tina Stridde, Geschäftsführerin der Aid by Trade Foundation. „Die Kooperation unterstützt uns dabei, Schulungen und Projekte zur Förderung der Klimaresilienz und die sozialen und ökologischen Vorteile des nachhaltigen Baumwollanbaus für die Kleinbäuer*innen und ihre Familien in Afrika noch weiter ausbauen zu können.“

Avon kann sich als neuer Abnehmer von CmiA-zertifizierter Baumwolle für ihre Produkte wie Damen-Nachtwäsche auf das bewährte Hard Identity Preserved (HIP)-System verlassen. Das Online-Tracking-System gewährleistet die volle Transparenz und Rückverfolgbarkeit der Rohstoffe vom Anbau über die gesamte textile Wertschöpfungskette bis zum fertigen Produkt. Ein weiteres Plus, von dem Avon als Partner von CmiA profitiert: Cotton made in Africa hat einen nachweislich geringeren ökologischen Fußabdruck als andere Baumwolle. Es kommt keine Bewässerung oder genveränderte Baumwolle zum Einsatz. Einnahmen aus dem Verkauf von Lizenzen für nachhaltig produzierte CmiA-Baumwolle kommen gemäß des Social Business-Ansatzes der Stiftung den Kleinbäuer*innen zugute. Die Einnahmen finanzieren unter anderem Schulungen in regenerativen Anbaumethoden sowie betriebswirtschaftlichen Grundkenntnissen, Trainings zu ökologischen Methoden der Steigerung von Bodenfruchtbarkeit sowie Biodiversität oder wie man Schädlinge mit natürlichen Mitteln, wie den Bio-Pestiziden, bekämpft. Neben der Verringerung des ökologischen Fußabdrucks der Baumwollproduktion fördert CmiA die Menschenrechte sowie die Nichtdiskriminierung von Frauen und unterstützt den gleichberechtigten Zugang von Männern und Frauen zu für sie wichtige Ressourcen. Das verringert nicht nur den ökologischen Fußabdruck der Baumwollproduktion, sondern verbessert auch die Lebensumstände der kleinbäuerlichen Familien. [1]

Aktuell bauen rund 900.000 Kleinbäuer*innen CmiA-zertifizierte Baumwolle in 10 Ländern Afrikas südlich der Sahara an. Verbraucher*innen können die Ware an einem Cotton made in Africa-Label erkennen. Im Markt werden die ersten Produkte ab dem zweiten Quartal 2024 verfügbar sein.

[1] Daten zum ökologischen Fußabdruck von CmiA: Sphera (2021) – CmiA Life Cycle Assessment (LCA)https://cottonmadeinafrica.org/wp-content/uploads/CmiA_LCA-Study_2021.pdf [Online Resource]. Globale Durchschnittswerte:_„The life cycle inventory & life cycle assessment of cotton fiber & fabric“ (Cotton Inc, 2017). Daten zur Verbesserung der Lebensumstände für die kleinbäuerlichen Familien: Syspons Impact Studie (2021), ‚ https://cottonmadeinafrica.org/wp-content/uploads/CmiA-Impact-Study-2021.pdf (CmiA, 2021).

Mit freundlichen Grüßen,
Christina Ben Bella
Pressekontakt
Aid by Trade Foundation – Cotton made in Africa | Gurlittstraße 14 | 20099 Hamburg | Deutschland
 
MAIL  christina.benbella@abt-foundation.org
 www.cottonmadeinafrica.org

Über Cotton made in Africa

Die Initiative Cotton made in Africa (CmiA) wurde 2005 unter dem Dach der in Hamburg ansässigen Aid by Trade Foundation (AbTF) gegründet. CmiA ist ein international anerkannter Standard für nachhaltig produzierte Baumwolle aus Afrika und vernetzt afrikanische Kleinbäuer*innen mit Handelsunternehmen und Modemarken entlang der globalen Textilwertschöpfungskette. Ziel der Initiative ist es, durch Handel, statt Spenden die Umwelt zu schützen und die Lebensbedingungen von rund einer Million Kleinbäuer*innen samt ihren Familien zu verbessern. Darüber hinaus profitieren auch die Beschäftigten der Entkörnungsfabriken von besseren Arbeitsbedingungen. Weitere Projekte in den Bereichen Schulbildung, Umweltschutz, Gesundheit und Förderung von Frauengruppen unterstützen bäuerliche Gemeinschaften bei der Verbesserung ihrer Lebensbedingungen. Erfahren Sie mehr auf: cottonmadeinafrica.org.

Über die Aid by Trade Foundation

Die Aid by Trade Foundation (AbTF) wurde 2005 gegründet und ist heute eine international renommierte und agierende Non-Profit-Organisation für nachhaltige Rohstoffe. Mit ihrer Arbeit leistet sie einen entscheidenden und messbaren Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen und Tieren sowie zum Schutz der Umwelt. Mit ihren zertifizierten Rohstoffen Cotton made in Africa (CmiA), Cotton made in Africa Organic (CmiA Organic), Regenerative Cotton Standard (RCS) und The Good Cashmere Standard (GCS) setzt die Stiftung ihre Ziele in die Tat um. Eine weltweit aktive Allianz aus Textilunternehmen und Marken fragt die zertifizierten Rohstoffe nach und bezahlt dafür eine Lizenzgebühr an die Marketinggesellschaft der Stiftung, die ATAKORA Fördergesellschaft GmbH. Dies berechtigt die Partner, ihre Ware mit den Labeln der Standards zu vermarkten. Angesichts der steigenden Herausforderungen an Kleinbäuer*innen und Textilunternehmen sind die Standards von grundlegender Bedeutung für ihre Resilienz und Zukunftsfähigkeit. Die Stiftung arbeitet in enger Kooperation mit Branchenexperten, Tier- sowie Naturschutzspezialisten.

Über Avon

Wir bei Avon glauben, dass eine bessere Welt für Frauen eine bessere Welt für alle ist. Wir sind die Schönheitsmarke für Frauen, die ihre Kraft umarmt, ihr Selbstvertrauen stärkt und ihnen die Möglichkeit gibt, ihr Potenzial zu entfalten. Millionen von unabhängigen Handelsvertreter*innen auf der ganzen Welt verkaufen die kultigen Avon-Marken über ihre sozialen Netzwerke, und mehr als 20 % jedes Verkaufs tragen dazu bei, eine bessere Zukunft für Frauen zu schaffen*. Wir stehen für den Fortschritt der Frauen: Wir haben ein offenes Ohr für die Bedürfnisse der Frauen, sprechen über wichtige Themen und schaffen positive Veränderungen. Über Avon und die Avon Foundation haben wir mehr als 1,1 Milliarden Dollar gespendet, wobei der Schwerpunkt auf der Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Brustkrebs liegt. Soziale und ökologische Nachhaltigkeit werden durch die ehrgeizige People-and-Planet-Agenda von Avon zunehmend in alle Aktivitäten des Unternehmens integriert. Avon ist Teil der Natura &Co Gruppe, Partner vieler Nichtregierungsorganisationen auf der ganzen Welt und aktives Mitglied mehrerer sektoraler, thematischer oder rohstoffbezogener Verbände.

*Erfahren Sie mehr unter: www.avonworldwide.com