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OTWorld 2024: Fortbildung und Angebote speziell für den Sanitätsfachhandel

OTWorld 2024: Fortbildung und Angebote speziell für den Sanitätsfachhandel

Neu: Sonderschau zur Versorgung neurologischer Erkrankungen

Die OTWorld 2024 begrüßt als größter und international führender Branchentreff vom 14. bis 17. Mai 2024 die Händler, Leistungserbringer und Hersteller der modernen Hilfsmittelversorgung in Leipzig. Um den Sanitätsfachhandel bei seiner täglichen Arbeit noch besser zu unterstützen, werden auf der internationalen Fachmesse die neuesten Entwicklungen für die verschiedenen Versorgungsbereiche im Sanitätshaus vorgestellt. Im Rahmen des Weltkongresses gibt es zudem erstmals ein eigenständiges Fortbildungsprogramm speziell für den Sanitätsfachhandel unter der fachlichen Leitung des Bundesinnungsverbandes für Orthopädie-Technik. Die Workshops bilden das breite Spektrum der Versorgungsmöglichkeiten im Sanitätshaus ab.

Im Verkauf und in der Beratung, bei der Versorgung, in der Werkstatt oder im Büro – die Mitarbeiter des Sanitätshauses arbeiten in allen Bereichen ganz nah am Patienten. Sie kennen die Herausforderungen, Fragen und Probleme der Menschen, die Hilfsmittel benötigen. Mit den Workshops im Rahmen des Weltkongresses stellt die OTWorld einen direkten Bezug zu dieser täglichen Arbeit her und ermöglicht vielfältige Interaktions- und Diskussionsmöglichkeiten sowie neue Erkenntnisse für die Mitarbeiter im Sanitätsfachhandel. In mehr als zehn Workshops werden mit und an Patienten Versorgungsbeispiele speziell für diese Zielgruppe demonstriert und durchgesprochen. „Jeder Workshop dient als Raum für den offenen Erfahrungsaustausch“, erklärt Petra Menkel, Vorstandsmitglied des Bundesinnungsverbandes für Orthopädie-Technik (BIV-OT). „Am meisten lernen wir von den Fällen, die nicht so optimal gelaufen sind. Daher wünschen wir uns, dass die Teilnehmer sich mit uns und untereinander auch über diese Fälle austauschen.“ Die Bandagistenmeisterin leitet drei der Workshops für den Sanitätsfachhandel.

Lymphatische Versorgung im Fokus

Die Kompressionsversorgung ist eine zentrale Leistung jedes Sanitätshauses, wobei für die komplexe Versorgung von Patienten mit Lympherkrankungen besonderes Fachwissen notwendig ist. Daher legen die Workshops ein besonderes Augenmerk auf die lymphatische Versorgung. In Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie und Lymphologie (DGPL) werden täglich zwei Workshops angeboten, die sich mit der leitliniengerechten Versorgung im Team mit Ärzten und Therapeuten beschäftigen. Dabei geht es um onkologische tumorassoziierte Lymphödeme mit Beteiligung der unteren Extremitäten, um Adipositas und Lymphödem, um primäres Lymphödem sowie die lymphatische Versorgung bei offenen Wunden. Die Versorgungen werden bei den Workshops an Patienten durchgeführt, wodurch direkte Vergleiche und praxisnahe Erfahrungen mit verschiedenen Versorgungsoptionen möglich sind. In einem eigens für die Workshop-Serie konzipierten Raum steht das Sortiment an Hilfsmitteln zur Verfügung, das dann in einer Sanitätshaus-Kulisse für die Demonstrationen von Versorgungen am Patienten genutzt wird.

Alle Workshops zum Thema Lymphödem stehen unter der Leitung von Prof. Dr. Gerd Lulay, Chefarzt der Chirurgischen Klinik II: Gefäß- und Endovaskularchirurgie am Klinikum Rheine. „Die interdisziplinäre Zusammenarbeit ist gerade in diesem Bereich unabdingbar“, sagt Prof. Lulay. „Wenn die beteiligten Berufsgruppen sich nicht ausreichend austauschen, ist die Gefahr groß, dass in der Folge Behandlungskonzepte nicht leitliniengerecht durchgeführt werden. Umso wichtiger ist es, dass wir zur OTWorld die Gelegenheit zum Fachaustausch von Medizinern, Lymphtherapeuten, Orthopädietechnikern und Sanitätshausfachangestellten haben.“ Patienten mit Adipositas und Lymphödem stellen beispielsweise besondere Anforderungen an das Personal dar. In diesen Fällen müssen Kompressionsstrümpfe einen enormen Druck aushalten, wie Prof. Lulay betont. „Die Bestrumpfung mit Kompressionsstrümpfen durch die Sanitätshausmitarbeiter ist eine hohe Kunst.“

Workshops zur Hilfsmittelversorgung rund um Schlaganfall und Brustkrebs

Das Fortbildungsangebot wird durch drei weitere Workshops abgerundet: „Brustprothesen im Spannungsfeld zwischen Diagnose Krebs, Kostendruck und psychischer Belastung aller Beteiligten“, „Wenn einen der Schlag trifft - Eine Einführung in das Krankheitsbild, physiotherapeutische Frühbehandlung und die orthopädietechnische Versorgung der Folgen“ und „Wie erkenne ich die Grenzen einer Versorgung mit konfektionierten Orthesen und ab wann geht nur noch Maßanfertigung?“. Die Themen Schlaganfall und Brustkrebs werden damit genauso eingehend beleuchtet wie Fragen, die sich Sanitätshäusern in der Versorgung von Patienten regelmäßig stellen. Passt die Diagnose überhaupt zum Hilfsmittel und das rezeptierte Hilfsmittel zum Patienten? Darf ich ein vorgefertigtes Hilfsmittel verändern? Wann wird eine Versorgung unwirtschaftlich? Diesen drei Fragen gehen die gleichnamigen Workshops unter der Leitung der Bandagistenmeisterin Petra Menkel nach. „Die komplexen Aufgabenstellungen der Sanitätshausmitarbeiter werden im Fach und außerhalb oft unterschätzt“, sagt Petra Menkel. „Wir wollen die Wahrnehmung dieser Berufsgruppe stärken und die Wertschätzung erhöhen. Das erreichen wir unter anderem durch gezielte Fortbildung für diese wichtige Berufsgruppe wie etwa zur OTWorld.“

Das komplette Workshop-Angebot der OTWorld wird erstmals unter dem Dach des Weltkongresses gebündelt. Die Workshops können mit dem OTWorld Messe-Ticket besucht werden – sowohl die der Aussteller als auch die des Kongresses. Mit dem OTWorld Komplett-Ticket erhalten Besucher Zutritt zu allen Angeboten im Weltkongress und der internationalen Fachmesse.

Premiere: Sonderschau zur Versorgung neurologischer Erkrankungen

Unter der Schirmherrschaft des Bundesinnungsverbandes für Orthopädie-Technik (BIV-OT) richtet die rehaVital Gesundheitsservice GmbH als Konzeptpartner erstmals eine Sonderschau aus, die sich unter der Marke „neuroVital“ der Versorgung neurologischer Erkrankungen widmet. Als Hauptkooperationspartner konnte die rehaVital, die in diesem Jahr das erste Mal auch als Aussteller auf der OTWorld vertreten ist, die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe gewinnen.

„Als Schlaganfall-Hilfe dürfen wir dieses Jahr ein besonderer Gast auf der Sonderschau ‚Neurologische Versorgungen‘ sein“, erklärt Dr. Michael Brinkmeier, Vorsitzender des Vorstandes Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. „Uns ist es wichtig, dass wir die Patientenperspektive bei dieser Ausstellung aufzeigen. Messegäste können unsere Angebote aus dem Bereich der Selbsthilfe, Sport sowie unsere Schlaganfall-Lotsen kennenlernen. Diskutieren Sie mit uns, wie wir gemeinsam eine bessere Versorgung für Schlaganfall-Betroffenen erreichen können.“

„Wir freuen uns, dass wir als rehaVital gleich bei unserer ersten Teilnahme auf der OTWorld die Sonderschau zur neurologischen Versorgung gestalten und mit der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe einen starken Partner gewinnen konnten“, betont Jens Sellhorn, Geschäftsführer der rehaVital Gesundheitsservice GmbH. „Hier wird die ganze Brandbreite und hohe Bedeutung medizinischer Hilfsmittel für eine optimale Patientenversorgung sicht- und erfahrbar.“

Zum einen bildet ein „Patientenzimmer“ das Herzstück der Fläche, in dem mit ausgewählten rehaVital-Lieferantenpartnern und den entsprechenden medizinischen Hilfsmitteln eine ganzheitliche Versorgung „vom Liegen zum Gehen" gezeigt wird. Zum anderen bieten Hersteller aus verschiedenen Versorgungsbereichen wie Reha und Homecare auf dem angegliederten Marktplatz an ihren Ständen weitere Informationen und Beratung an.

Folgende Lieferanten beteiligen sich an der Sonderschau: Burmeier GmbH & Co. KG, GHC German Healthcare GmbH, KUBIVENT GmbH, medica Medizintechnik GmbH, MEYRA GmbH, Nestlé Health Science (Deutschland) GmbH, Permobil GmbH, Reck-Technik GmbH & Co. KG, Rehasense Deutschland GmbH, Sunrise Medical GmbH und Wellspect GmbH. Darüber hinaus sind die ORFO GmbH, Sporlastic GmbH und SPRINGER AKTIV AG sowie TOPRO GmbH als konzeptionelle Unterstützer dabei.

Neben dem Patientenzimmer und dem Auftritt der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe werden in einer Vortragsecke Impulsvorträge ausgesuchter Experten sowie in einem „Selbsterfahrungsbereich" ein Schlaganfall-Risikocheck und ein Hemiparese-Explorer für die Besucher angeboten.

Early-Bird-Rabatt für OTWorld-Tickets

Tickets für die OTWorld 2024 können im Onlineshop erworben werden. Der vergünstigte Early-Bird-Preis auf Tages- und Dauertickets für den Weltkongress inklusive der internationalen Fachmesse gilt bis zum 31. März 2024.

Hinweis für Redaktionen

Medienvertreter können sich bereits vorab online für die OTWorld 2024 akkreditieren.

Ansprechpartner für die Presse:

Kirsten Abel • Pressesprecherin des Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik

Reinoldistr. 7 -9 • 44135 Dortmund • Telefon: 01715608125 • E-Mail: kirsten.abel@biv-ot.org

Über den Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik:

Der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT) vertritt als Spitzenverband mehr als 4.500 Sanitätshäuser und orthopädie-technische Werkstätten mit über 45.000 Beschäftigten, die mehr als 25 Millionen Hilfsmittelversorgungen in Deutschland pro Jahr in mehr als 30 Bereichen verantworten.

Im pressum:

Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik 
Reinoldistr. 7-9, 44135 Dortmund
Postfach 10 06 51, 44006 Dortmund
Tel.: 0231/557050-0, Fax: 0231/557050-40

E-Mail: info @ biv-ot.org

Vertreten durch:
Präsident: Alf Reuter
Vizepräsident: Albin Mayer
Geschäftsführer: Diplom-Kaufmann Georg Blome

Rechtsform: Bundesinnungsverband als juristische Person des Privatrechts gem. § 85 Handwerksordnung (HWO)

Zuständige Aufsichtsbehörde: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, 10115 Berlin
E-Mail:  info@bmwi-bund.de

UST-ID: DE124651675

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