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Deutsche Hypo: Statements zur EXPO REAL 2017

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Im Vorfeld der diesjährigen Messe EXPO REAL stellen wir Ihnen gerne einige aktuelle Statements unseres Vorstands zur Verfügung.

Presse-Statements zur EXPO REAL 2017

von Andreas Pohl, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Hypo

EXPO REAL

"Auf der EXPO REAL werden wir über konkrete Deals sprechen"

"Ich freue mich auf die kommende EXPO REAL, insbesondere auf den Austausch mit unseren Kunden und auch auf neue Geschäftskontakte. Ich bin mir sicher, dass wir auf der Messe auch wieder über konkrete Deals sprechen werden. Im 20. Jahr ihres Bestehens ist die EXPO REAL als Arbeitsmesse ein fester Bestandteil des jährlichen Kalenders."

Ausblick

"Stärkere Risikoorientierung stimmt mich positiv"

"Eines gleich vorab: Eine Immobilienblase ist weiterhin nicht in Sicht. Natürlich übersteigt die Nachfrage nach guten Immobilien immer noch das Angebot. Das niedrige Zinsumfeld, von dem wir auch weiter ausgehen, und die wirtschaftlich positiven Rahmendaten stützen diese Entwicklung. Der Investorenfokus ist nach wie vor auf die Top 7-Städte gerichtet. Aber auch gute Objekte in B-Städten stellen interessante Allokationsmöglichkeiten dar. 2017 wird wieder ein gutes Jahr für den gewerblichen Immobilienmarkt in Deutschland. Ich gehe von einem Transaktionsvolumen von erneut über 50 Milliarden Euro aus."

"Robust, gesund, stabil - diese Merkmale kennzeichnen die deutsche Wirtschaft und sind ausschlaggebend für die hohe Attraktivität des deutschen Investmentmarktes. Fakt ist aber auch: Die Welt ist unberechenbarer geworden und deswegen ist es richtig und wichtig, dass Marktteilnehmer heute ihre Engagements stärker ´stressen´, also mögliche Down-Turn-Szenarien durchspielen und deren Auswirkungen auf ein Investment prüfen. Diese stärkere Risikoorientierung stimmt mich sehr positiv."

Brexit

"Frankfurt ist schon jetzt ein Gewinner"

"Nach gut einem Jahr sehen wir, dass sich Frankfurt schon jetzt zu einem Brexit-Gewinner entwickelt. Zwar steht der große Run auf die Main-Metropole noch aus. Doch viele Unternehmen haben Ansiedlungs- oder Erweiterungsmöglichkeiten in der Finanzmetropole bereits geprüft und stehen in den Startlöchern. Ich gehe davon aus, dass der gewerbliche Immobilienmarkt Deutschlands und insbesondere der Standort Frankfurt vom Brexit mehr profitieren wird als andere Märkte."

Assetklassen

"Produkt-Diversität in Deutschland ist einzigartig"

"Waren noch vor wenigen Jahren Hotel- sowie Industrie- und Logistikimmobilien Nischenprodukte, sind sie jetzt aus Investorenstrategien nicht mehr wegzudenken. Auch der Einzelhandel behauptet sich weiterhin gut in Zeiten des E-Commerce. Die Nachfrage nach Wohnraum ist beständig hoch. Hinzu kommt der 'Platzhirsch' Büroimmobilien, der seine Stellung als bedeutendste Assetklasse Jahr für Jahr unterstreicht. Diese Produkt-Diversität, die im länderweiten Vergleich einzigartig ist, kennzeichnet den ´neuen´ deutschen Investmentmarkt. Sofern der deutsche Immobilienmarkt politischen Entwicklungen und geopolitischen Krisen weiterhin trotzt, erwarten wir weiterhin hohe Preise und niedrige Renditen über alle Asset-Klassen hinweg."

Wettbewerb

"Wettbewerb so intensiv wie noch nie"

"Die große Attraktivität des deutschen Gewerbeimmobilienmarktes führt auch zu einer immer größeren Anzahl von Finanzierern. Der Wettbewerb ist so intensiv wie noch nie. Damit steigt die Herausforderung, qualitativ gutes Neugeschäft zu akquirieren. Dieses gelingt der Deutschen Hypo unter Beibehaltung der konsequenten Risikopolitik weiterhin ausgezeichnet, wie unser Neugeschäftsplus von mehr als 20% auf dem deutschen Markt zeigt."

Presse-Statements zur EXPO REAL 2017

von Sabine Barthauer, Vorstandsmitglied der Deutschen Hypo

Großbritannien

"Alles hängt davon ab, wie hart der Brexit ausfallen wird"

"Der Austritt Großbritanniens aus der EU sorgt bei Investoren und Wettbewerbern weiterhin für Unsicherheit. Festzuhalten ist allerdings auch, dass sich der gewerbliche Immobilienmarkt Großbritanniens aktuell robust präsentiert: Das Transaktionsvolumen stieg im zweiten Quartal 2017 - bei weitestgehend stabiler Preisentwicklung - um 5%, was darauf hindeutet, dass Investoren den Markt nach wie vor für hoch attraktiv halten. Als größte Nachfrager insbesondere von Großprojekten zeigen sich derzeit chinesische und deutsche Investoren, die wie alle ausländischen Marktakteure von der augenblicklichen Schwäche des Britischen Pfundes profitieren. Besonders der TMT-Sektor (Technology-Media-Telecom) trägt im Moment zu erhöhten Umsätzen auf dem britischen Büroimmobilienmarkt bei, dem es scheinbar gelingt, sich unabhängiger von der Bankenbranche zu machen. Insgesamt sind die kurz- bis mittelfristigen Aussichten für den gewerblichen Immobilienmarkt Großbritanniens auch dank des stabilen Wirtschaftswachstums sowie der Rekordbeschäftigung verhalten positiv. Langfristig bleibt abzuwarten, wie hart der Brexit ausfallen wird und wie stark sich ausländische Investoren dann noch in Großbritannien engagieren werden."

Frankreich

"In Frankreich keimt die Hoffnung auf eine dynamische Marktentwicklung"

"Mit einem Transaktionsvolumen von rund 8 Mrd. Euro im ersten Halbjahr 2017 liegt der gewerbliche Immobilienmarkt Frankreichs deutlich hinter den Märkten in Großbritannien und Deutschland zurück. Der Rückgang in Höhe von 16% im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 ist insbesondere auf die monatelange Unsicherheit der Investoren im Zusammenhang mit der politischen Situation in Frankreich zurückzuführen. Erst nach der Wahl Emmanuel Macrons und seiner Ankündigung von Reformen keimt wieder die Hoffnung auf eine dynamische Marktentwicklung. Ich denke, dass Frankreich im zweiten Halbjahr dieses Jahres mit zunehmendem Investoreninteresse auch ein größeres Transaktionsvolumen als im ersten Halbjahr erreicht."

Niederlande

"Der Wettbewerb in den Niederlanden hat deutlich angezogen"

"In den Niederlanden entwickelt sich der gewerbliche Immobilienmarkt seit einigen Jahren positiv. Treiber sind derzeit insbesondere der Einzelhandels- und der Wohnungsmarkt. Insgesamt sind in letzter Zeit in allen Assetklassen bestehende Leerstände gut absorbiert worden. Als Indiz für die positive Marktentwicklung ist auch die Rückkehr niederländischer Banken zu werten, die sich nun wieder verstärkt in der gewerblichen Immobilienfinanzierung engagieren. Der intensivere Wettbewerb ist spürbar. Wir haben uns allerdings in den vergangenen Jahren einen so guten Namen im Markt gemacht, dass wir uns weiterhin sehr gut behaupten und qualitativ gutes Neugeschäft abschließen."

Spanien

"Spanien feiert viel beachtetes Comeback"

"Der Gewerbeimmobilienmarkt in Spanien feiert derzeit ein viel beachtetes Comeback und zählt mittlerweile zu den dynamischsten Märkten Europas. Flankiert von einem bemerkenswerten Wirtschaftswachstum in Höhe von über 3% und einem boomenden Tourismussektor nimmt das Transaktionsvolumen auf dem gewerblichen Immobilienmarkt der iberischen Halbinsel kontinuierlich zu. Sowohl inländische als auch ausländische Investoren zeigen sich optimistisch, was die weitere Entwicklung des spanischen Markts angeht. Ich schließe mich der Einschätzung an."

Polen

"Die Investorenunsicherheit über Polens politische Entwicklung ist beträchtlich"

"Blickt man rein auf die ökonomischen Rahmenbedingungen, steht es um den polnischen Markt gut: Die Industrieproduktion floriert, die Arbeitslosigkeit nimmt sukzessive ab. Die andere Seite der Medaille ist die politische Entwicklung: Die Unsicherheit, in welche politische Richtung sich das Land bewegt, ist nach wie vor groß. Die Auswirkungen sind spürbar: Das Transaktionsvolumen hat sich im ersten Halbjahr 2017 - verglichen mit dem Vorjahreszeitraum - deutlich reduziert."

Deutsche Hypothekenbank (Actien-Gesellschaft)
Osterstraße 31, 30159 Hannover 

Kontakt: 
Carsten Dickhut, Leiter Kommunikation und Vorstandsstab
Tel.: 0511 / 3045-580
E-Mail:  carsten.dickhut@deutsche-hypo.de
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