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POL-KI: 221216.1 Schönberg: Wiederholter Zeugenaufruf nach tödlicher Schussabgabe auf Dreifachmutter in der Silvesternacht 2018/2019 - Folgemeldung zu 190102.2

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Schönberg (ots)

   - Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Kiel und der 
     Polizeidirektion Kiel -

Am 01.01.2019 verstarb eine 39-jährige Ehefrau und Mutter von drei Kindern im Krankenhaus, nachdem sie kurz nach dem Jahreswechsel in Schönberg von einem Projektil am Kopf getroffen worden war. Die Kommissariate 1 und 6 der Bezirkskriminalinspektion Kiel bitten, kurz bevor sich dieser tragische Unglücksfall zum vierten Mal jährt, erneut darum, dass sich Zeuginnen und Zeugen oder Hinweisgeberinnen und Hinweisgeber bei der Polizei melden.

Wenige Minuten nach dem Jahreswechsel 2018/2019 war die 39-Jährige in der Goethestraße mit einer blutenden Wunde am Kopf zusammengebrochen. Sie war zuvor mit ihrer kleinen Tochter und ihrem Mann auf die Straße gegangen, um das Neujahrsfeuerwerk zu genießen. Ihre beiden Zwillinge im Kleinkindalter schliefen zu diesem Zeitpunkt in ihren Betten.

Die dreifache Mutter verstarb am Neujahrstag im Krankenhaus, ohne das Bewusstsein wieder erlangt zu haben. Die spätere Obduktion hatte ergeben, dass sie von einem Geschoss aus einer kleinkalibrigen Waffe getroffen worden war. Laut dem ballistischen Untersuchungsergebnis des LKA Schleswig-Holstein war der Schuss aus der näheren Umgebung abgegeben worden. Eine Schussabgabe aus mehreren hundert Metern schlossen die Sachverständigen aus.

Am Tatort fand eine umfangreiche Spurensuche und Sicherung statt und die Ermittlungsgruppe "Schönberg" wurde gebildet.

Von dem damaligen Tatort hatten Kriminaltechniker und Kriminaltechnikerinnen des Sachgebietes Tatortrekonstruktion des LKA Hamburg einen 3-D-Scan erstellt, mit dessen Hilfe sich die Ermittlerinnen und Ermittler in einer virtuellen Tatortdarstellung bewegen und Messungen durchführen konnten.

Befragungen von Anwohnerinnen und Anwohnern und deren Partygästen sowie von Besitzern von kleinkalibrigen Waffen brachten keinen entscheidenden Hinweis. Auch eine Plakataktion am 23. Januar und die Freischaltung des Hinweisportals der Landespolizei, führten nicht zur Aufklärung.

Die Ermittlerinnen und Ermittler bitten, kurz bevor sich dieser tragische Unglücksfall zum vierten Mal jährt, erneut um Mithilfe aus der Bevölkerung. Sie suchen weiterhin nach Personen, die sich in der Zeit von 00:00 Uhr bis 01:00 Uhr in dem Bereich Herder-, Goethe-, Hebbel- und Uhlandstraße aufgehalten haben oder anderweitig zur Aufklärung beitragen können. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0431-160 3333 entgegengenommen.

Zusätzlich erfolgt die Freischaltung des Hinweisportals der Landpolizei, bei welchem auch die Möglichkeit besteht, anonyme Hinweise mitzuteilen (Link zum Hinweisportal: https://sh.hinweisportal.de).

Die Staatsanwaltschaft Kiel erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass für Hinweise, die zur Aufklärung des Sachverhalts führen, eine Belohnung von 3000,- EUR ausgelobt wurde.

Bisher veröffentlichten Pressemeldungen zu dem Thema sind hier abrufbar:

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/14626/4156406

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/14626/4160470

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/14626/4173070

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/14626/4224681

Matthias Felsch, Polizeidirektion Kiel

Michael Bimler, Staatsanwaltschaft Kiel

Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Kiel
Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit
Gartenstraße 7, 24103 Kiel
Matthias Felsch
Tel. +49 (0) 431 160 - 2010 bis 2013
Fax +49 (0) 431 160 - 2019
Mobil 1 +49 (0) 171 290 11 14
Mobil 2 +49 (0) 171 30 38 40 5
E-Mail: Pressestelle.Kiel.PD@polizei.landsh.de

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