Polizeipräsidium Mittelhessen - Pressestelle Wetterau

POL-WE: Hochzeitsauto gestreift in Büdingen ++ Erpressung in der Wetterau ++ Polizeibeamte angegriffen in Niddatal ++ u.a.

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Friedberg (ots) - Pressemeldungen 11.09.2018

Am Stoppschild in falsche Richtung gefahren und geflüchtet

Friedberg: Eine 23-jährige Florstädterin befuhr am Montag gegen 15.30 Uhr mit ihrem Citroen C1 die Vilbeler Straße in Bruchenbrücken. An der Einmündung Bruchenbrückener Straße hielt das vor ihr fahrende Fahrzeug an einem Stoppschild an, weshalb auch die Florstädterin stehen blieb. Statt weiter zu fahren, legte der vorausfahrende Verkehrsteilnehmer aber offenbar den falschen Gang ein und stieß bei der folgenden Rückwärtsfahrt gegen den C1 der jungen Frau. An deren Citroen entstand eine Delle in der Motorhaube und ein Schaden am vorderen Kennzeichen. Der Gesamtschaden dürfte etwa 500 Euro betragen. Der Rückwärtsfahrer bemerkte wohl seinen Irrtum, fand den Vorwärtsgang und setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den Unfall weiter zu kümmern. Beim Fahrzeug des Unfallflüchtigen soll es sich um einen weißen Bus, möglicherweise einen VW handeln. Hinweise nimmt die Polizei in Friedberg, Tel.: 06031/601-0 entgegen.

Einbrecher scheitern

Florstadt: Einbrecher gelangten bereits zwischen dem 5. und 8. September auf ein Grundstück in der Helmut-Loh-Straße. Sie versuchten die Metalltür zur Garage aufzuhebeln, scheiterten jedoch. An der Tür ließen sie einen Schaden von etwa 60 Euro zurück. Hinweise nimmt die Polizei in Friedberg, Tel.06031/601-0 entgegen.

Polizeibeamte angegriffen

Niddatal: Nachdem es am Montag gegen19.20 Uhr in der Geschwister-Scholl-Straße in Assenheim zu privaten Streitigkeiten kam, wurde eine Polizeistreife gerufen. Ein 57-jähriger Deutscher verhielt sich gegenüber den Gesetzeshütern unkooperativ. Er schlug und trat nach der eingesetzten Streifenbesatzung und musste die Nacht in einer Zelle der Polizeistation verbringen, um wieder zu ernüchtern. Bei dem Vorfall verletzte sich niemand. Die Polizisten leiteten gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Körperverletzung ein.

Erpressung mit Unterwäschefotos

Wetteraukreis: Ein Treffen im Netz ist doch etwas ganz anderes als ein reales Date. Man selbst befindet sich in der vertrauten Umgebung der eigenen vier Wände und fühlt sich sicher. Da kommt es beim Chatten da schon einmal vor, dass man keck wird und Dinge tut, die einem im normalen Leben nicht in den Sinn kämen. So erging es auch einer 13-jährigen aus dem Wetteraukreis. Nachdem sie eine Weile freundlich mit dem smarten Gegenüber gechattet hatte, forderte dieser sie auf, ihr ein Bild in Unterwäsche zu senden. "Ist ja nur einmal....Ich bin ja nicht nackt....Machen doch alle anderen auch"....Mögen die Gedanken gewesen sein, die das Mädchen dazu veranlassten, tatsächlich ein Foto zu versenden. Aber aus dem netten Flirt wurde schließlich ein unschöner Kriminalfall. Der charmante Kerl entpuppte sich als gierig und forderte weitere Unterwäschebilder von dem Mädchen. Sollte sie seiner Forderung nicht nachkommen, drohte er mit der Veröffentlichung des übersandten ersten Bildes im Internet. Nun weiß ein jeder, dass das Netz nichts vergisst und es nahezu unmöglich ist, solche Bilder endgültig wieder zu löschen. Die Vorstellung, dass man leicht bekleidet oder nackt im Internet zu finden ist, erzeugt Panik und Scham. Im dargestellten Fall wandte sich das Opfer vertrauensvoll an seine Eltern und mit diesen schließlich an die Polizei. Diese ermittelt nun wegen Erpressung. Es bleibt aber zu vermuten, dass sich viele, insbesondere junge Menschen, keine Hilfe holen und den Rechtsweg einschalten. Sei es aus Scham oder auch aus dem Gefühl heraus, selbst Schuld an der Misere zu sein. Naivität und fehlendes Misstrauen sind keine Straftaten - Erpressung schon! Bleiben sie mit ihren Kindern in Kontakt, damit sie solche Ängste und Nöte nicht mit sich selbst ausmachen müssen. Suchen sie das Gespräch und weisen sie auf mögliche Gefahren hin, um Aufklärungsarbeit zu leisten. Nützliche Informationen zum Thema finden sie auch auf den Seiten der Polizeilichen Kriminalprävention oder unter www.klicksafe.de.

Hochzeitsauto gestreift

Büdingen: Ein frisch getrautes Paar begab sich nach den Feierlichkeiten am Freitag in die Thiergartenstraße zur Hochzeitsnacht. Das eigens für diesen Tag gemietete Audi A5 Cabriolet parkten sie gegen 23.30 Uhr auf einem Parkplatz auf der Straße. Am nächsten Vormittag gegen 12 Uhr stellten sie fest, dass ein bislang Unbekannter offenbar das Hochzeitsauto in der Nacht streifte und sich dennoch davon machte. Das Cabriolet wies eine verdellte und verkratzte linke Seite auf; der Schaden beläuft sich auf etwa 10.000 Euro. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Büdingen, Tel.: 06042/9648-0 in Verbindung zu setzen.

Erheblicher Sachschaden - Unfallfahrer flüchtet

Ortenberg: Einen am Fahrbahnrand der Bahnhofstraße in Bleichenbach geparkten Seat streifte ein Verkehrsteilnehmer mit seinem Auto am Montag gegen 21.40 Uhr, als er in Richtung Bleichstraße fuhr. Am grauen Seat entstand dabei erheblicher Sachschaden. Das Fahrzeug wurde auf der ganzen Länge verkratzt und teilweise aufgerissen. Die Schadenshöhe beläuft sich auf etwa 5000 Euro. Dennoch flüchtete der Unfallverursacher von der Unfallstelle. Ein Zeuge beobachtete das Geschehen und gibt an, dass es sich beim Unfallfahrzeug um einen schwarzen "Amischlitten" gehandelt habe. Hinweise nimmt die Polizei in Büdingen, Tel.: 06042/9648-0 entgegen.

Corina Weisbrod

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