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Der Athlon-Nachfolger im c\047t-Test
AMDs Pentium-III-Killer \047Thunderbird\047

Hannover (ots)

AMD setzt das Duell mit Intel fort. Der neue
'Thunderbird' ist günstiger als ein vergleichbarer Prozessor von
Intel und war im Test dem Pentium III in weiten Teilen überlegen,
berichtet das Computermagazin c't in seiner aktuellen Ausgabe
12/2000.
Sowohl unter Windows 98 als auch unter Windows 2000 leistet ein
700-MHz-Modell des neuen Athlon deutlich mehr als sein Vorgänger und
liegt auch vor dem Pentium-III-700. Lediglich das für Intels
Prozessor optimierte Adobe Photoshop rettet Intel vor einer größeren
Blamage. In den Spieletests liegt der Thunderbird mindestens
gleichauf mit dem Pentium III. Bei geringer Auflösung, wo es mehr auf
den Prozessor ankommt als auf die Grafikkarte, überholt er ihn sogar
deutlich.
Brillieren kann Intels Pentium nur dann, wenn Software zum Einsatz
kommt, die speziell für seinen Befehlssatz optimiert worden ist. In
Zukunft bestimmen also die Softwarehersteller mehr und mehr, welche
CPU in der Praxis besser aussieht.
Mehr noch als die Performance zählen im Kampf um die Marktanteile
die Preise und die tatsächliche Lieferbarkeit der Prozessoren. AMD
bietet mit dem Thunderbird gleich eine ganze Familie mit Taktraten
von 750 bis 950 und sogar 1000 MHz. Nach Herstellerangaben sollen sie
ab 5. Juni in allen Varianten in ausreichender Stückzahl lieferbar
sein. Der Preis für einen 800-MHz-Athlon soll in 1000er-Stückzahlen
bei etwa 250 Dollar liegen. Ein gleich schneller Pentium III kostet
hingegen auch nach Intels jüngster Preissenkung noch 385 Dollar.
Hinzu kommen andauernde Lieferschwierigkeiten bei Pentium-III-Typen
jenseits der 800-MHz-Grenze.
Der neue Athlon mit Thunderbird-Kern ist also billiger als sein
Vorgänger, benötigt dafür aber eine neue Systemumgebung. Der
Thunderbird funktioniert nur in speziell darauf abgestimmten Systemen
mit geeignetem Chipsatz und Prozessorsockel.
Bildmaterial: 
   Das Titelbild der aktuellen c't-Ausgabe 12/2000 steht zum Download
bereit unter http://www.heise.de/presseinfo/bilder/ct/00/ct122000.jpg
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Georg Schnurer  - c't-Redaktion
Telefon: 05 11/53 52-300
Fax:     05 11/53 52-417
E-Mail:   gs@ct.heise.de
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