All Stories
Follow
Subscribe to Kölnische Rundschau

Kölnische Rundschau

Deutz und Rheinergie testen Wasserstoffmotor

Köln (ots)

Köln. Der Kölner Motorenbauer Deutz und der Regionalversorger Rheinenergie wollen in einem gemeinsamen Pilotprojekt einen Wasserstoffmotor in Betrieb nehmen. Das bestätigte ein Rheinenergie-Sprecher der Kölnischen Rundschau (Freitagausgabe). Geplant ist die Installation eines von Deutz gebauten Verbrennungsmotors mit 7,8 Litern Hubraum, der Wasserstoff statt Diesel oder Erdgas als Treibstoff nutzt. Mit der Anlage soll Strom produziert werden. Das Projekt soll Anfang 2022 starten.

Deutz selbst hatte bei Vorlage seiner Halbjahreszahlen nur von einer Kooperation mit einem "regionalen Versorgungspartner" gesprochen. Der Motor ist nach Konzernangaben bis zur Marktreife entwickelt. Tests auf dem Prüfstand seien erfolgreich abgeschlossen worden, so Deutz-Chef Frank Hiller. Die Serienproduktion des Motors soll 2024 starten. Bisher wird Wasserstoff meistens durch Brennstoffzellen genutzt, die dann gegebenenfalls Elektromotoren speisen, aber nicht durch klassische Verbrennungsmotoren wie von den beiden Unternehmen angekündigt.

Pressekontakt:

Kölnische Rundschau
Raimund Neuß
Telefon: 0228-6688-546
print@kr-redaktion.de

Original content of: Kölnische Rundschau, transmitted by news aktuell

More stories: Kölnische Rundschau
More stories: Kölnische Rundschau
  • 10.08.2021 – 18:37

    Ein Flut-Fonds und drei Lehren / Raimund Neuß zum Wiederaufbau-Milliardenpaket

    Köln (ots) - Mit einem Milliardenpaket wollen Bund und Länder die finanziellen Folgen der Flut bewältigen. Drei Lehren lassen sich aus diesem eindrucksvoll schnell gefassten Beschluss ziehen: Erstens, wie gut ist es, dass wir diesen finanzkräftigen, solidarischen Bundesstaat haben. In Schönwetterperioden mag man über Steuern schimpfen oder die derzeit ohnehin ...

  • 07.08.2021 – 06:00

    NRW-Umweltministerin Heinen-Esser will Hochwasser-Warnsystem ändern

    Köln (ots) - Nach Kritik an der Hochwasser-Warnkette will NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) das derzeitige System für NRW neu aufstellen. Um künftig detaillierter vor Überflutungsgefahren warnen zu können, würde geprüft, "wie Hochwasservorhersagesysteme für die kleineren Gewässer in einer Risikokulisse entwickelt werden können", sagte Heinen-Esser der Kölnischen Rundschau (Samstagausgabe). Solche ...