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Studie zum Greenwashing in der deutschen Automobilindustrie

Stuttgart (ots)

Sonja Weihmayer hat bei AKAD den Bachelor-Studiengang BWL absolviert und sich in ihrer Abschlussarbeit mit einem Teilaspekt der Corporate Social Responsibility (CSR) beschäftigt: den Greenwashing-Vorwürfen in der deutschen Automobilindustrie.

Der Verband der Automobilindustrie beispielsweise startete gemeinsam mit den großen deutschen Automobilherstellern die Online-Initiative www.unsere-autos.de. Über die Homepage sollen Verbraucher über den Umwelt- und Klimaschutz seitens der Autobauer informiert werden. Wegen der Art und Weise der Präsentation stieß die Plattform jedoch schnell auf Kritik. Sonja Weihmayer zitiert in ihrer Studie hierzu Holger Böthling vom BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland: "Die Initiative möchte zeigen, dass deutsche Autobauer 'Effizienzweltmeister' und strenge gesetzliche Grenzwerte für CO2-Emissionen deshalb unnötig sind. Die nackten Zahlen sprechen allerdings eine andere Sprache: Beim CO2-Ausstoß lagen Neuwagen aus Deutschland 2008 in der EU abgeschlagen auf Platz 20, unter 14 Autoherstellern kam BMW auf Platz 9, Volkswagen auf 12 und Daimler auf den letzten Platz."

Sonja Weihmayer: "Im Allgemeinen wird den Automobilherstellern vorgeworfen, eine nicht ernsthafte und transparente Nachhaltigkeitskommunikation zu betreiben." Was sich negativ auf das gesamte Geschäft auswirken kann: "Wenn der Anspruch zwischen Wunsch und Wirklichkeit beim Thema CSR zu stark auseinanderklafft, riskieren Unternehmen Vertrauensverluste in der Öffentlichkeit. Das wiederum kann sich negativ auf die Stakeholder oder das Beurteilungsverfahren von Ratingagenturen auswirken." Sonja Weihmayer empfiehlt daher unter anderem: "Man sollte aus Prinzip grün sein und nicht auf gut Glück. Sprich: Wenn ein Unternehmen bislang keine ökologisch wertvollen Produkte und Aktivitäten vorweisen kann, aber mit Nachhaltigkeit punkten möchte, müssen entsprechende Innovationen her, die von A bis Z auf Umweltschutz und Ökologie ausgerichtet sind. Zudem sollte man Aussagen überprüfbar gestalten und allgemeinverständlich aufbereiten - auf vage Aussagen wie 'umweltfreundlich' und 'klimaschonend' sollte man verzichten".

Pressekontakt:

Lisa von Zobeltitz
Pressereferentin
Tel. (0711) 8 14 95-224
pressestelle@akad.de
www.akad.de

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