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Darf’s ein bisschen mehr sein? Banken forcieren margenstarke Produkte

Hamburg (ots)

Die mageren Zeiten sollen ein Ende haben:
Deutschlands Banken forcieren den Vertrieb margenstarker Produkte.
Nachdem durch die Nutzung des Internets zwar die eigenen Kosten
sanken, aber die Gewinne kaum stiegen, sollen Angebote rund um
Altersvorsorge und Vermögensaufbau nun die Renditen der Banken
wachsen lassen. Das zeigt der „Branchenkompass Kreditinstitute“, eine
aktuelle Studie von Mummert Consulting und dem F.A.Z.-Institut in
Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Forsa.
Basis der Studie ist eine Umfrage unter 100 Topentscheidern
deutscher Banken. Fast neun von zehn Befragten geben an, sich vor
allem von der individuellen Finanzplanung und -beratung für
Privatkunden mehr Rendite zu versprechen. Jeder zweite sieht hier
sogar ein „sehr hohes“ Potenzial, um die Gewinne zu steigern. Den
Schwerpunkt in der Beratung sehen die Institute in der
Altersvorsorge: Mehr als drei Viertel der Banken wollen in dieses
Geschäftsfeld investieren, fast genauso viele erwarten parallel, dass
sich diese Erweiterung ihres Angebotes auch durch eine hohe oder sehr
hohe Profitabilität sehr lohnend gestaltet. Auch die
Vermögensverwaltung für Privatkunden, die eben erst von der
Commerzbank zum bedeutenden Geschäftsfeld für das laufende Jahr
erklärt worden ist, soll die Margen der Banken steigern: 32 Prozent
der Topmanager erwarten hier eine hohe, weitere 28 Prozent eine sehr
hohe Rendite.
Dass die deutschen Banken darauf angewiesen sind, pro Kunden mehr
Geld zu verdienen, zeigt ein Vergleich zu anderen Branchen: Die
durchschnittliche Eigenkapitalrentabilität liegt im Finanzsektor bei
deutlich weniger als 10 Prozent, während beispielsweise die
verarbeitende Industrie in Deutschland knapp 20 Prozent erzielt.
International fällt auf, dass die Erlöse der Kreditinstitute pro
Einwohner in Großbritannien etwa doppelt so hoch ausfallen wie die
Kosten – in Deutschland hingegen liegen die Umsätze nur ein knappes
Drittel darüber.
Für den Kunden bedeutet der Trend, dass er sich auf eine bessere
Beratung freuen darf – wenngleich er dafür bezahlen muss. Immerhin
besteht der Bedarf: Im ersten Quartal 2004 sparten 64 Prozent der
deutschen Sparer für die Altersvorsorge, während es vor vier Jahren
erst 56 Prozent waren. Auch der Trend zu Kapitalanlagen bzw. zum
Vermögensaufbau hält an: Dafür legen derzeit 54 Prozent der deutschen
Sparer Geld zurück, während es im Jahr 2000 gerade mal jeder fünfte
war.
ots-Originaltext: Mummert Consulting AG
Digitale Pressemappe: 
http://www.presseportal.de/story.htx?firmaid=50272

Kontakt:

Pressesprecher
Jörg Forthmann
Telefon: 040 / 227 03-7787
Fax: 040 / 227 03-7961
Email: Joerg.Forthmann@mummert.de
Internet: www.mummert-consulting.de

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