All Stories
Follow
Subscribe to Mitteldeutsche Zeitung

Mitteldeutsche Zeitung

Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Justiz Neue Vorwürfe im Mordfall Yangie Li

Halle (ots)

Im Mordprozess um den Tod der chinesischen Studentin Yangjie Li in Dessau-Roßlau sind neue Vorwürfe gegen die Mutter und den Stiefvater des Angeklagten Sebastian F. laut geworden. Nach Informationen der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Montagausgabe) haben Hinweise aus der Bevölkerung mehrere Behörden zu erneuten Prüfungen veranlasst. Dabei soll es auch um das Gartenlokal gehen, das die Mutter des Angeklagten und Kriminalistin der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost und der ehemalige Polizeirevierleiter von Dessau-Roßlau einen Tag nach der offiziellen Trauerfeier für das Mordopfer eröffnet hatten. Internen Angaben zufolge gibt es offenbar Zweifel, ob die spätere Übertragung des Geschäftes an eine nahe Verwandte korrekt und legal gewesen sei. Wie aus Kreisen der Finanzverwaltung zu erfahren war, könne die Untersuchung feststellen, ob es sich dabei um ein steuerliches Vergehen oder unter Umständen um ein strafrechtlich relevantes Verhalten handelt. Dem Ehepaar war durch den Dienstherrn der Nebenerwerb zunächst genehmigt, später aber wieder versagt worden.

Pressekontakt:

Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

Original content of: Mitteldeutsche Zeitung, transmitted by news aktuell

More stories: Mitteldeutsche Zeitung
More stories: Mitteldeutsche Zeitung
  • 05.03.2017 – 17:57

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Trump/Obama

    Halle (ots) - In der jüngsten Affäre gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder Trumps Geschichte stimmt. Dann stecken die USA in einer Verfassungskrise und im schlimmsten politischen Skandal seit Watergate vor 45 Jahren. Oder Trump hat die Behauptung wirklich alleine aufgrund von Gerüchten und Konspirationstheorien rechter Netzwerke aufgestellt. Dann muss man ganz ohne Polemik an der Geschäftsfähigkeit des ...

  • 05.03.2017 – 17:56

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Fall Wendt

    Halle (ots) - Gegenüber einem ARD-Fernsehteam bestritt er dreimal, das Gehalt zu beziehen, ehe er sich doch noch zur Wahrheit bequemte. Heißt: Wendt hatte gelogen. Eine andere Frage ist, warum Wendt die offenkundig unbegründete Besoldung gewährt worden ist. Sie wurde einst unter dem nordrhein-westfälischen CDU-Regierungschef und dem FDP-Innenminister bewilligt, der heutige SPD-Innenminister duldete die Praxis. Zum ...