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Erstes Quartal 2023: Guter Start ins neue Förderjahr - KfW leistet weiterhin Unterstützung in der Krise

Frankfurt am Main (ots)

  • KfW-Fördervolumen bzw. Neugeschäft mit 40,0 Mrd. EUR auf hohem Vorjahresniveau
  • Zusagevolumen im originären inländischen Geschäft normalisiert sich
  • Export- und Projektfinanzierung verdoppelt sich auf 6,7 Mrd. EUR
  • Positives Konzernergebnis in Höhe von 394 Mio. EUR
  • Risikotragfähigkeit mit einer auf 27 % gestiegenen Kernkapitalquote hoch

Die KfW Bankengruppe ist mit einem Fördervolumen bzw. Neugeschäft von 40,0 Mrd. EUR (03/2022: 41 Mrd. EUR, -2 %), das auf dem sehr hohen Niveau des Vorjahres liegt, gut ins neue Jahr gestartet. Dazu trugen insbesondere das allgemeine Fördergeschäft, Prolongationen von Zuweisungsgeschäften im Energiesektor sowie die gestiegenen internationalen Finanzierungen bei.

Die inländische Förderung bzw. Finanzierungen lag mit einem Zusagevolumen von 32,8 Mrd. EUR leicht unter dem hohen Niveau des Vorjahres (03/2022: 36,8 Mrd. EUR; -11%). Während die Bundesförderung für Effiziente Gebäude aufgrund geänderter Förderbedingungen im Rahmen des Wechsels von der Breitenförderung hin zu einer fokussierten Spitzenförderung deutlich rückläufig war, trugen Prolongationen und damit verbundene Neustrukturierungen bereits bestehender Energiezuweisungsgeschäfte in Höhe von 16,9 Mrd. EUR zu einem erneut hohen Förder- bzw. Neugeschäftsvolumen bei. Insgesamt zeigte sich im Vergleich zum Vorjahr zudem eine deutliche Normalisierung der originären Geschäftstätigkeit. So erfuhren die Förderschwerpunkte Unternehmensinvestitionen, Umwelt & Nachhaltigkeit und öffentliche Infrastruktur eine deutliche Nachfrage.

Der Vorstandsvorsitzende der KfW, Stefan Wintels: "Im Jahr unseres 75. Jubiläums sind wir gut ins neue Förderjahr gestartet. Wir leisten weiterhin Unterstützung in der Krise. Erfreulicherweise normalisiert sich auch das Fördergeschäft. Mit ihren Programmen und Finanzierungen unterstützt die KfW sowohl Unternehmen als auch Kommunen und Privatpersonen dabei, die Transformation Deutschlands zu bewältigen. Mit diesen finanzierten Projekten werden jetzt die Weichen für ein nachhaltiges, digitales und in Energiefragen sukzessive unabhängigeres Deutschland gestellt. Trotz zahlreicher Herausforderungen blicke ich mit Zuversicht in das laufende Jahr."

Die Zusagen von KfW Capital erfuhren im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen erheblichen Anstieg auf rund 878 Mio. EUR (03/2022: 43 Mio. EUR). Die deutliche Steigerung ist vor allem auf die Zusage für den als Baustein des Zukunftsfonds aufgelegten Venture Capital-Fonds ETCI (European Tech Champion Initiative) in Höhe von 800 Mio. EUR zurückzuführen.

Das Geschäftsfeld Export- und Projektfinanzierung erreichte mit 6,7 Mrd. EUR ein doppelt so hohes Zusagevolumen wie im Vorjahresquartal (03/2022: 3,3 Mrd. EUR). Damit setzte sich der Aufwärtstrend, zu dem alle Geschäftssparten beigetragen haben, fort.

Die Zusagen in der KfW Entwicklungsbank lagen mit 506 Mio. EUR (03/2022: 608 Mio. EUR; -17 %) leicht unter dem Vorjahresquartal. Auch die Finanzierungen der DEG lagen mit 110 Mio. EUR (03/2022: 139 Mio. EUR; - 21 %) moderat unter dem Vorjahresniveau.

Die KfW verzeichnete im ersten Quartal 2023 einen Konzerngewinn in Höhe von 394 Mio. EUR (03/2022: 60 Mio. EUR) nach dem der Vorjahreszeitraum durch den Russland-Ukraine-Krieg stark belastetet war. Das erste Quartal ist geprägt durch ein stabiles operatives Ergebnis und durch ein gutes Bewertungsergebnis.

Das Betriebsergebnis vor Bewertungen (vor Förderaufwand) lag mit 385 Mio. EUR (03/2022: 442 Mio. EUR) unter Vorjahresniveau. Der Rückgang des Zinsüberschusses (vor Förderaufwand) war dabei auf den nachhaltigen Zinssteigerungstrend in Verbindung mit der hohen Liquiditätshaltung der Bank zurückzuführen. Das Zinsergebnis stellt aber mit 596 Mio. EUR (03/2022: 616 Mio. EUR) unverändert die wesentliche Ertragsquelle des Konzerns dar. Mit Stabilisierung eines erhöhten Zinsniveaus wird mit einem Anstieg des Zinsüberschusses gerechnet. Das Provisionsergebnis (vor Förderaufwand) zeigte sich mit 147 Mio. EUR (03/2022: 174 Mio. EUR) nach einem sehr starken ersten Quartal 2022 stabil. Der Verwaltungsaufwand (vor Förderaufwand) lag mit 358 Mio. EUR (03/2022: 348 Mio. EUR) jahresverlaufstypisch unter den Erwartungen.

Der Förderaufwand betrug 82 Mio. EUR und lag damit unterhalb des durch Sondereffekte geprägten Vorjahreszeitraums (03/2022: 100 Mio. EUR).

Das positive Risikovorsorgeergebnis im Kreditgeschäft in Höhe von insgesamt 5 Mio. EUR (03/2022: -188 Mio. EUR) resultierte insbesondere aus der generellen Verbesserung der konjunkturellen Aussichten, deren positive Effekte Ratingverschlechterungen einzelner Adressen kompensiert haben.

Ebenso spiegelte das positive Bewertungsergebnis aus dem Beteiligungsportfolio in Höhe von 20 Mio. EUR (03/2022: -134 Mio. EUR) die Erholung der Märkte, nach den Belastungen des Russland-Ukraine-Krieges im ersten Quartal 2022, wider. Die Erträge ergaben sich insbesondere in den Geschäftsfeldern KfW Entwicklungsbank und KfW Capital.

Rein IFRS-bedingte Bewertungseffekte aus Derivaten, die zu Sicherungszwecken eingesetzt werden, trugen mit 87 Mio. EUR (03/2022: 88 Mio. EUR) zum Ergebnis bei.

Die Bilanzsumme lag mit 550,8 Mrd. EUR um 3,8 Mrd. EUR leicht unter dem Niveau des 31.12.2022 (554,6 Mrd. EUR), im Wesentlichen aufgrund eines Rückgangs des Nettokreditvolumens.

Mit einer Gesamtkapitalquote von 27,2 % und einer (harten) Kernkapitalquote von 27,0 % (31.12.2022: 25,2 % bzw. 25,0 %) liegen die aufsichtsrechtlichen Eigenkapitalquoten weiterhin auf einem sehr guten Niveau. Der Anstieg der Eigenkapitalquoten ist unter anderem auf die Anrechnung des Ergebnisses des zweiten Halbjahres 2022 zurückzuführen.

Die Ergebnisse der Förderaktivitäten im Einzelnen

1. Mittelstandsbank und Private Kunden

Das Geschäftsfeld Mittelstandsbank und Private Kunden erzielte per 31.03.2023 ein Fördervolumen in Höhe von 10,3 Mrd. EUR (03/2022: 26,2 Mrd. EUR). Hiervon entfielen 6,0 Mrd. EUR auf das gewerbliche Segment Mittelstandsbank (03/2022: 12,8 Mrd. EUR) und 4,3 Mrd. EUR auf das Segment Private Kunden (03/2022: 13,4 Mrd. EUR).

Mittelstandsbank: Gründung und Unternehmensinvestitionen

Im Förderschwerpunkt Gründung und Unternehmensinvestitionen wurden bis zum 31.03.2023 Neuzusagen in Höhe von 2,2 Mrd. EUR getätigt (03/2022: 4,6 Mrd. EUR). Der Rückgang gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres ist insbesondere auf das Auslaufen der Corona-Sonderprogramme Mitte letzten Jahres und auf eine Normalisierung im originären Geschäft zurückzuführen. Eine hohe Nachfrage bestand beim ERP-Förderkredit für kleine und mittlere Unternehmen. Hier wurden Kredite in Höhe von 1,9 Mrd. EUR zugesagt (03/2022: 1,3 Mrd. EUR).

Mittelstandsbank: Klimawandel und Umwelt

Im Schwerpunkt Klimawandel und Umwelt wurden Neuzusagen über 3,4 Mrd. EUR getätigt (03/2022: 7,5 Mrd. EUR). Hier ergaben sich aufgrund der außergewöhnlichen Situation des Vorjahreszeitraums vor allem weniger Neuzusagen in der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Aufgrund geänderter Förderbedingungen kam es dabei im ersten Quartal 2022 zu Vorzieheffekten. Inzwischen hat sich die Nachfrage angesichts der höheren Baustandards normalisiert.

Mittelstandsbank: Innovation

Im FörderschwerpunktInnovation liegt das Volumen an Neuzusagen mit 0,5 Mrd. EUR auf dem Vorjahresniveau (03/2022: 0,6 Mrd. EUR).

Private Kunden: Energieeffizienz und Erneuerbare Energien

Der Hauptanteil des Fördervolumens im Segment Private Kunden entfällt mit 3,0 Mrd. EUR auf den Förderschwerpunkt Energieeffizienz und Erneuerbare Energien (03/2022: 11,4 Mrd. EUR). Zusagen wurden in diesem Förderschwerpunkt mehrheitlich in der Bundesförderung für Effiziente Gebäude (BEG) getätigt. Der Rückgang gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr ist auch hier auf die höheren Förderbedingungen im Rahmen des Wechsels von der Breitenförderung hin zu einer fokussierten Spitzenförderung zurückzuführen.

Private Kunden: Wohnen und Leben

Das Fördervolumen im Bereich Wohnen und Leben war mit 0,8 Mrd. EUR leicht rückläufig (03/2022: 1,5 Mrd. EUR). Der Rückgang beruht maßgeblich auf niedrigeren Neuzusagen im KfW-Wohneigentumsprogramm in Höhe von 0,7 Mrd. EUR (03/2022: 1,1 Mrd. EUR), was die - aufgrund des gestiegenen Zinsniveaus - insgesamt gesunkene Nachfrage nach Immobilienfinanzierungen reflektiert.

Private Kunden: Bildung

Im Bereich Bildung lagen die Neuzusagen per 31.03.2023 mit rund 0,5 Mrd. EUR auf dem Niveau des Vorjahres (03/2022: 0,5 Mrd. EUR).

2. Individualfinanzierung und Öffentliche Kunden

Das Geschäftsfeld Individualfinanzierung & Öffentliche Kunden erreichte im 1. Quartal 2023 ein Zusagevolumen von rund 21,6 Mrd. EUR und erzielte damit insbesondere über Zuweisungsgeschäfte für Energie-, Gas- und Wärmeversorger einen außergewöhnlich starken Start in das Jahr 2023. Auch erfuhr der Förderschwerpunkt Klimawandel & Energie wieder eine stärkere Nachfrage. Das Neugeschäft lag damit deutlich über dem ebenfalls schon hohen Vorjahreswert (03/2022: 10,6 Mrd. EUR).

Individualfinanzierung: Unternehmen

In der Individualfinanzierung Unternehmen wurde mit 16,9 Mrd. EUR (03/2022: 7,5 Mrd. EUR) ein sehr hohes Zusagevolumen erreicht. Maßgeblich waren hierbei Prolongationen und damit verbundene Neustrukturierungen bereits bestehender Energiezuweisungsgeschäfte.

Individualfinanzierung: Kommunale & Soziale Infrastruktur

Das Geschäftsvolumen für Kommunale & Soziale Infrastruktur lag mit Neuzusagen von über 3,6 Mrd. EUR sehr deutlich über dem Vorjahresniveau (03/2022: 1,4 Mrd. EUR). Die Steigerung ergab sich insbesondere aus Auszahlungen der Soforthilfe/Preisbremse Gas und Wärme des Bundes in Höhe von 2,4 Mrd. EUR. Allerdings startete auch das klassische Fördergeschäft für die kommunale und soziale Infrastruktur stark. Vor allem Programme im Förderschwerpunkt Klimawandel & Umwelt zeigten mit insgesamt 433 Mio. EUR Zusagen wieder eine hohe Nachfrage (03/2022: 500 Mio. EUR).

Individualfinanzierung: Banken & Landesförderinstitute

Die Individualfinanzierung Banken & Landesförderinstitute konnte mit einem Geschäftsvolumen von knapp 1,1 Mrd. EUR den außergewöhnlich hohen Vorjahreswert (03/2022: 1,7 Mrd. EUR) nicht erreichen. Jedoch zeigte sich mit Zusagen in Höhe von 954 Mio. EUR eine erfreulich hohe Nachfrage der Landesförderinstitute nach Allgemeiner Refinanzierung, welche auch das Vorjahr übertrifft (03/2022: 822 Mio. EUR).

3. KfW Capital

Die Zusagen des Geschäftsfeldes KfW Capital beliefen sich im ersten Quartal 2022 auf rd. 878 Mio. EUR (03/2022: 43 Mio. EUR). Die deutliche Steigerung ist vor allem auf die Zusage für den als Baustein des Zukunftsfonds aufgelegten und vom Europäischen Investitionsfonds (EIF) gemanagten Venture

Capital-Dachfonds ETCI (European Tech Champion Initiative) in Höhe von 800 Mio. EUR zurückzuführen. Außerdem sagte KfW Capital mit Unterstützung des ERP-Sondervermögens und des Zukunftsfonds über ihre Programme "ERP-VC-Fondsinvestments" und "ERP/ Zukunftsfonds-Wachstumsfazilität" rund 52 Mio. EUR (03/2022: 42 Mio. EUR) zu. Über den vom Europäischen Investitionsfonds gemanagten Baustein des Zukunftsfonds "GGF/EIF-Wachstumsfazilität", dessen Mittel die KfW treuhänderisch ausreicht, wurden weitere 26 Mio. EUR (03/2022: 0 Mio. EUR) zugesagt.

4. KfW IPEX-Bank

Bei der KfW IPEX-Bank, die das Geschäftsfeld Export- und Projektfinanzierung verantwortet und Finanzierungen zur Begleitung deutscher und europäischer Unternehmen auf den globalen Märkten bereitstellt, setzte sich der Aufwärtstrend fort: Die Neuzusagen lagen mit 6,7 Mrd. EUR doppelt so hoch wie im Vorjahresquartal (03/2022: 3,3 Mrd. EUR). Zum Neugeschäft haben alle Geschäftssparten beigetragen; hervorzuheben sind die Geschäftssparten Maritime Industrie mit 1,4 Mrd. EUR (03/2022: 0,1 Mrd. EUR) sowie Industrie & Services und Energie & Umwelt mit jeweils 1,1 Mrd. EUR (03/2022: Industrie & Services 0,9 Mrd. EUR, Energie & Umwelt 0,3 Mrd. EUR). Diese Sparten bieten insbesondere Finanzierungen für Glasfaserprojekte sowie Windparks und Photovoltaikanlagen, mit denen die KfW IPEX-Bank ihre Kunden im Transformationsprozess begleitet.

5. Förderung Entwicklungs- und Schwellenländer

KfW Entwicklungsbank

Die Zusagen des Geschäftsfelds KfW Entwicklungsbank lagen in den ersten drei Monaten mit 506 Mio. EUR (03/2022: 608 Mio. EUR) leicht unter dem Vorjahresquartal. Einen hohen Anteil machten Zusagen im BMZ-Kernthema "Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, Ausbildung und Beschäftigung" mit 245 Mio. EUR aus. Für Vorhaben im Kernthema "Klima und Energie, Just Transition" wurden 107 Mio. EUR zugesagt.

DEG

Die DEG stellte im ersten Quartal 2023, unter global weiterhin fordernden Rahmenbedingungen, 110 Mio. EUR aus eigenen Mitteln für unternehmerische Investitionen in Schwellen- und Entwicklungsländern bereit (03/2022: 139 Mio. EUR). Regional betrachtet lagen dabei Zusagen für Asien vorne, womit unter anderem Investitionen in Infrastrukturvorhaben und die lokale Produktion von Medikamenten ermöglicht wurden. Angesichts der vorliegenden Finanzierungsanfragen erwartet die DEG eine im Jahresverlauf weiter zunehmende Dynamik. Im Sinne ihrer fokussierten Geschäftsstrategie berät und unterstützt die DEG ihre Kunden gezielt bei der Transformation, um die Resilienz der Unternehmen zu stärken und Entwicklungswirkungen weiter zu erhöhen.

6. Finanzmärkte

Das Geschäftsfeld Finanzmärkte hat im ersten Quartal 2023 für das Green-Bond-Portfolio in Wertpapiere zur Förderung von Klima- und Umweltschutzprojekten ein Volumen von rund 188 Mio. EUR investiert (03/2022: 126 Mio. EUR). Damit lag das Förderportfoliovolumen zum Stichtag bei 2,3 Mrd. EUR.

Refinanzierung

Zur Refinanzierung ihres Fördergeschäftes hat die KfW im ersten Quartal 2023 Mittel in Höhe von 28,1 Mrd. EUR (03/2022: 37,5 Mrd. EUR) an den internationalen Kapitalmärkten aufgenommen. Das entspricht rund 34 % ihres für das Gesamtjahr 2023 geplanten Refinanzierungsvolumens in Höhe von 80 bis 85 Mrd. EUR. Das erste Quartal ist für die Refinanzierung üblicherweise das volumenstärkste. Es war, insbesondere im März, geprägt von großer Nervosität und hoher Volatilität an den Rentenmärkten. Die Nachfrage nach Anleihen der KfW, die von Investoren gemeinhin als 'sicherer Hafen' betrachtet werden, blieb stabil. KfW-Anleihen gehören zu den liquidesten ihres Marktsegmentes, sie zeigten im Sekundärmarkt eine stabile Performance. Ein Großteil (68 %) der Refinanzierung erfolgte in Euro. Darüber hinaus emittierte die KfW Anleihen in sechs weiteren Währungen, darunter USD (13 %) und GBP (11 %). Ergänzend zu ihren regulären Kapital- und Geldmarktaktivitäten erhielt die KfW im ersten Quartal neue Darlehen in Höhe von rund 5 Mrd. EUR vom bundeseigenen Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) zur Refinanzierung der ihr von der Bundesregierung zugewiesenen Geschäfte mit Bezug zur Energiewirtschaft und -versorgung. Die Refinanzierungsmöglichkeit dieser Geschäfte über den WSF waren im November 2022 neu geschaffen worden.

Erfolgskennzahlen (in Mio. EUR)       01.01.2023 - 31.03.2023     01.01.2022 - 31.03.2022
Betriebsergebnis vor Bewertungen                385                         442
(vor Förderaufwand)
Förderaufwand                                    82                         100
Konzerngewinn                                   394                          60
Konzerngewinn vor IFRS-Effekten aus             306                         -28
Sicherungszusammenhängen
Bilanzkennzahlen (in Mrd. EUR)              31.03.2023                   31.12.2022
Bilanzsumme                                    550,8                        554,6
Bilanzielles Eigenkapital                       36,9                         36,6
Geschäftsvolumen                               709,8                        709,6
Aufsichtsrechtliche Kennzahlen              31.03.2023                   31.12.2022 
(in %) 1) 
(Harte) Kernkapitalquote                        27,0                         25,0
Gesamtkapitalquote                              27,2                         25,2

1) Die angegebenen Kapitalquoten berücksichtigen die gem. Art. 26 (2) CRR anrechenbaren Zwischenergebnisse, die von den jeweiligen Jahresergebnissen gem. IFRS abweichen.

Eine tabellarische Übersicht der Geschäfts- und Förderzahlen finden Sie unter: www.kfw.de/geschaeftszahlen

KfW Geschäftsbericht online: www.kfw.de/berichtsportal

Pressekontakt:

KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt
Kommunikation (KOM), Sybille Bauernfeind,
Tel. +49 (0)69 7431 2038, Fax: +49 (0)69 7431 3266,
E-Mail: Sybille.Bauernfeind@kfw.de, Internet: www.kfw.de

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