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Fach-Symposium zu mechatronischen Kniegelenken

Fach-Symposium zu mechatronischen Kniegelenken
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Fach-Symposium zu mechatronischen Kniegelenken: eindeutige Evidenzlage bei eingeschränkter Mobilität

Am 30. November 2021 lädt das MedTech-Unternehmen Ottobock zum virtuellen Symposium „Mechatronische Kniegelenke: Sicherheit. Leistung. Wahrnehmung. Vom Schlagwort zur Tatsache“ ein.

Thema ist die aktuelle Studienlage zu mechatronischen Knieprothesen bei älteren und bewegungseingeschränkten Menschen. Dabei soll Wissen über die Evidenzlage zum Nutzen von Hightech für wenig mobile Anwendergruppen vertieft und auf die prothetische Rehabilitation übertragen werden. Details zur Veranstaltung finden Sie hier.

Neue Studienergebnisse belegen Erfolge

Auf einem vorherigen Symposium im September erklärten Experten anhand ihrer Studienergebnisse, wie auch ältere Menschen mit eingeschränkter Mobilität nach einer Amputation von mechatronischen Kniegelenken (MPK) profitieren. Dabei stehe laut Prof. Dr. Bernhard Greitemann (RehaKlinikum Bad Rothenfelde) die Verhinderung von Stürzen im Vordergrund, insbesondere nach Oberschenkelamputation oder Knieexartikulation. Aktuell sind für die prothetische Versorgung sowohl mikroprozessorgesteuerte MPK als auch mechanische Kniegelenke (NMPK) verfügbar. Überwiegend erhalten derzeit allerdings jüngere Menschen ein MPK. Im fortgeschrittenen Alter kommen sie eher selten zum Einsatz [1,2]. Laut Dr. Kerstin Hagberg (Sahlgrenska Uniklinikum Göteburg) begründet sich ein generell niedriger Versorgungsanteil mit Prothesen bei älteren PatientInnen nur teilweise durch Begleiterkrankungen, einen schlechten Allgemeinzustand oder eine erhöhte Mortalität. Zusätzlich muss auch eine längere Dauer der prothetischen Rehabilitation berücksichtigt werden.

Nach einer Studie profitieren aber gerade ältere Menschen mit eingeschränkter Mobilität von Mikroprozessor-gesteuerten Prothesen: Sie reduzieren im Vergleich zu NMPK das Sturzrisiko, verbessern die Funktionalität und erhöhen die Patientenzufriedenheit [3]. Eine gesundheitsökonomische Studie von Prof. Dr. Alexander Kuhlmann (Leibniz Universität Hannover) zeigt, dass das MPK Kenevo vor allem auch bei älteren Patienten kosteneffektiv und leistbar für die Kostenträger ist. Im Vergleich zum NMPK nehmen Hospitalisierungen und Stürze mit Todesfolge deutlich ab [4]. Das Fazit der aktuellen Studienlage: Gerade ältere Menschen profitieren von der Unterstützung durch Hightech – und von moderner Prothetik, die Lebensqualität zurückgibt.

Info: Das englischsprachige Symposium „Mechatronic knee joints: Safety. Performance. Perception. From Catchphrase to Consolidation: MPKs in low mobility Patients“ für Healthcare Professionals findet am 30. November von 16 bis 17 Uhr 30 CET online statt. Sprecher sind u.a.:

  • Arun Jayaraman, PhD (Executive Director Technology & Innovation Hub Shirley Ryan AbilityLab, Chicago)
  • Bruce Carse, PhD (Clinical Scientist at the West of Scotland Mobility and Rehabilitation Centre WestMARC), NHS Greater Glasgow and Clyde, UK)
  • Fiona Davie-Smith, PhD (Clinical Coordinator Scottish Specialist Prosthetics Service NHS Greater Glasgow and Clyde, UK)
  • Dr. Andreas Hahn (Vice President Clinical Research, Ottobock)
  • Moderator: Prof. Dr. Bernhard Greitemann (Reha-Klinikum Bad Rothenfelde, Klinik Münsterland der DRV Westfalen)

Im Anschluss sind Sie dazu eingeladen, online mit den Speakern zu diskutieren. Unter diesem Link finden Sie alle Hinweise zur Teilnahme am kommenden Symposium, sowie mehr Informationen zu den Studien und eine ausführliche Zusammenfassung des vergangenen Symposiums (September).

Über Ottobock: Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität entwickelt Ottobock „wearable human bionics“ – medizintechnische Produkte in den Bereichen Prothetik, Orthetik und Human Mobility (Rollstühle). Zudem versorgt das 1919 gegründete Unternehmen PatientInnen im Bereich Patient Care. Das Ziel: Lebensqualität und gesundheitsökonomischen Nutzen steigern. Mit den Exoskeletten unter dem Namen Paexo überträgt Ottobock seit 2012 seine Expertise in der Biomechanik auch auf Anwendungen für die Industrie. Niederlassungen in fast 60 Ländern bieten weltweit Qualität „Made in Germany“ und beschäftigen mehr als 8000 Menschen. Die internationalen Aktivitäten des Unternehmens werden vom Hauptsitz in Duderstadt (Niedersachsen) aus koordiniert. Seit 1988 unterstützt Ottobock die Paralympischen Spiele durch sein technisches Know-how.

Quellen

1 Kamrad I, et al. Acta Orthop. 2020;91(4):464-470

2 swedeamp.com/index.php/startsida/arsrapporter/; letzter Abruf 15.09.2021

3 Kaufman KR, et al. Clinical Biomechanics. 2018;58:116-22

4 Kuhlmann A, et al. Virtual ISPOR Europe 2020: 16.-19.11.2020; Value Health, 2020, 23(Suppl 2), Abstract S576: doi.org/10.1016/j.jval.2020.08.1036

Maja Hoock (Public Relations Managerin)

Handy: +49 151 18883507

E-Mail: maja.hoock@ottobock.de

Bei Fragen zum Event wenden Sie sich bitte an Daniela Pedross (daniela.pedross@ottobock.com)

Weiteres Material zum Download

Bild:  Kenevo Rehabilitation.jpg

Bild:  Kenevo Reha KOL Event (3).jpg