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BKA: Das Bundeskriminalamt (BKA) diskutiert seine Geschichte Kolloquium "Erste Forschungsergebnisse aus dem Projekt BKA-Historie - Präsentation, Diskussion und Reflexion" Einladung für Medienvertreter

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Wiesbaden (ots)

Das BKA hatte im Jahr 2007 drei Kolloquien durchgeführt, in deren Mittelpunkt die kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte des Amtes insbesondere im Hinblick auf seine Gründungsphase stand. Aus primär sozialhistorischer Sicht wurden dabei erkennbare Kontinuitäten und Brüche in Bezug auf die Zeit des Nationalsozialismus in struktureller und personeller Perspektive behandelt.

Die damalige Veranstaltungsreihe führte zu dem Ergebnis, dass zu den aufgeworfenen Problemfeldern weiterer Forschungsbedarf besteht. Aus diesem Grund wurde Professor Dr. Patrick Wagner von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg beauftragt, ein Forschungsprojekt mit dem Ziel durchzuführen, Strukturen, Denkmuster, Beständigkeiten und Brüche in der Entwicklung des BKA von seiner Gründungsphase bis in die 80er-Jahre des 20. Jahrhunderts vor dem Hintergrund möglicher personeller Kontinuitäten aus der NS-Zeit zu untersuchen.

Die zentrale Fragestellung des Projekts lautete: War die Geschichte des BKA im Hinblick auf Organisation und Organisationskultur - und wenn ja, in welcher Weise, wodurch und wie lange - geprägt durch Kontinuitäten zum NS-Regime?

Die ersten Ergebnisse des Forschungsprojekts der Martin-Luther-Universität liegen nun vor und werden am 6. April 2011 im Rahmen eines Kolloquiums vorgestellt und diskutiert.

BKA-Präsident Jörg Ziercke eröffnet die Veranstaltung um 9:00 Uhr. Im Anschluss daran stellt Professor Dr. Patrick Wagner von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Ergebnisse des Forschungsprojektes vor. Es folgen verschiedene Vorträge und Diskussionsrunden zu den Themen "Umgang des BKA mit Minderheiten unter besonderer Berücksichtigung der Sinti und Roma", "Polizeilicher Staatsschutz unter nationalsozialistischen Vorzeichen?" und "Aus der Geschichte lernen - Konsequenzen für Gegenwart und Zukunft". Durch die Tagung führt der wissenschaftliche Berater des Projekts, Professor Dr. Hans-Gerd Jaschke von der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin.

Termin:		Mittwoch, 6. April 2011
Zeit:		09:00 - 16:45 Uhr
Ort:		BKA Wiesbaden, 65193 Wiesbaden, Thaerstr. 11, Großer Saal

Akkreditierungen nimmt die Pressestelle bis Montag, 04.04.2011, 15:00 Uhr, unter der Faxnummer 0611 - 55-12323 entgegen. Parkplätze für akkreditierte Pressevertreter stehen in begrenztem Umfang zur Verfügung. Zum Betreten des BKA benötigen Sie einen gültigen Personalausweis. Bitte beachten Sie die geänderten Akkreditierungsmodalitäten. Das Merkblatt zur Akkreditierung sowie das Tagungsprogramm finden Sie zum Download unter: http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/7 .

Rückfragen bitte an:

Bundeskriminalamt
Pressestelle

Telefon: 0611-551 3083
Fax: 0611-551 2323
www.bka.de

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