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ZOLL-F: Gefälschte Felgendeckel über das Internet verkauft - Zoll pfändet Bargeld und Auto des Beschuldigten

ZOLL-F: Gefälschte Felgendeckel über das Internet verkauft - Zoll pfändet Bargeld und Auto des Beschuldigten
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Frankfurt am Main / Kassel / Köln (ots)

Einen Umsatz von über 98.000 Euro soll ein 34-jähriger Mann aus dem Landkreis Kassel mit dem illegalen Verkauf von gefälschten Felgendeckeln über das Internet erwirtschaftet haben. Jetzt wurden über 36.000 Euro Bargeld sowie die Oberklasse-Limousine des Täters durch Kräfte des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main gepfändet.

Bereits im Jahr 2021 wurden durch Zollfahnder*innen über 8.000 gefälschte Felgendeckel, Aufkleber und sonstige KFZ-Zubehörteile unterschiedlichster namhafter Autohersteller bei dem Beschuldigten sichergestellt. Die daraufhin geführten umfangreichen Ermittlungen ergaben, dass der Mann durch den Verkauf dieser aus China stammenden Falsifikate mutmaßlich einen Umsatz von mehr als 98.000 Euro illegal erwirtschaftet hat. Der Verkauf soll dabei zwischen 2019 und 2021 über diverse Verkaufsplattformen im Internet erfolgt sein.

Am 10.10.2022 wurde durch das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main ein Arrest in das Vermögen des Beschuldigten vollstreckt und das Auto sowie über 36.000 Euro Bargeld gepfändet.

"Ein Täter darf nach der Tat nicht besser dastehen, als vor der Tat. Deshalb wurde das Vermögen des Beschuldigten gepfändet.", sagte Sebastian Fuhr, Pressesprecher des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main.

Den bisherigen Ermittlungen zufolge sollen weiterhin eine 29-jährige Frau aus dem Landkreis Kassel, sowie ein 19-jähriger Mann aus Köln an dem illegalen Verkauf der Felgendeckel beteiligt gewesen sein. Bei den mutmaßlichen Mittätern wurde am 10.10.2022 ebenfalls durchsucht.

Ausgangspunkt des Verfahrens war eine Postsendung mit gefälschten Felgendeckeln aus China, die an den Beschuldigten adressiert war.

Die weiteren Ermittlungen unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Kassel dauern an.

Zusatzinformation:

Durch Fälschungen entstehen nicht nur Unternehmen erhebliche Nachteile. Schätzungen gehen davon aus, dass durch Produktpiraterie allein in Deutschland Zehntausende Arbeitsplätze gefährdet sind.

Manche der vermeintlich günstigen Produkte können sogar gefährlich werden. Unsichere und nicht funktionsfähige Elektronikartikel, gefälschte und billige Kinderbekleidung oder minderwertiges Spielzeug bergen Risiken, die niemand auf den ersten Blick einschätzen kann.

Rückfragen bitte an:

Zollfahndungsamt Frankfurt am Main
Sebastian Fuhr
Telefon: 069 50775-309
E-Mail: presse@zfaf.bund.de
www.zoll.de

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