Pressemitteilung

Südwestrundfunk Änderungen und Textergänzungen von Sonntag, 27. November 2005 (Woche 48) bis Samstag, 21. Januar 2006 (Woche 4)

2005-11-23T16:06:45

    Baden-Baden (ots) - Sonntag, 27. November 2005 (Woche 48)/23.11.2005

22.35 Wortwechsel extra Kloppo und der Kardinal

    Jürgen Klopp und Karl Kardinal Lehmann - eine Begegnung Für viele sind es die im Moment berühmtesten Mainzer: Karl Kardinal Lehmann, der Mainzer Bischof und Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz und Jürgen Klopp, der Trainer des 1. FC Mainz 05. Dieser Tage trafen sie sich zum ersten Mal zu einem Gespräch, ganz zwanglos bei Kaffee und Kuchen im Bischöflichen Ordinariat. Beide waren sich vorher noch nicht begegnet. Dabei ist Karl Lehmann ein begeisterter Fußballfan und hat sich auch schon einige Spiele im Mainzer Bruchwegstadion angesehen. Und "Kloppo", wie ihn seine Fans liebevoll nennen, ist ein bekennender Christ, wenn auch evangelisch. Jürgen Klopp und Karl Kardinal Lehmann - ein Gespräch über Gott, Fußball und die Welt.

Sonntag, 4. Dezember 2005 (Woche 49)/23.11.2005

MDR 13.30 Die Häuslebauer (1/3) 3-teilige Reportage

    In Quedlinburg kann man es noch haben: das Leben im Fachwerkhaus. Allerdings - vorher muss saniert werden. Die Sendereihe: "Unser neues Haus - Von der Ruine zum Eigenheim", begleitet drei Familien, die das Abenteuer ihres Lebens wagen. Bis zu 400 Jahre alte Häuser bergen viele Renovierungs-Tücken, von denen frisch gebackene Bauherren meist keinen blassen Schimmer haben. Stefan Wonner ist von Beruf Sozialpädagoge, seine Frau Jutta Lehrerin. Sie haben sich einen 2.000 Quadratmeter großen Stadthof zugelegt - und sie wollen soviel wie möglich selber machen. Natürlich helfen die beiden Töchter Lisa und Tamara gerne mit. Für die Sieben- und die Neunjährige ist die Baustelle allerdings eher ein Abenteuer- als ein Arbeitsplatz. Da kann einiges schief gehen - und Papa Stefan ist oft mehr damit beschäftigt, auf die Kinder aufzupassen, als Hand an den Bau zu legen. Pannen sind vorprogrammiert. Vom Selbermachen ist Familie Hermann noch weit entfernt: Rüdiger und Connie erwarten ihr zweites Kind und wollen sich ein Eigenheim zulegen. Allerdings keines auf der grünen Wiese, sondern mitten in Quedlinburg. Und möglichst alt. Was sich aber hinter der schon ruinösen Fassade des zum Teil 600 Jahre alten Hauses offenbart, wirkt nicht gerade ermutigend: Seit zehn Jahren steht das Haus leer, Wind und Wetter haben daran genagt. Unvorstellbar, dass hieraus ein Heim für eine vierköpfige Familie werden soll. Doch die Hermanns sind optimistisch: "Aus dem Haus kann man was Schönes machen." Auch wenn es mehr kostet als ein neues. Und obwohl die Risiken unwägbar sind: Hausschwamm, Fäulnis, Bauvorschriften. Familie drei: Norbert Buchmann und Daniela Gerth. Die Jüngsten im Bunde, beide Ende zwanzig, haben sich ein 300 Jahre altes Haus gekauft. Einen Stadthof mit 700 Quadratmetern Wohnfläche - drei Wohnungen und ein Ladenlokal sollen hier entstehen. Norbert ist derzeit arbeitslos, und so ist klar: Der Hausherr macht fast alles selbst. Außer den Dingen, die von Fachleuten gemacht werden müssen. Dabei wähnt er sich oft gewissenhafter als seine Kollegen vom Fach: "Wenn ich es selber mache, bin ich mir sicher, dass keine Fehler gemacht werden", sagt er. Außerdem hat er dabei die Kosten voll im Blick - für den ausgekochten Sparfuchs ist das fast noch wichtiger. Sein Plus: Er kann sich auf die Hilfe der ganzen Familie und seiner Freunde verlassen. Sonst würde er das Projekt nicht schaffen: Sechs Monate und keinen Tag länger will er arbeiten, bis der erste Einzug stattfinden kann. Ob das zu schaffen ist?

Sonntag, 11. Dezember 2005 (Woche 50)/23.11.2005

MDR 13.30 Die Häuslebauer (2/3) 3-teilige Reportage

    Stefan Wonner ist von Beruf Sozialpädagoge, seine Frau Jutta Lehrerin. Sie haben sich einen 2.000 Quadratmeter großen Stadthof zugelegt - und sind mitten im Sanierungsstress. Ihre beiden Töchter, Lisa (7) und Tamara (9) empfinden weniger Druck als vielmehr Spaß: Für sie ist die Baustelle ein Abenteuerspielplatz. Fasziniert von den technischen Geräten - zum Beispiel vom elektrischen Flaschenzug - streiten sie sich darum, wer wann wie lange das Gerät bedienen darf. Bis Mutter Jutta einen Zeitplan macht, den sie auch noch beachten muss - zusätzlich zu all den Baustellen-Terminen. Nach einem halben Jahr Sanierung hat sie gelernt: Das muss man mit Gelassenheit nehmen. Wirkliche Probleme gibt es woanders, im Erdgeschoss soll ein Möbelladen eröffnet werden. Ein Wettlauf mit der Zeit: Noch ist hier Baustelle, und in wenigen Tagen Eröffnung. Von solch konkreten Baumaßnahmen ist Familie Hermann noch weit entfernt. Ihr neu erworbenes, in Teilen bis zu 600 Jahre altes Haus, wird gerade erst erkundet und untersucht: nach Schädlingen. Und prompt wird Hausschwamm im Dachstuhl gefunden. Alarm für die Bauherren: Wenn der Schwamm nicht bekämpft wird, kann das ganze Haus einstürzen. Aber es gibt auch gute Nachrichten. Die Stadt lagert alte Bauteile ein, Quedlinburgs Bauherren können kostenlos Originalteile verwenden. Im Magazin macht sich Rüdiger Hermann auf die Suche nach der originalen Barock-Eingangstür seines Hauses. Daniela Gerth und Norbert Buchmann sind schon sehr viel weiter. Ihr Haus hat 700 Quadratmeter Platz für drei Wohnungen und ein Ladenlokal. In einem Monat soll der erste Mieter einziehen. Der Zeitplan ist eng. Doch das kümmert Norbert wenig - als die Dachlatten knapp werden, geht der notorische Sparfuchs selbst auf Einkaufstour. Und findet tatsächlich das preiswerteste Angebot im Umland. 45 Euro gespart! Das ist ihm wichtig, auch wenn die Aktion zwei geschlagene Arbeitsstunden kostet und er mit seinen Terminen kräftig in Verzug gerät.

Sonntag, 18. Dezember 2005 (Woche 51)/23.11.2005

MDR 13.30 Die Häuslebauer (3/3) 3-teilige Reportage

    Stefan Wonner und seine Frau Jutta haben ein Problem: Sie wollen einziehen - und die Wohnung ist noch längst nicht fertig. Familie Wonner steht unter Zeitdruck. Und gibt sich alle Mühe, die Probleme mit Gelassenheit zu bewältigen. Ob der Strom ausfällt, ungewollt Fachwerkhaustouristen auf dem Grundstück erscheinen oder die Kinder traurig sind, weil die Eltern zu wenig Zeit für sie haben. Irgendwie muss alles klappen. Der Umzug kann nicht verschoben werden und die Eröffnung des Möbelgeschäftes im Erdgeschoss auch nicht. Dort fehlen die wichtigsten Einrichtungsgegenstände: ein Möbelladen ohne Sofa und ohne Kronleuchter - undenkbar. Langsam liegen die Nerven blank, und die Uhr läuft. Auch bei Daniela Gerth und Norbert Buchmann steht ein Einzug an: Die erste Mieterin ist Danielas ältere Schwester. Das Problem dabei: Bauherr Norbert ist noch längst nicht fertig. Als die ersten Möbel ankommen, verlegt er noch den Fußboden. Danielas Schwester ist genervt. Norbert und Daniela haben tausend Dinge zu tun und können beim Umzug nicht helfen. Dann der Schock: Schwammbefall im Haus. Zu erforschen, wie weit der Schädling das Fachwerk schon befallen hat, kostet viel Zeit. Und das alles kurz vor dem Einzug. Norbert ist verunsichert: Wenn der Hausschwamm neue Sanierungskosten verursacht, geht seine Rechnung für das Haus nicht mehr auf - Grund genug für angespannte Stimmung. Doch Norbert nimmt es gelassen und klopft flotte Sprüche. Auch wenn seine Schwägerin sauer auf ihn ist.

Sonntag, 15. Januar 2005 (Woche 3)/23.11.2005

nachgereichte Gesprächsteilnehmer beachten

22.35 Wortwechsel Jaqueline Stuhler im Gespräch mit Michael Klett (Verleger und Unternehmer)

Samstag, 21. Januar 2005 (Woche 4)/23.11.2005

nachgereichte Beiträge beachten

10.10 Reisewege Kroatien (WH von MI) Die Kvarner Bucht Ein Film von Nina Kleinschmidt Erstsendung: 18.01.2006

10.55 Reisetipp: Sizilien Erstsendung 21.03.1998 Das Erste

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