Pressemitteilung

Südwestrundfunk (SWR) Programmhinweise von Freitag, 9.07.04 (Woche 28) bis Freitag, 23.07.04 (Woche 30)

2004-07-07T15:23:07

    Baden-Baden (ots) - Freitag, 9. Juli 2004 (Woche 28)/07.07.2004


23.35
            Nachtkultur
    Die Kultur-Illustrierte

    Unter anderem mit folgenden Themen:

    Samtstimme - Erinnerungen an Hermann Prey Er war Guglielmo in "Cosi fan tutte", der Figaro im "Barbier von Sevilla" und Doktor Malatesta in "Don Pasquale". Drei von Herrmann Preys Paraderollen, die ihn zu einem der herausragenden Kammersängern der Nachkriegszeit machten. Am 11. Juli wäre er 75 Jahre alt geworden. Mit seiner virtuosen Baritonstimme, seiner enormen Wandlungsfähigkeit und seinem exzellenten Stilgefühl überzeugte der Berliner Kaufmannssohn auf allen Bühnen dieser Welt - ob an der New Yorker "Met", auf den Bayreuther Festspielen, in Salzburg, Edinburgh oder in London. Gleichzeitig war der charismatische Sänger mit der jungenhaften Ausstrahlung ein stets gefragter Stargast in vielen Rundfunk- und Fernsehsendungen. In den 70er-Jahren avancierte er zusammen mit Anneliese Rothenberger zum Traumpaar der gehobenen deutschen Fernsehunterhaltung. Seine Vielseitigkeit bewies Hermann Prey, der 1998 an den Folgen eines Herzinfarktes gestorben ist, auch auf anderem Terrain. Der gefeierte Bariton veröffentlichte zahlreiche Schallplatten, schuf eigene Festspiele, und 1988 gab er mit der Inszenierung von "Die Hochzeit des Figaros" bei den Salzburger Mozartwochen sein Regie-Debüt.

    Leidenschaft - die Briefe der Malerin Frida Kahlo Wir kennen ihre Kunstwerke, wir haben u.a. durch den Film "Frida" Einblicke in ihr Leben erhalten, und jetzt wird uns der Mensch Frida Kahlo noch ein Stückchen näher gebracht. In dem Buch "Jetzt, wo Du mich verlässt, liebe ich Dich mehr denn je", das bei SchirmerGraf erschienen ist, kommt die berühmte mexikanische Künstlerin postum selbst zu Wort. Als Frida Kahlo (1907 - 1954) mit 17 bei einem Busunfall schwer verletzt und für Monate ans Bett gefesselt wird, schreibt sie die wohl erschütternsten Briefe ihres Lebens. Später sind es leidenschaftliche Liebesbriefe an ihren Mann und Malerkollegen Diego Rivera, Briefe an ihre Liebhaber und Freunde. Raquel Tibol, Kunstkritikerin und Freundin von Frida Kahlo, hat jetzt die Briefe, Notizen und Gedichte der großen Malerin herausgegeben, die ein außergewöhnliches Leben voller Qualen und Leidenschaften dokumentieren.

    Kindheit - wie sieben Frauen im Nachkriegsdeutschland groß wurden Deutschland in den 50er-Jahren. Das Wirtschaftswunder steht bereits vor der Tür, aber die Wunden des Zweiten Weltkriegs sind noch längst nicht verheilt: Zahlreiche Gebäude zeigen noch immer Spuren von Einschlägen, Kriegsversehrte kehren zurück, Männer ohne Arme und Beine. Der Alltag ist geprägt von Mangel und Armut, Improvisation ist angesagt. Man trägt gebrauchte und umgearbeitete Kleidungsstücke, die Wäsche kocht man im kohlebefeuerten Waschkessel, der tägliche Speiseplan wird von Gerichten wie Brotsuppe und Arme Ritter beherrscht. Für die Kinder gibt es kaum Spielsachen, statt dessen helfen sie mit, wo sie können - im Haushalt, bei der Betreuung ihrer Geschwister, auf dem Feld oder im Stall. Die Journalistin Claudia Seifert lässt in ihrem Buch "Wenn Du lächelst, bist Du schöner" (dtv) sieben Frauen zu Wort kommen, die in den 50er- und 60er-Jahren aufgewachsen sind. In einer Zeit als die Erwachsenen vor allem nach Ordnung, Sauberkeit und Harmonie strebten und Pflichterfüllung, Leistung und Gehorsam an oberster Stelle standen.

    Sperrzonen - neue Fotos aus dem Katastrophengebiet von Tschernobyl Er war im zerstörten Kontrollraum von Block 4, er hat leerstehende Häuserblocks und verwüstete Klassenzimmer fotografiert, Blechfriedhöfe und Felder mit verbrannten Baumstämmen. Der Fotograf Robert Polidori war in Pripjat und Tschernobyl, den beiden Orten, wo seit 26. April 1986 nichts mehr so ist, wie es einmal war. Als der Reaktor des Leninkraftwerkes Tschernobyl explodiert, setzt sich eine riesige radioaktive Wolke frei. Insgesamt werden knapp sechs Millionen Menschen in der Ukraine, Russland und Weißrussland mit radioaktiven Niederschlägen belastet. Eine Katastrophe mit bis dahin unvorstellbarem Ausmaß, die sich auch in Tausenden Kilometern Entfernung bemerkbar macht. In großformatigen Aufnahmen hat Robert Polidori die trostlose Atmosphäre und die Vergänglichkeit der beiden Städte festgehalten - eindringliche Bilder, die jetzt in dem Bildband "Sperrzonen - Pripjat und Tschernobyl" (Steidl) veröffentlicht wurden.

Dienstag, 13. Juli 2004 (Woche 29)/07.07.2004

    Nachgeliefertes Thema beachten!


10.00    Fliege
            Ein Urlaub mit Folgen

Mittwoch, 14. Juli 2004 (Woche 29)/07.07.2004

    Nachgeliefertes Thema beachten!

    10.00 Fliege Wer liebt, verzeiht alles?

Donnerstag, 15. Juli 2004 (Woche 29)/07.07.2004

    Nachgeliefertes Thema beachten!


10.00    Fliege
            Aus den Augen verloren - Auf den Spuren der Familie

Freitag, 16. Juli 2004 (Woche 29)/07.07.2004

    Nachgeliefertes Thema beachten!


10.00    Fliege
            Ich habe schon mal gelebt

Montag, 19. Juli 2004 (Woche 30)/07.07.2004

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10.00    Fliege
            Dr. Hund - Wie Hunde Gesundheit und Leben retten

Dienstag, 20. Juli 2004 (Woche 30)/07.07.2004

    Nachgeliefertes Thema beachten!


10.00    Fliege
            Mein Schicksal fordert eine Antwort

Mittwoch, 21. Juli 2004 (Woche 30)/07.07.2004

    Nachgeliefertes Thema beachten!

    10.00 Fliege Mit 80 zu alt für das Leben?

Donnerstag, 22. Juli 2004 (Woche 30)/07.07.2004

    Nachgeliefertes Thema beachten!


10.00    Fliege
            Sanfte Medizin: Flieges Top-Ten der Heilpflanzen II

Freitag, 23. Juli 2004 (Woche 30)/07.07.2004


20.15
            Fröhlicher Alltag
    von der Landesgartenschau Trier

    Der "Fröhliche Alltag" gehört zu einem guten Dutzend Sendungen, die das SÜDWEST Fernsehen auf dem Petrisberg in Trier produziert. Als publikumswirksame Vorort-Veranstaltung reiht sie sich in die Reihe der Highlights der diesjährigen Landesgartenschau ein. Mit dem Schlagerstar Patrick Lindner, Monika Martin aus der Steiermark, dem Pfälzer Duo Anni & Moni und Allgäu-Power präsentiert Moderator Heinz Siebeneicher wie gewohnt ausgewählte musikalische Gäste. Regionale Unterstützung erhalten diese durch die Winzerkapelle Kienheim, die Leiendecker Bloas und die Wengert-Stompers, die mit allem Musik machen, was so rund um den Weinberg zu finden ist. Zuerst kommen aber die Gastgeber zu Wort. Triers Oberbürgermeister Helmut Schröer lässt es sich nicht nehmen, persönlich seine Stadt vorzustellen. Dabei gilt sein Augenmerk sowohl der römischen Historie als auch der Zukunft, denn schließlich entsteht am Petrisberg ein neues, modernes Stadt-Viertel. Schon heute kann man die wegweisende Technik von Energiesparhäusern am Rande der Gartenschau bewundern. Natürlich geht es auch um Garten und Pflanzen. Zum Beispiel um die Rose, denn Trier kann auf eine lange Tradition bei der Zucht dieser Blume zurückblicken. Elisabeth Comes und ihr Verein der Rosenfreunde bemühen sich derzeit, diese wiederaufleben zu lassen. Außerdem erfahren die Zuschauer alles zum Thema Wein und Viez. Die Trierer Rockband Leiendecker Bloas hat eine Landesgartenschau-Hymne geschrieben - wie alle ihre Lieder in Mundart. Und damit nun auch jenseits der Region ein wenig vom Text verstanden wird, liefert der "Fröhliche Alltag" gleich einen kleinen Sprachkurs mit.


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