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26.01.2003 – 10:00

terre des hommes Deutschland e.V.

Internationale Föderation terre des hommes auf dem Weltsozialforum in Porto Alegre/Brasilien: Kinderrechte sichern statt soziale Ausgrenzung verschärfen

    Osnabrück (ots)

Das weltweit herrschende neoliberale Wirtschaftsmodell führt zu massiven Menschenrechtsverletzungen an Kindern. Dies erklärte Raphaele Salinari, Präsident der Internationalen Föderation terre des hommes, am 26. und 27. Januar auf einer Diskussionsveranstaltung im Rahmen des Weltsozialforums in Porto Alegre. "Kinder werden als Arbeitssklaven ausgebeutet und als Ware gehandelt. Gerade in Lateinamerika werden zudem Straßenkinder gezielt ermordet, weil sie die Geschäftsinteressen der Unternehmer beeinträchtigen könnten und im Stadtbild stören", so der terre des hommes-Präsident. Dem hielt Salinari die terre des hommes-Vision eines Gesellschaftsmodells entgegen, das auf der Achtung der Würde und der Rechte von Kindern gründet. Das "neue Brasilien" unter dem kürzlich gewählten Präsidenten Lula könne hier eine historische Wende einleiten und ein Signal für eine Politik setzen, die internationale Standards, wie die UN-Kinderrechtskonvention, respektiert und allen Menschen eine Grundversorgung sichert. "Eine andere Welt ist möglich", griff Salinari das gängige Motto der Globalisierungskritiker auf, "wenn wir sie wirklich wollen und uns ernsthaft dafür einsetzen." Hierzu gehöre auch das klare Bekenntnis der Regierungen, in den Schutz von Kindern vor Gewalt und in den Aufbau von Schulen und Bildungseinrichtungen zu investieren.

    Die Internationale Föderation terre des hommes ist parallel zum Weltsozialforum auch auf dem zeitgleich stattfindenden Weltwirtschaftsforum in Davos/Schweiz vertreten. Dort appelliert Bernard Boëton, Kinderrechtsexperte der Stiftung Terre des Hommes Schweiz in Lausanne, an die Entscheidungsträger in Wirtschaft und Gesellschaft, die Kinderrechte ernst zu nehmen und nicht als reine Show zu betrachten.


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