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Telekom baut in Schleidener Flutgebieten Glasfaser bis zum Haus

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Telekom baut in Schleidener Flutgebieten Glasfaser bis zum Haus

  • Glasfaseranschlüsse mit 1 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s)
  • Hausanschluss für Betroffene kostenfrei
  • Zwischenlösungen sichern Kommunikation

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Die Telekom wird ihr zerstörtes Kupfer-Netz in den Hochwassergebieten durch Glasfaser neu aufbauen und die alte Infrastruktur nicht wieder instand setzen. Rund 3.900 Haushalte in der von der Flutkatastrophe besonders schwer betroffenen Stadt Schleiden werden zukünftig mit modernster Glasfasertechnik versorgt. Beim Ausbau werden die Glasfasern direkt bis in die Gebäude verlegt. Anwohnende und Immobilienbesitzende, die sich aktiv registrieren möchten, können dies unter www.telekom.de/jetzt-glasfaser tun. Dort ist es bereits jetzt schon möglich eine Tarifoption zu buchen. Das Unternehmen schließt die Immobilien auch ohne Erteilung eines Auftrags an, es entstehen keine Kosten für die Eigentümerinnen und Eigentümer. Das neu gebaute Glasfasernetz ist wettbewerbsoffen. Kundinnen und Kunden haben nach Abschluss der Bauarbeiten eine freie Anbieterwahl. Der Netzausbau soll ca. zwölf Monate dauern.

Ende Oktober erfolgte der Baustart. Die Betriebsstelle der Telekom in Gemünd wird aufgegeben. Über neue Glasfaserkabel wird Gemünd auf die Betriebsstelle in Kall abgestützt. In der Stadt Schleiden werden ca. 2.250 Hausanschlüsse neu gebaut. Für die Versorgung werden 41 neue Glasfaserverteiler aufgestellt, 50 Kilometer Leitungstrasse gebaut und circa 500 Kilometer Glasfaserkabel verlegt.

„Kupferkabel und Hochwasser vertragen sich nun mal nicht,“ so Gerd Wolter von der Deutschen Telekom Technik GmbH. „Wir befürchten langfristig auftretende Schäden durch Korrosion, die auch nach Jahren noch auftreten können. Müssten wir die Kupferkabel alle instand setzen, hätten wir zum Schluss ein altes, unmodernes und zusammengeflicktes Netz. Außerdem würden wir die Anwohner*innen häufig mit Tiefbauarbeiten belasten.“

Ingo Pfennings, Bürgermeister der Stadt Schleiden lobt das Engagement der Telekom: „Die Flut hat großes Leid und unfassbare Schäden über die Region und die Stadt Schleiden gebracht. Dennoch gilt es nach vorne zu schauen und gemeinsam die Stadt modern und, da wo es möglich ist, mit dem heutigen Stand der Technik wieder aufzubauen. Das gilt für die privaten Haushalte und für die städtische Infrastruktur, aber auch für die der Versorgungsträger. Die Telekom leistet dabei mit ihren vorausschauenden Planungen einen sehr guten Beitrag.“

Folgende Ortsteile der Stadt Schleiden werden in der Tallage mit Glasfaser neu aufgebaut: Gemünd, Malsbenden, Mauel, Nierfeld, Schleiden, Oberhausen und Olef.

Der Ausbau erfolgt in enger Abstimmung mit der Stadt und den jeweiligen Versorgungsträgern. Durch das Zusammenwirken soll der Ausbau möglichst schnell für die Anwohnenden erfolgen, damit diese zukünftig wie gewohnt ihre Anschlüsse nutzen können.

Was Eigentümer*innen beim Wiederaufbau beachten sollten

Beim Wiederaufbau sollten Eigentümer*innen ihre Immobilie für die Nutzung der Glasfaser vorbereiten. Der Hausanschluss führt die Glasfaser von der Straße ins Gebäudeinnere und endet meist im Hausanschlussraum. Von dort geht es per Glasfaserkabel in die einzelnen Räume. Somit sollten beim Wiederaufbau der eigenen Immobilie entsprechende Kabelkanäle mitverlegt werden.

Übergangslösungen bringen Betroffene wieder ans Netz

Die Infrastruktur der Telekom in den Hochwassergebieten wurde in den genannten Kommunen so massiv zerstört, dass die Technikerinnen und Techniker Zwischenlösungen errichtet haben, um die Menschen für die Zeit des Wiederaufbaus ans Netz zu bringen. So wurde in Gemünd ein mobiler Funkmast ( youtu.be/JjAxjscd_ZM) aufgestellt, um die Mobilfunkkapazitäten zu verbessern. Service-Technikerinnen und Techniker haben die Menschen proaktiv in ihren Häuser besucht, um bestehende Anschlüsse zu entstören ( youtu.be/NY3JzLSmFis).

Mehr dazu auf dem YouTube-Kanal ( youtube.com/telekomnetz).

Weitere Informationen zu der vom Hochwasser beschädigten Infrastruktur der Telekom und Fragen zum Hausanschluss unter:

Deutsche Telekom AG
Corporate Communications
George-Stephen McKinney, Pressesprecher
Tel.: 0228 181 – 49494
E-Mail: medien@telekom.de

Weitere Informationen für Medienvertreter*innen:
 www.telekom.com/medien 
 www.telekom.com/fotos
 www.twitter.com/telekomnetz 
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 www.telekom.com/de/blog/netz
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