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Pressemitteilung: Die Preisträger der „Telekom Challenge“

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And the winners are …

Die Preisträger der „Telekom Challenge“

  • Jeannine Born (TU Dresden) und Amr Osman (Karlsruher Institut für Technologie) und Jisung Oh von PHYTunes überzeugten mit ihren Konzepten zur sicheren Heimvernetzung von Morgen
  • 180 Ideen, 35 Länder und fünf Kontinenten
  • Neue Challenge rund um XR (erweiterte Realität) startet am 15. Oktober

Mit ihren innovativen Ideen für eine sichere Datenverteilung in Heimnetzwerken von Morgen überzeugten Jeannine Born mit ihrem Teammitglied Amr Osman und Jisung Oh mit dem gesamten Team bei PHYTunes die Jury und gewannen unter 180 weltweiten Einreichungen die Telekom Challenge, den Wissenschafts-Wettbewerb der T-Labs.

Für die Idee zur „automatischen Netzwerkisolierung von IoT-Geräten“ erhielten Jeannine Born und Amr Osman den mit 150.000 Euro dotierten ersten Preis im „Development-Stream“. Die von ihnen entwickelte Software und die Edge-Cloud-Architektur identifiziert automatisch alle IoT-Geräte in einem Netzwerk, ihre entsprechenden Sicherheitsschwachstellen und gruppiert sie in vollständig isolierte Segmente. So sind sie vor Mirai-ähnlichen Malware-Infektionen sowie bösartigen IoT-Geräten geschützt. Die Realisierbarkeit der Idee haben beide in einem Proof of Concept (PoC) demonstriert.

Im „Research-Stream” überzeugte Jisung Oh, CEO von PHYTunes, mit seinem Ansatz einer „drahtlos-drahtgebundenen, physikalisch konvergenten Architektur“ als einem unterstützenden Ansatz zu Wi-Fi und 5G.

Seine Forschungsarbeit beschreibt eine Konvergenz von drahtlosen und drahtgebundenen Verbindungen. Diese nutzt die bestehende drahtgebundene Infrastruktur für die Übertragung drahtloser Signale und verbessert dadurch die Bereitstellung von 5G/Wi-Fi in Innenräumen. Er erhält ein Preisgeld von 75.000 Euro.

„Ich freue mich über die hohe Qualität der eingereichten Ideen. Das hat der Jury die Entscheidung nicht leicht gemacht. Die Bewerbungen erreichten uns vor allem von wissenschaftlichen Mitarbeitenden oder Studierenden relevanter Hochschulen, aber auch von Startups. Das belegt die Attraktivität der Telekom Challenge; und die gute Vernetzung der Deutschen Telekom. Einige der Ansätze werden wir als Telekom weiterverfolgen und auf ihre Praxiseignung testen“, erklärt Claudia Nemat, Vorstand für Technologie und Innovation der Telekom.

Weitere Preisträger

Mit den zweiten und dritten Plätzen wurden diese Ideen ausgezeichnet:

  • „Development-Stream“

Den zweiten, mit einem Preisgeld in Höhe von 100.000 Euro dotieren Platz belegten Mate Tömösközl und Maroua Taghouti von der TU Dresden mit ihrer Idee des Bitteilers. Die beiden entwickelten eine Demonstration mit mehr als 18 IoT-Geräten. Sie zeigt das bisher ungenutzte Potenzial der integrierten netzinternen Kompression und Kodierung.

Als Drittplatzierte wurden Olaf Kehrer und Daniel Lucani von der Universität Aarhus und der O&O Software GmbH ausgezeichnet. Die beiden entwickelten eine „Edge Cloud@Home“. Hier werden die Daten direkt zu Hause gespeichert und auf mehrere Cloud-Speicheranbieter verteilt. Das gibt Nutzer*innen nicht nur eine höhere Sicherheit ihrer Daten, sondern auch die Wahl, wo und bei wem er sehr persönlichen und privaten Daten speichern möchte. Die beiden erhalten ein Preisgeld in Höhe von 50.000 Euro.

  • „Research-Stream”

Den zweiten, mit einem Preisgeld in Höhe von 50.000 Euro dotieren Platz belegten Michael Rademacher und Thorsten Horstmann von der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. In ihrer Forschungsarbeit diskutieren sie die Nutzung von 5G Campus Netzwerken im häuslichen Bereich.

Den dritten, mit einem Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro dotierten Platz erhält Kai Grunert von der TU Berlin für seine Idee für unterbrechungsfreie Smart Home Prozesse. Diese funktionieren auch, sollte die Verbindung zum Internet unterbrochen werden oder die beteiligten Cloud-Systeme abstürzen.

Großes weltweites Interesse der Forschungs-Community

Diese erste Ausgabe der Telekom Challenge stieß auf großes weltweites Interesse. Es wurden rund 180 Ideen aus 35 Ländern und fünf Kontinenten eingereicht.

Die Jury unter der Leitung von Alexander Lautz, Leiter der T-Labs, war interdisziplinär mit externen Mitgliedern, wie z. B. Prof. Dr. Claudia Eckert, Leiterin des Fraunhofer-Instituts für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC) und Inhaberin des Lehrstuhls „Sicherheit in der Informatik“ an der Fakultät für Informatik der Technischen Universität München, Dr. Irene Fialka CEO von INiTS und Managing Director Health Hub Vienna sowie Vertreter*innen der Telekom besetzt.

Wissenschafts-Wettbewerb geht in die zweite Ausgabe

Mit der Telekom Challenge riefen die T-Labs, die Forschungs- und Entwicklungs-Einheit der Telekom, in diesem Jahr ihren internationalen Wissenschafts-Wettbewerb ins Leben. Ab Mitte Oktober startet die zweite Ausgabe der Telekom Challenge. Dort geht es um Fragen rund um XR, also Möglichkeiten erweiterter Realitäten.

Auch sie richtet sich gezielt an die klügsten Köpfe der nationalen sowie internationalen Forschungs-Community, sei es an Hochschulen, Forschungszentren oder in der Unternehmens- und Startup-Umgebung.

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