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Telekom Tech Grounds für magenta Technik und grünen Strom

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Telekom Tech Grounds für magenta Technik und grünen Strom

  • Digitale Konferenz zum Austausch von Wissen und Erleben neuster Innovationen
  • O-RAN Town Neubrandenburg inklusive Massive MIMO eingeschaltet
  • Erste erfolgreiche Network Slicing Implementierung auf handelsüblichem 5G Handy
  • Kooperation mit Samsung für eine grünere Zukunft
  • Bonner nehmen weiteres Campus-Netz im Hamburger Hafen in Betrieb

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Digitalisierung braucht Strom und kann künftig doch viel grüner sein. Das ist eine der Thesen der die Telekom Tech Grounds. Die digitale Konferenz der Deutschen Telekom lädt neben Experten auch alle sonst Interessierten am 28. und 29. Juni 2021 zum Wissensaustausch und zur Inspiration im Internet ein. Eintritt frei. Mit dem neuen Konferenzformat verdeutlicht das Unternehmen, wie technologische Lösungen zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft beitragen können. Besucher können in der virtuellen Konferenzwelt Innovationen erfahren und sich bei mehr als 12 Stunden Programm zu der Frage austauschen, wie die Gegenwart mit technologischen Innovationen verbessert werden kann. Auf der Hauptbühne diskutieren internationale Gastredner wie Shoshana Zuboff, Simon Sinek, Bertrand Piccard und Poppy Crum ihre Visionen mit den Teilnehmern.

Die Deutsche Telekom stellt Ideen und technische Lösungen zu vier Kernfragen vor: Wie werden wir als Telekommunikationsunternehmen den Klimawandel angehen - gemeinsam mit unseren Partnern und Kunden? Wie werden Innovationen das Geschäft und digitale Gesundheitslösungen ermöglichen? Wie werden wir Echtzeitdaten nutzen, um intelligente digitale Lifestyle-Umgebungen und Ökosysteme zu schaffen? Wie verwandeln wir Netze in softwarebasierte Plattformen und Dienste, die neue Geschäftsmodelle ermöglichen?

Vier Themenbereiche werden auf unterschiedlichen virtuellen Bühnen präsentiert. Sie konzentrieren sich auf „Business Innovation“, „Network Differentiation“, „Home Innovation“ und „Nachhaltigkeit“.

Der digitale Wandel in der Telekommunikations- und IT-Branche schreitet mit hohem Tempo voran. „Digitale Technologien werden eine wesentliche Rolle bei der Bewältigung aktueller Herausforderungen spielen: ohne sie werden wir zum Beispiel keine Klimaneutralität erreichen“, sagte Claudia Nemat, im Telekom-Vorstand zuständig für Technologie und Innovation. Die Technik-Chefin fügt als Beispiele an: „Videokonferenzen können weiterhin einen großen Teil der Geschäftsreisen ersetzen. In der Landwirtschaft reduzieren IoT basierte Anwendungen wirkungsvoll den Düngereinsatz, während Smart Home und Smart Grid Anwendungen dabei helfen, unseren Stromverbrauch zu verringern.“

Telekom schaltet O-RAN Town in Neubrandenburg ein

Die Deutsche Telekom hat in Neubrandenburg ihre „O-RAN Town“ in Betrieb genommen. RAN steht für „Radio Acces Network“ und bezeichnet im Mobilfunk Komponenten der Antennentechnik. Und offenes bzw. Open RAN, weil anders als bisher Technik-Komponenten einer Vielzahl verschiedener Technologie-Lieferanten zusammen funktionieren sollen. O-RAN Town wird an bis zu 25 Standorten 4G- und 5G-Dienste auf Basis von Open RAN bereitstellen. Die ersten Standorte sind nun in Betrieb genommen und in das Live-Netz der Telekom Deutschland integriert.

Dazu gehört auch die europaweit erste Integration von Massive-MIMO-Funkeinheiten (mMIMO, MIMO = multiple input, multiple output). Dahinter verbirgt sich der Einsatz einer Vielzahl kleiner Antennen pro Sendeeinheit.

In O-RAN Town erforscht, verbessert und verifiziert die Deutsche Telekom die Ende-zu-Ende Fähigkeiten des im eigenen Haus entwickelten Service Management and Orchestration Tools (SMO). Das SMO dient automatisierten Tests, der Fernkonfiguration von Standorten sowie der Erkennung und Behebung von Anomalien im Netz. Die Deutsche Telekom plant O-RAN Town schrittweise auszubauen und dabei mit verschiedenen Anbietern zusammenzuarbeiten. Diese Lösungen werden derzeit im Labor getestet, um die Interoperabilität über alle Komponenten hinweg sicherzustellen.

Network Slicing für maßgeschneiderte Netzwerke

Immer stärker spielen vor allem in der Industrie individuelle Anforderungen eine wichtige Rolle: Datenraten, Geschwindigkeiten oder Latenzzeiten. Um diese zu erfüllen, testet die Telekom das sogenannte Network Slicing. Dabei werden auf Basis einer gemeinsamen Netz-Infrastruktur parallel mehrere virtuelle Teil-Netze betrieben. Network Slicing ist ein wesentliches Merkmal von 5G. Mehrere virtuelle Netze lassen sich so auf einer einzigen physikalischen Netzwerkinfrastruktur betreiben. Das Netz wird bildlich in „Scheiben“ geschnitten. Daher rührt der Ausdruck Network-Slices. Für jedes "Slice" können unterschiedliche Dienstmerkmale und Qualitätsparameter bereitgestellt werden. Die Slices sind untereinander vollständig isoliert. Sie können so an jeweils unterschiedliche Kundenbedürfnisse angepasst werden.

Gemeinsam mit den Partnern Ericsson und Samsung gab die Deutsche Telekom nun die weltweit erste Implementierung bekannt, die herstellerübergreifend in der Laborumgebung in Bonn erfolgte. Eine weitere neue Funktion ermöglicht es dem Endgerät, Anwendungen und Dienste mit spezifischen Anforderungen auf definierte Slices zu lenken. Hierdurch wird sichergestellt, dass der Nutzer immer eine hervorragende Servicequalität erlebt.

Deutsche Telekom und Samsung gemeinsam für Nachhaltigkeit

Die Deutsche Telekom und Samsung gehen eine strategische Partnerschaft für Nachhaltigkeit ein. Kern der Zusammenarbeit ist die Entwicklung eines für den Massenmarkt geeigneten, grünen Smartphones. Es unterstützt die 5G Technologie und soll nachhaltig gestaltet sein. Dazu zählen eine einfache Reparatur und eine herausnehmbare Batterie. Geplant ist das Smartphone für Ende 2022.

Die beiden Unternehmen setzen darüber hinaus auf einen ganzheitlichen Ansatz. Bei diesem steht auch die Nutzungsdauer von Smartphones im Fokus. Bereits jetzt ist Samsung fester Bestandteil des Telekom Handykreislaufs in Deutschland und Polen, der Telefonen ein zweites Leben ermöglicht. Im Rahmen des Kreislaufs kauft die Telekom gebrauchte Telefone zurück, bereitet diese auf und bringt sie wieder im Umlauf.

Digitale Hafen-Logistik: Drohnen sichern Hamburger Hafen

Die Zufriedenheit der Kunden steht für die Telekom auch beim Aufbau der Campus-Netze im Fokus. Vor wenigen Tagen hat die Telekom im Auftrag der HHLA Sky, einem Tochterunternehmen der Hamburger Hafen und Logistik AG, den Aufbau eines Campus-Netz im Hamburger Hafen bekannt gegeben. Darüber wird HHLA Sky eine Flotte von Industrie-Drohnen aus einem einzigen Leitstand heraus steuern und überwachen. Auf den Terminals der HHLA inspizieren die Flugroboter Containerbrücken und Asphaltflächen, um so die Sicherheit auf dem Hafengelände zu erhöhen. Das spart Zeit im Vergleich zu bisherigen Inspektions-Verfahren. Zusätzlich übertragen die Drohnen zuverlässig Sensor- und Flugdaten über das Campus-Netz.

IoT-Boost

Die Inbetriebnahme von Geräten und Anwendungen im IoT wird jetzt so einfach wie noch nie: Die Telekom und 1NCE, Mobilfunkbetreiber für das IoT, bieten in Kooperation mit Amazon Web Services, Inc. (AWS), den neuen Zero-Touch-Service an. Damit erfolgt die Integration von Internet-of-Things-Lösungen (IoT) wie von selbst: einfach und schnell in die Cloud mit dem automatisierten Geräte-Onboarding auf AWS. Und damit auch direkt angebunden ans weltweite IoT-Netzwerk der Telekom. Die Kapazitäten stellt die Telekom aus ihrem NarrowBand-IoT Netz bereit. Diese neue Zusammenarbeit reduziert die Komplexität für Kunden drastisch.

Und darum geht es. Technologie muss die Menschen in den Mittelpunkt stellen. Das gilt für diese wie die anderen vorgestellten Lösungen. Deshalb das Motto der Telekom Tech Grounds: #HumancenteredTechnology.

www.techgrounds.telekom.com

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