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Telekom und Stadt Frankfurt am Main bringen Glasfaserausbau voran

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Telekom und Stadt Frankfurt am Main bringen Glasfaserausbau voran

  • Gemeinsame Erklärung zur Erweiterung der Breitband-Infrastruktur unterzeichnet

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Die Versorgung mit schnellem Internet in Frankfurt am Main soll weiter verbessert werden. Dazu unterstützt die Stadt die Pläne der Telekom Deutschland, ihr Netz mit Glasfaserleitungen auszubauen. Eine gemeinsame Erklärung, in der dieses Ziel bekräftigt wird, haben Oberbürgermeister Peter Feldmann, IT-Dezernent Jan Schneider und Hartmut Müller, zuständiger Regionalmanager des Infrastrukturvertriebs der Telekom jetzt unterzeichnet. Zuvor hatte der Magistrat der Erklärung zugestimmt. Demnach plant die Telekom, die vorhandene Technik auf eigene Kosten zu modernisieren bzw. zu ersetzen. Die Stadt Frankfurt am Main wird das Unternehmen dabei im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützen, zum Beispiel mit Aufbruchgenehmigungen für die Verlegung von Leitungen. Dies gilt grundsätzlich für die Ausbauaktivitäten aller Anbieter.

„Für die Versorgung mit schnellem Internet ist das Glasfasernetz von besonderer Bedeutung. Dadurch sind sehr hohe Übertragungsraten möglich – Voraussetzung für die Technologien der Zukunft“, sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann. „Mit dem Magistratsbeschluss werden alle Dezernate, Ämter und Betriebe aufgefordert, den geplanten Glasfaserausbau in ihrem jeweiligen Zuständigkeitsbereich zu unterstützen.“

Stadtrat Jan Schneider betonte: „Frankfurt besitzt bereits heute eine ausgezeichnete Breitbandversorgung. Mehr als 96 Prozent aller Haushalte haben die Möglichkeit, einen Internetanschluss mit einer Bandbreite von mindestens 50 MBit/s zu buchen.“ Da aber wegen zunehmender Datenmengen der Bandbreitenbedarf kontinuierlich steige, seien weitere Investitionen in die digitale Infrastruktur unabdingbar.

Hartmut Müller, zuständiger Regionalmanager des Infrastrukturvertriebs der Telekom bezeichnet die gemeinsame Erklärung als wichtigen Schritt: „Unsere Erfahrungen zeigen, dass partnerschaftliche Kontakte und eine mit der Stadt abgestimmte Vorgehensweise wesentlich zum Erfolg des Breitbandausbaus beitragen können. Der Glasfaser-Anschluss bietet alle Möglichkeiten für digitale Anwendungen: Wie zum Beispiel Home-Office oder Video-Streaming. Er eignet sich auch für Telemedizin und Smart Home. Wir freuen uns auch auf eine gute Zusammenarbeit mit der Stadt Frankfurt.“

Die gemeinsame Erklärung bezieht sich zunächst auf den Ausbau des Glasfaser-Netzes in Bockenheim und Sachsenhausen-Nord. Nach erfolgter Anbindung haben die Haushalte dort die Möglichkeit, Internetanschlüsse mit bis zu 1.000 MBit/s im Download und bis zu 200 MBit/s im Upload buchen. Mit den Arbeiten in Bockenheim wurde bereits Anfang April begonnen, Sachsenhausen-Nord folgt in den kommenden Monaten. Zusätzlich sondiert die Telekom die Möglichkeiten, eigenfinanziert weitere Teile Frankfurts mit Glasfaser-Anschlüssen auszustatten.

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