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16.02.2021 – 08:50

Deutsche Telekom AG

Telekom und VATM einigen sich bei Auskunfts- und Mehrwertdiensten

Telekom und VATM einigen sich bei Auskunfts- und Mehrwertdiensten
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Telekom und VATM einigen sich bei Auskunfts- und Mehrwertdiensten

  • Vorleistungen für Auskunfts- und Mehrwertdienste nicht länger reguliert
  • Vertrag geschlossen, welche Leistungen die Telekom weiterhin erbringt
  • "Sanfter Übergang" in Deregulierung dieses Marktes geplant

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Seit 1998 gilt die Deutsche Telekom als marktmächtig im Bereich der Vorleistungen für Auskunft- und Mehrwertdienste in der Sprachtelefonie. Mit diesen Vorleistungen machen Unternehmen Auskunftsdienste und Rufnummern wie 0137 oder 0800 in ihrem Netz für Kunden aus anderen Netzen erreichbar.

Die Bundesnetzagentur hat nun bei ihrer turnusmäßigen Überprüfung des Marktes festgestellt, dass die Telekom auf diesem Markt nicht mehr als marktmächtig einzustufen ist. Das Verfahren soll nach Freigabe durch die EU-Kommission Ende Februar 2021 abgeschlossen werden.

Auch nach einer Deregulierung des Marktes „Verbindungsaufbau im öffentlichen Telefonfestnetz“ gibt es eine Nachfrage nach diesen Zusammenschaltungsleistungen und deren Abrechnung über die Telefonrechnung der Telekom.

Bereits Ende 2020 hatten sich der VATM (Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten) und Telekom darauf geeinigt, wie auch nach der nun erfolgenden Deregulierung im Februar 2021 die Zuführungsleistung zu Auskunft- und Mehrwertdiensten bis 2024 durch die Telekom fortgeführt wird. Dies wurde nun vertraglich geregelt.

Dazu haben VATM und Telekom zwei wichtige Vereinbarungen für bislang regulierte und nicht regulierte Leistungen abgeschlossen. Dies bedeutet unter anderem konkret:

  • Die Telekom führt die Zuführung und Abrechnungsleistungen ("F&I-Leistungen") auch nach der vorgesehenen Deregulierung freiwillig bis Ende 2024 fort.
  • Außerdem verständigen sich Telekom und die der Vereinbarung beitretenden Unternehmen darauf, die aktuellen Zusammenschaltungsentgelte stabil zu halten.

„Wie schon bei Call-by-Call und Preselection haben wir hier auch ohne die Regulierung des Marktes eine einvernehmliche Lösung im Markt gefunden. Diese Vereinbarung ermöglicht so einen „sanften“ Übergang in die Deregulierung dieses Marktes“, sagt Pascal Koppetsch, Verhandlungsführer der Deutschen Telekom.

„Je mehr Kooperation mit der Telekom möglich wird, desto mehr kann man auf Regulierungseingriffe verzichten“, freut sich VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner. „Die Überwachung der Einhaltung solcher Verträge durch den Regulierer bleibt aber unverzichtbar und schafft Sicherheit für den ganzen Markt. Auf dieser Basis wird es deutlich leichter werden, in Zukunft noch zu weiteren Verträgen zu kommen, die für allen Beteiligten eine kommerzielle Win-Win-Situation schaffen“, so Grützner.

Unternehmen können sich bis zum 25. Februar 2021 an den VATM wenden, um dieser Vereinbarung beizutreten. Die Vereinbarung steht allen in diesem Markt tätigen Unternehmen offen. Erforderlich ist lediglich eine individuelle Bevollmächtigung des VATM.

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