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20.01.2021 – 12:17

Deutsche Telekom AG

Polizei Hessen funkt mit Telekom-Glasfaser

Polizei Hessen funkt mit Telekom-Glasfaser

  • Polizeifunk kommt bei Katastrophen mit Notstrom aus
  • Glasfaser bereitet Land auf moderne Einsatztechnik vor
  • Bundesweite Gespräche über Digitalfunk

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Hessen stellt seinen Polizeifunk auf Glasfaser um. Die Deutsche Telekom baut die Leistung des Funknetzes aus. Richtfunk oder Kupferleitungen verbinden 496 Funk-Standorte der hessischen Polizei. Das Kupfernetz braucht aktive Technik. Diese braucht ständig Strom. Mit Glasfaserkabel fällt diese weg. Künftig genügt den Antennen daher Notstrom. Hessen rüstet sich damit stärker für einen Krisenfall. Einsatzkräfte haben bei Katastrophen ohne Strom für mindestens 72 Stunden Funk. Das Land setzt damit eine Forderung des Bundes um.

Hessen bereitet mit Glasfaser außerdem einen Wechsel zum Beispiel bei der Einsatztechnik vor: Künftig funken Polizei- oder Feuerwehr über das Internet-Protokoll (IP). IP-Netze lassen sich wirtschaftlicher betreiben. Klaus Poensgen, verantwortlich für den Vertrieb Länder und Kommunen der Telekom, sagt: „Blaulicht bedeutet Tempo. Digitale Funktechnik bringt Polizei oder Rettungsdiensten wertvolle Zeit im Einsatz. Glasfaser vernetzte Antennen schaffen dafür in Hessen die Basis.“

Glasfaser-Ausbau ist dreijähriges Großprojekt

Hessen wechselt innerhalb von drei Jahren von Kupfer auf Glasfaser. Der Umbau ist ein Großprojekt. Das Land stellt ein 23.511 Kilometer langes Leitungsnetz um. Einsatzfahrzeuge haben danach auch bei großem Stromausfall auf 98,5% der Landes-Fläche Digitalfunk. Hessen übertrifft damit die Anforderungen des Bundes.

Erste Stationen schalten im März um

Hessen betreibt in Hünfeld, Grebenau, Oberrode und Hüttengesäß bereits einen Pilotring mit Glasfaser. Zwanzig Anschlüsse hat die Telekom gelegt. Weitere 38 sind in Arbeit. Das Projekt liegt voll im Plan: Ab März schalten weitere Stationen um. Andere Landesteile folgen 2021 und 2022. Beim Wechsel legen Antennen eine kurze Funkpause von zehn bis dreißig Minuten ein. Laufende Einsätze bleiben davon unberührt. Wenn notwendig wird die Polizei in Hessen Wechseltermine auch kurzfristig verschieben.

447 Kilometer Tiefbau

An manchen Orten Hessens ist der Wechsel zur Glasfaser aufwändig. Die Telekom ist daher auf einer Länge von 447 Landes-Kilometern mit Tiefbau beschäftigt. Bei unwegsamem Gelände gräbt die Telekom horizontale Kabelkanäle. Dort kommt ein sogenannter Spülbohrer zum Einsatz. Anschließend bläst die Telekom Glasfasern in die Leerrohre. Das „Speedpipe“ genannte Verfahren verlegt schnell viele Meter Kabel. Aufwand bedeuten auch Antennen auf Hochhäusern oder Silogebäuden. Um die kümmert sich der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH). Der Landesbetrieb vergibt diese Arbeiten aktuell an einen Dienstleister.

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