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"Neue Sporterfahrung" für Basketballvereine - Telekom ermöglicht Trainingseinheiten im Rollstuhlbasketball

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"Neue Sporterfahrung" für Basketballvereine - Telekom ermöglicht Trainingseinheiten im Rollstuhlbasketball

- Förderprojekt der Telekom wird um das Erlebnis Rollstuhlbasketball erweitert
- Vereine können sich unter www.neuesporterfahrung.de informieren und anmelden
- Angeleitet wird die Neue Sporterfahrung von professionellen und erfahrenen 
  Übungsleitern und einem Spieler des Rollstuhlbasketballclubs Köln 99ers 

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Nachdem das Förderprojekt der Deutschen Telekom 2018 bereits Anfang des Jahres um das Erlebnis "Parkour meets Schule" erweitert wurde, nimmt die "Neue Sporterfahrung" ab September auch die spektakuläre Sportart Rollstuhlbasketball in ihr Programm auf. Vereine haben dabei die Gelegenheit, das eindrucksvolle Spiel auf Rädern in ihrer Turnhalle bei maximal drei aufeinanderfolgenden Einheiten á 90 Minuten zu erleben. Diese werden von professionellen und erfahrenen Übungsleitern und Spielern der Köln 99ers geleitet.

Was ist Rollstuhlbasketball?

Die Disziplin der Paralympics ist mit ihrem Regelwerk an dem klassischen Basketball angelehnt und nur durch die Anforderungen des Rollstuhls erweitert. Körbe, Spielfeld und Spielzeit sind identisch zum ("Fußgänger") Basketball. Beim Rollstuhlbasketball dürfen sich auch nicht gehandicapte Spieler in den Rollstuhl setzen und versuchen Körbe zu werfen. Dadurch, dass Nichtbehinderte mitspielen dürfen und Rollstuhlbasketball auch in gemischten Mannschaften von Frauen und Männern gespielt wird, bietet dieser Sport ideale Voraussetzungen für die Inklusion in jeglicher Hinsicht. Die Frauen-Nationalmannschaft schaffte es bei den letzten drei Paralympischen Spielen immer ins Finale und holte 2012 in London sogar die Goldmedaille. Zudem steht aktuell die WM Bronzemedaille bei der Heim-WM 2018 zu buche. Die Männer konnten bei den Europameisterschaften 2015 sowie 2017 die Bronzemedaille gewinnen.

Was passiert bei einer Trainingseinheit?

Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung in die Sportart startet das Projekt mit einer Rollstuhlgewöhnung, bei der die Grundtechniken des Rollstuhlfahrens erlernt werden. Anschließend wird durch unterschiedliche Dribbel-, Pass- und Wurfübungen die Ballbehandlung beim Rollstuhlbasketball trainiert. Die Teilnehmer werden nach kurzer Regelwiederholung in Teams eingeteilt und erleben die ganzheitliche Spielerfahrung des Rollstuhlbasketballs. Abschließend findet noch eine Feedbackrunde statt, bei der die Teilnehmer ihre Erfahrungen reflektieren und den Rollstuhlbasketballer Fragen zu seinem Alltag stellen können.

Das Förderprojekt "Neue Sporterfahrung" führt die Deutsche Telekom bundesweit in Kooperationen mit dem Deutschen Behindertensportverband (DBS), der DFB-Stiftung Sepp Herberger und der Deutsche Sporthilfe durch. Im Rahmen der Sportart Rollstuhlbasketball erfolgt zusätzliche operative Unterstützung von den RBC Köln 99ers. "Wir freuen uns sehr, nachdem wir bereits 2009 in Kooperation mit der Telekom das Projekt tatkräftig unterstützt haben, auch bei der Neuauflage mit dem Schwerpunkt nun in Fußgängerbasketballvereinen unsere Sportart zu präsentieren, dabei zu sein und Rollstuhlbasketball bekannter zu machen.", so RBC Köln 99ers Geschäftsführer Sedat Özbicerler zum anstehenden Projektstart.

RBC Köln 99ers e.V.

Der RBC Köln 99ers ist ein dynamischer, multikultureller Rollstuhlbasketballclub, der neben dem Leistungs- und Breitensport ein besonderes Augenmerk auf die Nachwuchsförderung legt.

Die Köln 99ers haben derzeit fünf Mannschaften im Ligabetrieb, sowie eine Kindergruppe die an Jugendturnieren teilnimmt. Zudem stellt der Verein seit dem Sommer 2018 eine reine Damenmannschaft, die sich den Einstieg in den Ligabetrieb als Ziel gesetzt hat. Mit diesem umfangreichen Angebot ist der RBC Köln 99ers der größte Rollstuhlbasketballverein in Deutschland.

Förderprojekt "Neue Sporterfahrung"

Die "Neue Sporterfahrung" wurde bereits 2009 ins Leben gerufen. Im Rahmen des langfristig angelegten Förderprojekts sind aktuell die Sportarten Blindenfußball für Vereine und Parkour für Schulen im Programm. Die Trainingseinheiten konzentrieren sich gezielt darauf, die Berührungsängste gegenüber Menschen mit Handicap abzubauen und die Werte Toleranz und Hilfsbereitschaft bei den Jugendlichen anhand von der integrativen Sporteinheit zu stärken.

"Wir nehmen mit dem Projekt unsere unternehmerische und soziale Verantwortung wahr, indem wir bei jungen Menschen soziale Kompetenzen wie Fairness und Respekt verstärken", begründet Stephan Althoff, Leiter Konzernsponsoring der Deutschen Telekom das Engagement. "Der Sport mit seinen verbindenden und integrierenden Kräften ist ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft." Die Deutsche Telekom engagiert sich bereits seit 2006 für den Behindertensport.

Anmeldung: https://www.neuesporterfahrung.de/nse-de/sportarten/rollstuhlbasketball

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