Deutsche Telekom AG

Baubeginn für schnelles Internet in Heimbach

Baubeginn für schnelles Internet in Heimbach

- Neue 1,6 km Trasse und rund 2,5 km Glasfaser und sieben neue Verteiler 
- Bandbreiten bis zu 100 MBit/s 
- Rund 1.600 Haushalte können ab September 2018 schnellere Anschlüsse nutzen 

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Die Telekom hat mit dem Ausbau von schnellen Internetanschlüssen in Hasenfeld und weiteren Teilen des Kernortes Heimbach begonnen. Los ging es jetzt mit den ersten Tiefbauarbeiten. Die Telekom wird Glasfaser verlegen und sieben Verteiler mit moderner Technik aufstellen. Dabei wird beim Ausbau in Heimbach das moderne Trenching-Verfahren eingesetzt. Rund 1,4 km werden in diesem modernen Bauverfahren gebaut. Es ist zeitsparend, nachhaltig und kosteneffizient im Ausbau, führt zu kürzeren Bauzeiten und somit zu weniger Belastungen für die Anwohner. Es ist oft auch die einzige Möglichkeit noch Glasfaser in die Erde zu bekommen. Die Gehwege sind oft "voll" durch die Versorgungsträger und es gibt nur noch Platz in einer geringeren Tiefenlage. Da bietet sich Trenching an. Im europäischen Ausland ist diese Bauweise etabliert. Von dem Glasfaser-Ausbau profitieren rund 1.600 Haushalte ab September 2018. Im neuen Netz sind Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich. Das gilt auch für Musik- und Video-Streaming oder das Speichern in der Cloud. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 MBit/s.

"Die Planungen sind abgeschlossen, jetzt wird gebaut", sagt Anja Wilhelm, Regionalmanagerin der Deutschen Telekom. "Das eingesetzte Trenchingverfahren ermöglicht uns eine zügige Bauweise und sollte die Beeinträchtigungen für die Anwohner so gering wie möglich halten " Sagt Gerd Wolter, Vertreter der Telekom Technik GmbH.

So kommt das schnelle Netz ins Haus

Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler wird das Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt. Das sorgt für erheblich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Die Verteiler werden zu Multifunktionsgehäusen (MFG) umgebaut. Die großen grauen Kästen am Straßenrand werden zu Mini-Vermittlungsstellen. Im MFG wird das Lichtsignal von der Glasfaser in ein elektrisches Signal umgewandelt und von dort über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen. Um die Kupferleitung schnell zu machen, kommt Vectoring zum Einsatz. Diese Technik beseitigt elektromagnetische Störungen. Dadurch werden höhere Bandbreiten erreicht. Ab der zweiten Jahreshälfte 2018 wird Super-Vectoring eingesetzt. Dann sind Geschwindigkeiten von bis zu 250 MBit/s möglich. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit.

Der Weg zum neuen Anschluss

Bereits heute können sich interessierte Kunden auf www.telekom.de/schneller für die neuen Anschlüsse registrieren und erhalten eine Nachricht, sobald die schnellen Anschlüsse gebucht werden können. Denn Bürgerinnen und Bürger, die ab September 2018 das schnellere Internet nutzen wollen, müssen neue Verträge abschließen oder bereits bestehende anpassen.

Wer mehr über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife der Telekom erfahren will, kann sich im Telekom Shop, beim teilnehmenden Fachhandel, im Internet oder beim Kundenservice der Telekom informieren:

- expert Simmerrath, Telekom Partnershop, Humboldtstr. 1416, 52152 Simmerath 
- www.telekom.de/schneller 
- Neukunden: 0800 330 3000 (kostenfrei)  
- Telekom-Kunden: 0800 330 1000 (kostenfrei)  
- Kleine und Mittlere Unternehmen 0800 330 1300 (kostenfrei) 

Das Netz der Telekom in Zahlen

Für 2018 planen wir 60.000 Kilometer Glasfaser zu verlegen. Zum Vergleich: in 2017 waren es 40.000 Kilometer. Insgesamt misst das Glasfasernetz der Telekom inzwischen 455.000 Kilometer. Man könnte es zehnmal um die Erde spannen. Die Verlegung von einem Kilometer Glasfaser beträgt zwischen 50.000 Euro bis 150.000 Euro. Das hängt von der Verlegetechnik ab. Tiefbau ist teurer als Trenching. Jährlich investieren wir rund fünf Milliarden Euro in den Ausbau unserer Netze.

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