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20.06.2018 – 12:02

Deutsche Telekom AG

Glasfaser-Ausbau: Telekom Startet Netzausbau in Senden

Glasfaser-Ausbau: Telekom Startet Netzausbau in Senden
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Glasfaser-Ausbau: Telekom Startet Netzausbau

- Ab Ende 2018: neueste Technik für schnelles Internet 
- Bandbreiten bis zu 100 MBit/s möglich 
- Rund 9.000 Haushalte werden profitieren 

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Die Planungen für das schnelle Internet in der Stadt Senden sind abgeschlossen, jetzt wird gegraben. Die Telekom baut ihr Netz in der Stadt Senden aus. Rund 9.000 Haushalte bekommen ab Ende 2018 schnelles Internet. Rund 50 Kilometer Glasfaser und 29 Verteiler sorgen nach dem Ausbau für höhere Bandbreiten. Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud wird bequemer. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 MBit/s.

"Ich freue mich, dass die Arbeiten in Senden nun starten", sagt Raphael Bögge Erster Bürgermeister von Senden. "Schnelle Internetverbindungen sind aus dem Leben unserer Bürgerinnen und Bürger nicht mehr wegzudenken - privat und geschäftlich. Sie sind ein wichtiger digitaler Standortvorteil."

"Die Planungen sind abgeschlossen, jetzt wird gegraben", sagt Florian Goldhofer, Regionalmanager der Telekom Deutschland. "Wir werden die Beeinträchtigungen für die Anwohner so gering wie möglich halten und gehen immer in überschaubaren Bauabschnitten voran."

So kommt das schnelle Netz ins Haus

Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler wird das Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt. Das sorgt für erheblich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Die Verteiler werden zu Multifunktionsgehäusen (MFG) umgebaut. Die großen grauen Kästen am Straßenrand werden zu Mini-Vermittlungsstellen. Im MFG wird das Lichtsignal von der Glasfaser in ein elektrisches Signal umgewandelt und von dort über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen. Um die Kupferleitung schnell zu machen, kommt Vectoring zum Einsatz. Diese Technik beseitigt elektromagnetische Störungen. Dadurch werden höhere Bandbreiten erreicht. Ab der zweiten Jahreshälfte 2018 wird Super-Vectoring eingesetzt. Dann sind Geschwindigkeiten von bis zu 250 MBit/s möglich. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit.

Der Weg zum neuen Anschluss

Bereits heute können sich interessierte Kunden auf www.telekom.de/schneller für die neuen Anschlüsse registrieren und erhalten eine Nachricht, sobald die schnellen Anschlüsse gebucht werden können. Denn Bürgerinnen und Bürger, die ab dem vierten Quartal 2018 das schnellere Internet nutzen wollen, müssen neue Verträge abschließen oder bereits bestehende anpassen.

Wer mehr über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife der Telekom erfahren will, kann sich im Telekom Shop, beim teilnehmenden Fachhandel, im Internet oder beim Kundenservice der Telekom informieren:

- Telekom Shop Senden, Berliner Str. 13, 89250 Senden 
- weitere Telekom Shops in Ulm und Neu-Ulm 
- www.telekom.de/schneller 
- Neukunden: 0800 330 3000 (kostenfrei)  
- Telekom-Kunden: 0800 330 1000 (kostenfrei)  
- Kleine und Mittlere Unternehmen 0800 330 1300 (kostenfrei) 

Das Netz der Telekom in Zahlen

Für 2018 planen wir 60.000 Kilometer Glasfaser zu verlegen. Zum Vergleich: in 2017 waren es 40.000 Kilometer. Insgesamt misst das Glasfasernetz der Telekom inzwischen 455.000 Kilometer. Man könnte es zehnmal um die Erde spannen. Die Verlegung von einem Kilometer Glasfaser beträgt zwischen 50.000 Euro bis 150.000 Euro. Das hängt von der Verlegetechnik ab. Tiefbau ist teurer als Trenching. Jährlich investieren wir rund fünf Milliarden Euro in den Ausbau unserer Netze.

Bildhinweis: von links nach rechts: Simon Schrag und Moritz Laible (jeweils Bauleiter Netzbau der Leonhard Weiss GmbH & Co. KG), Willibald Fritz (Technische Infrastruktur Niederlassung Südwest Deutsche Telekom Netzproduktion GmbH), Florian Goldhofer (Infrastruktur Vertrieb Region Süd der Telekom Deutschland GmbH), Raphael Bögge (Erster Bürgermeister Stadt Senden) und Dirk Miethke (Straßen- und Brückenbau Stadt Senden).

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