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Medieninformation Deutsche Telekom: Glasfaser-Ausbau: Mehr Tempo für Rhede

Glasfaser-Ausbau: Mehr Tempo für Rhede

- Nach dem Ausbau: neueste Technik für schnelles Internet 
- Bandbreiten von 100 MBit/s bis zu 1 Gigabit pro Sekunde (GBit/s) möglich 
- Rund 670 Haushalte im Vorwahlbereich 04964 profitieren 

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Das gemeinsame Breitbandprojekt von Landkreis und Kommunen sowie der Telekom Deutschland GmbH im Ausbaugebiet des nördlichen Landkreises Emsland startet bald. Rund 670 Haushalte des Vorwahlbereiches 04964 in Rhede bekommen nach Fertigstellung schnelles Internet. Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud wird bequemer. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt bei allen FTTC angeschlossenen Haushalten auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und bei allen FTTH angeschlossenen Haushalten auf bis zu 1 Gigabit pro Sekunde (GBit/s). Dafür wird das Unternehmen rund 29 Kilometer Glasfaser verlegen sowie 31 Verteiler aufstellen und mit moderner Technik ausstatten.

"Die Ansprüche der Bürgerinnen und Bürger an ihren Internet-Anschluss steigen ständig", sagt Gerd Conens, Bürgermeister von Rhede. "Deshalb freuen wir uns, dass Rhede jetzt innerhalb des geförderten Ausbaus des Landkreises zusammen mit der Telekom profitiert. So bleibt unsere Gemeinde als Wohn- und Arbeitsplatz attraktiv."

"Unser Ziel lautet: Breitband für alle. Deshalb investieren wir Jahr für Jahr bis zu vier Milliarden Euro. Dank der Zusammenarbeit mit dem Landkreis Emsland und den Kommunen treiben wir so auch in Rhede die Digitalisierung voran," sagt Nicole Brahlich, Regionalmanagerin der Deutschen Telekom. "Unser Netz wächst täglich. Mit mehr als 450.000 Kilometern hat die Telekom bereits heute das größte Glasfasernetz in Deutschland. Zum Vergleich: Das deutsche Autobahnnetz ist insgesamt 13.000 Kilometer lang."

Die Telekom steigt nun in den Ausbau ein. Die Tiefbaufirma hat bereits mit den ersten Verlegearbeiten begonnen. Sobald alle Leitungen verlegt und alle Verteiler aufgestellt sind, erfolgt die Anbindung ans Netz der Telekom. Anschließend können die Kunden die neuen Anschlüsse nutzen.

So kommt das schnelle Netz ins Haus

Innerhalb des geförderten Ausbaus in Rhede kommen zwei Techniken zum Einsatz. Wir bauen in Teilen FTTC und FTTH.

Bei einem "Fiber to the Curb" (FTTC)-Ausbau wird auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler das Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt. Das sorgt für erheblich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Die Verteiler werden zu Multifunktionsgehäusen (MFG) umgebaut. Die großen grauen Kästen am Straßenrand werden zu Mini-Vermittlungsstellen. Im MFG wird das Lichtsignal von der Glasfaser in ein elektrisches Signal umgewandelt und von dort über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen. Um die Kupferleitung schnell zu machen, kommt Vectoring zum Einsatz. Diese Technik beseitigt elektromagnetische Störungen. Dadurch werden höhere Bandbreiten erreicht. Ab der zweiten Jahreshälfte 2018 wird Super-Vectoring eingesetzt. Dann sind Geschwindigkeiten von bis zu 250 MBit/s möglich. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit.

Für einige Gebäude wurde im Rahmen des Ausbaukonzepts ein "Fiber to the Home" (FTTH) -Ausbau vereinbart. Hier endet das Glasfaserkabel nicht im MFG am Straßenrand, sondern die Glasfaser wird bis in die Häuser gezogen. Die Anschlüsse bieten eine Geschwindigkeit von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde (GBit/s) beim Herunterladen und bis zu 500 MBit/s beim Heraufladen an. Damit das möglich ist, müssen die Hauseigentümer eine Einverständniserklärung unterschreiben. Die Eigentümer werden von der Telekom direkt kontaktiert. Bitte beachten Sie, dass der Anschluss Ihrer Immobilie an das Glasfasernetz der Telekom nur bei rechtzeitiger Beauftragung bzw. im Zuge der Baumaßnahmen in Ihrem Ort kostenfrei ist. Sollten Sie sich erst zu einem späteren Zeitpunkt für den Glasfaseranschluss entschließen, kann Ihnen die Telekom Deutschland GmbH diesen nicht mehr unentgeltlich bereitstellen. Er kostet dann einmalig 799,95 EUR.

Bei Fragen zu einem FTTH-Anschluss können Sie sich (kostenlos) an folgende Hotline der Telekom Deutschland GmbH wenden: 0800 77 33 888.

Die Mitarbeiter der Hotline sind über die Besonderheiten des Projektes im nördlichen Landkreis Emsland informiert.

Bei Fragen zu einem FTTC-Anschluss steht Ihnen täglich zwischen 7 bis 23 Uhr unsere kostenfreie Experten-Hotline gerne zur Verfügung: 0800 330 3000. Hier erhalten Sie mehr Informationen zum Breitbandausbau in Ihrer Region.

Der Weg zum neuen Anschluss

Bereits heute können sich interessierte Kunden im Telekom Shop und beim teilnehmenden Fachhandel der Telekom informieren:

- Telekom Shop Leer, Mühlenstr. 104, 26789 Leer 
- Partner Store Papenburg, Deverweg 39-45, 26871 Papenburg 
- Bening GmbH & Co. KG, Seeschleuse 1, 26871 Papenburg 

Das Netz der Telekom in Zahlen

Für 2018 planen wir 60.000 Kilometer Glasfaser zu verlegen. Zum Vergleich: in 2017 waren es 40.000 Kilometer. Insgesamt misst das Glasfasernetz der Telekom inzwischen 455.000 Kilometer. Man könnte es zehnmal um die Erde spannen. Die Verlegung von einem Kilometer Glasfaser beträgt zwischen 50.000 Euro bis 150.000 Euro. Das hängt von der Verlegetechnik ab. Tiefbau ist teurer als Trenching. Jährlich investieren wir rund fünf Milliarden Euro in den Ausbau unserer Netze.

Bildhinweis: Foto bereitgestellt von der Gemeinde Rhede. Von links nach rechts: Reent Gruben (Telekom Leiter Planungsbüro und Ausbauverantwortlicher), Michael Wübbels (Firma TBD, Projektleiter), Stefan Graalmann (Telekom, Planer), Hans Pruin (Telekom, Baubegleiter), Klaus Karneth (Telekom, Ansprechpartner Breitbandausbau), Gerd Conens (Bürgermeister Rhede (Ems)).

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