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Telearbeit: Überall im Einsatz

Zahl der Telearbeiter in Europa, Telearbeit, Telefonkonferenz, Telekom / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe: "obs/Deutsche Telekom AG"

Bonn (ots) - Telearbeit setzt sich mit Macht durch, weil immer mehr Beschäftigte Teile ihres Jobs zu Hause oder unterwegs erledigen - mit günstigen Handys, Laptops und Internetverbindungen.

Nein, so weit wie Trendforscher Ende der Neunziger Jahre glaubten, sind wir noch nicht. Damals wurde in Deutschland der Telearbeitsboom ausgerufen. Binnen weniger Jahre würde ein Großteil der Angestellten ihren Arbeitsplatz nach Hause verlegen. Verkehrsforscher träumten von 30 Prozent weniger Autos auf den Straßen, weil so viele Angestellte auf dem Weg zur Arbeit das Haus gar nicht mehr verlassen würden. Auch wenn diese Vorhersage keine Realität wurde: Immer mehr Menschen erledigen ihren Job zum Teil nicht mehr im Büro, sondern daheim, in Flughafenlobbys oder ICE-Abteilen. "Telearbeit setzt sich nun endlich durch", beobachtet der Unternehmensberater Bernd Steimel, der 1994 im Auftrag der EU-Kommission das "Handbuch Telearbeit" herausgegeben hat. Schon mehr als 12 Prozent der Beschäftigten in Deutschland arbeiten teilweise an der kommunikativen Nabelschnur. 2020 könnten es bis zu 81 Prozent sein, prophezeit das britische Marktforschungsinstitut Future Foundation.

Doch heute heißt Telearbeit eben nicht mehr, in der zum Arbeitszimmer umgebauten heimischen Dachkammer Platz zu nehmen - und sich mit der aufwändig eingerichteten Workstation im Firmennetz anzumelden. "Waren Telearbeiter früher separate Einheiten, die sich mühsam einwählen mussten, sind sie heute Teil eines Unternehmensnetzes", erklärt Berater Steimel. Handys und Festnetztelefone werden über Flat Rates abgerechnet, WLAN, DSL und UMTS ermöglichen praktisch überall einen schnellen Internetzugang. Und auf einen handelsüblichen Laptop passt locker eine ganze Unternehmensdatenbank. Nicht zuletzt Telefonkonferenzen sind inzwischen denkbar simpel, günstig und verfügbar: Bei der 01805 1009 Telefonkonferenz der Deutschen Telekom etwa wählen sich die Teilnehmer einfach unter der bundesweiten Rufnummer 01805 1009 ein, geben eine vorher festgelegte 6-stellige PIN ein und bestätigen diese mit der #-Taste. Die Teilnehmer telefonieren dann aus dem deutschen Festnetz für 14 Cent pro Minute in bester Sprachqualität im Team miteinander mit bis zu 20 Teilnehmern - oder vom Handy mit abweichenden Mobilfunktarifen.

"Theoretisch ist in Sachen mobiler Arbeit tatsächlich heute fast alles möglich", bestätigt Anette Weisbecker, Leiterin des Fraunhofer-Instituts für Arbeitsorganisation (IAO). "Probleme bereitet eher die Organisation." Das weiß auch Ingrid Hofmann, Gründerin und Inhaberin von Hofmann Personal Leasing in Nürnberg. Die Chefin eines der größten Zeitarbeitsunternehmen Deutschlands mit 10.000 Beschäftigten erledigt selbst ein Drittel ihrer Arbeit von ihrem Arbeitszimmer im südlich von Nürnberg gelegenen kleinen Ort Hiltpoltstein aus - oder unterwegs. "Ich bin zu Hause kreativer", sagt die Unternehmerin. Sie arbeite wie "eine eigene Niederlassung".

Hofmann sagt von sich, dass sie bestimmte Tätigkeiten so oft an einem Tag schafft, für die sie sonst eine Woche braucht. Andere Jobs lassen sich daheim oder unterwegs aber nur schwer erledigen. "Es muss zur Tätigkeit passen", betont die Unternehmerin, die auch ihren Mitarbeitern erlaubt, abseits vom Arbeitsplatz zu arbeiten. "Sie können reine Verwaltungsaufgaben erledigen. Kundenkontakte gibt es nur vom Büro aus." Die Abgrenzung zwischen Beruf und Freizeit fällt allerdings zunehmend schwer, wenn Kollegen per E-Mail und Handy permanent erreichbar sind, und sich Termine schnell über eine SMS abstimmen lassen. "Nur weil jemand seinen Schreibtisch zufälligerweise daheim stehen hat, darf man ihn nicht abends um zehn anrufen", warnt Ingrid Hofmann. "Andernfalls hat man keine richtige Freizeit mehr."

Beachten Unternehmen die Grundregeln, dann werden Mitarbeiter deutlich leistungsfähiger. "Ich kann überall produktiv sein, und ich bin viel schneller informiert", beschreibt Kirstin Walther den Effekt, Inhaberin von Walther's Fruchtsäfte. Die Unternehmerin ist mit einem Laptop unterwegs, der sich per Mobilfunkstandard UMTS oder WLAN ins Internet einwählen kann. Wenn nötig, bringt sie sich per Handy auf den neuesten Stand. Moderne Telefonkonferenzen erlauben es den Teilnehmern sogar, parallel zur Sprachverbindung gemeinsam Dokumente im Internet zu betrachten. Die Deutsche Telekom bietet diese Möglichkeit seinen Kunden mit den Telefon- und Datenkonferenzen, in die sich die Teilnehmer auch per VoIP einwählen können. Mit einem persönlichen Zugang zum Buchungs- und Steuerungstool, dem WebPortal, kann der Nutzer seine Konferenzen buchen und die Teilnehmer einfach per Mausklick einladen - ohne weitere Geräte zu benötigen als ein Telefon und einen PC mit Internetzugang: Während der Konferenz können die Teilnehmer am Monitor Bilder, Dokumente oder Zeichnungen präsentieren und gemeinsam an einer Anwendung arbeiten. Auf Wunsch zeichnet die Deutsche Telekom die Konferenz auf und stellt die Aufzeichnung den Teilnehmern z.B. per CD-ROM oder als MP3 zur Verfügung. Bei der Buchung über das WebPortal kann das Audiofile im Anschluss an die Konferenz heruntergeladen werden. Da kann man zum Meeting wirklich zu Hause bleiben.

Was sollten Beschäftigte für Telearbeit mitbringen ?

Fachliche Qualifikation, Selbständigkeit Normalerweise können nur Beschäftigte unterwegs oder zu Hause arbeiten, die qualifiziert und selbständig genug sind, ohne ständige Rückfragen arbeiten zu können.

Motivation

Mitarbeiter, die viel Zeit allein verbringen, brauchen extra viel Motivation. Wenn Schwierigkeiten auftauchen, müssen sie diese als Herausforderungen betrachten.

Selbstdisziplin, Selbstorganisation

Telearbeit trägt die Arbeit nach Hause und ins Private. Beschäftigte müssen es also schaffen, Arbeit und Freizeit selbst zu trennen, sonst droht der Burnout. Oder die Arbeit bleibt liegen.

Kommunikationsfähigkeit

Telebeschäftigte müssen viel und gerne kommunizieren, sonst drohen sie zu vereinsamen. Unternehmer sollten auf jeden Fall dafür sorgen, dass verteilt arbeitende Kollegen sich regelmäßig persönlich treffen.

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