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18.12.2001 – 12:03

Deutsches Pelz Institut e.V. (DPI)

Ors0487: Fell-Lieferanten wehren sich

Ein Audio

  • ors0487.mp2
    MP2 - 1,1 MB - 01:10
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    Frankfurt (ors) -
    
    - Querverweis: O-Töne werden über ors versandt und sind abrufbar
unter: http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=ors
    
    Der Blick aus dem Fenster beweist es: der Winter steht vor der Tür
und es wird Zeit, die warmen Sachen aus dem Schrank zu holen. Viele
Menschen würden sich gerne in einen Pelzmantel kuscheln, aber - ist
man dadurch nicht mitverantwortlich für den Tod von unschuldigen
Wildtieren? Verschiedene Naturschutz-Organisationen sehen das
inzwischen anders. Die Herkunftsländer von Pelzen haben eingesehen,
dass sie ihre Wildtiere schützen müssen. Trotzdem können sie
weiterhin Pelze liefern. Susanne Kolb, Geschäftsführerin des
Deutschen Pelz Instituts, erklärt das Prinzip der ‚Nachhaltigen
Nutzung':
    
    0-Ton: (ors04871) Kolb 24 sec.
    
    "Nachhaltige Nutzung bedeutet im Prinzip Schutz durch Nutzung. Es
bedeutet, dass Artenschutz nicht gegen Lebensinteressen der Menschen
in den Ursprungs-Regionen durchgesetzt werden kann. Wer viele
Wildtiere hat und wenig Geld, der fährt dann am besten, wenn er diese
natürlichen Ressourcen so weise nutzt, dass der Nachwuchs an Tieren
die Abschöpfung an Tieren übersteigt."
    
    Ein Beispiel: Das afrikanische Land Namibia schützt gleichzeitig
Wildtiere und gibt seinen Bewohnern Arbeit.
    
    0-Ton: (ors04872) Kolb 21 sec.
    
    "Man hat den Dorfgemeinschaften Eigentumsrechte am Wild gegeben,
das vorher dem Staat gehörte. Heute verkaufen die dörflichen
Hegegemeinschaften einzelne Tiere an Jagd-Touristen, Foto-Touristen
und erzielen dadurch Einkünfte. Tatsächlich ist es so, dass die
Wildtierbestände in diesen Ländern steigen und die Wilderei
eingedämmt wurde."
    
    Und das heißt für deutsche Pelz-Liebhaber, dass sie die Menschen
und die Tiere in diesen Ländern direkt unterstützen.
    
    0-Ton: (ors04873) Kolb 21 sec.
    
    
    "Der deutsche Verbraucher hilft fast direkt den Menschen mit dem
Kauf bestimmter Pelzarten, zum Beispiel dem Swakara aus Namibia oder
den Wildfellen aus Kanada oder Nordamerika, denn dort sind es
meistens die Ureinwohner, die auf ganz traditionelle Art und Weise
auf ihrem Land, auf dem Land ihrer Vorfahren, leben können."
    
    Wer also gerne Pelz trägt, muss deswegen kein schlechtes Gewissen
haben, auch wenn schlecht informierte Stars und Prominente sich gegen
Pelze engagieren. Es lohnt sich, auch einmal die andere Seite der
Medaille anzuschauen.
    
    ***************
         ACHTUNG REDAKTIONEN:
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Internet sind sie als Download (Ors0487, 48 kHz) verfügbar unter
http://www.presseportal.de.
        
    Die O-Töne sind honorarfrei zur Verwendung. Wir bitten
jedoch um einen Hinweis, wie Sie den Beitrag eingesetzt haben an
RadioMaster@newsaktuell.de.
          
ors Originaltext: Deutsches Pelz-Institut
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de
        
Rückfragen bitte an:
        
Deutsches Pelz-Institut,
Susanne Kolb,
Tel: 069 / 24 26 35 40

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