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Wo Windows XP nervt
PC-WELT tauscht Gimmicks gegen Nutzwert

    München (ots) - Mit Windows XP hat Microsoft ein stabiles Betriebssystem für Heimanwender geschaffen. Wer aber bisher mit den älteren Windows-Versionen gearbeitet hat, läuft schnell Gefahr, sich an der verspielten Oberfläche und den gutgemeinten individuellen Anpassungen von XP zu stören - nicht zuletzt, da diese durch das enorme Datenaufkommen die Systemleistung des Rechners verlangsamen. Die PC-WELT zeigt in ihrer neuen Ausgabe (Nr. 6/2002, EVT 4. Mai), auf welche Veränderungen Anwender stoßen und wie sie Funktionen aus Windows-Vorgängerversionen reaktivieren.

    Die Mehrheit der Anwender sind durch die persönlich angepassten Veränderungen des Start-Menüs irritiert - die Leiste gestaltet sich nach den vermuteten Bedürfnissen des Users selbsttätig um, je nachdem, welche Menüpunkte in letzter Zeit häufig oder gar nicht ausgewählt wurden. Diese Funktion lässt sich über "Systemsteuerung/Taskleiste und Startmenü" ausschalten.

    Wer bisher bei Windows 95, 98 oder ME bei unerklärlichen Problemen schlicht das Betriebssystem neu installierte, statt langwierige Ursachenforschung zu betreiben, sollte dieses Procedere nicht auf XP übertragen, warnt die PC-WELT. Bei einer Neu-Installation des Betriebssystems werden alle Benutzerdaten in den vorgegebenen Windows-Ordnern wie etwa "Dokumente und Einstellungen" aus Sicherheitsgründen komplett gelöscht. War es bei Windows 9x/ME noch möglich, Daten zu selektieren, sind bei einer Neueinrichtung von XP alle Einstellungen zurückgesetzt, Anwendungen werden unbrauchbar und ein neuer Hauptbenutzername muss eingegeben werden.

    Abschied vom blauen Bildschirm: Wer bisher einen Systemabsturz erlebte, sah zunächst einen tiefblauen Bildschirm und startete darauf hin seinen Rechner neu. Obwohl Crashs unter Windows XP tatsächlich seltener auftreten, stürzt unter ungünstigen Bedingungen auch XP ab, etwa bei Problemen mit schlecht programmierten Treibern. Der Blue Screen bleibt dann allerdings aus, und der Rechner startet sofort neu. Dadurch entfallen die auf dem blauen Bildschirm gezeigten Fehlermeldungen, und die ohnehin nicht einfache Fehlersuche wird noch schwieriger. Anwender, die sicher gehen wollen, deaktivieren unter "Systemsteuerung/System/Erweitert" die Funktion "Automatisch Neustart ausführen".


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