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Verseuchte "Moorhühner"
Killer-Virus im Kultspiel "Moorhuhnjagd"

    München (ots) - In Deutschland sind mehrfach Versionen des
Moorhuhn-Kultspiels verbreitet worden, die mit dem gefährlichen Virus
"CIH" (alias "Tschernobyl") infiziert sind. Das berichtet die
Zeitschrift PC-WELT auf ihrer Web-Site www.pcwelt.de. Der
heimtückische Virus löscht bei der Aktivierung seiner Schadfunktion
einen Teil des Rechner-Startprogramms (Flash-BIOS), so dass der
Computer meist nicht mehr gestartet werden kann. Zusätzlich macht er
die Festplatte unbrauchbar, indem er wichtige Teile überschreibt.
PC-WELT empfiehlt, das "Moorhuhn"-Spiel nur aus sicherer Quelle
herunterzuladen.
    
    "CIH" infiziert Rechner sehr schnell und unauffällig, so dass
Infektionen oft über längere Zeit unbemerkt bleiben und auf andere
Rechner beim Austausch von Programmdateien weitergegeben werden,
bevor der Anwender sie entdeckt. Da "CIH" Programmdateien infiziert,
ohne ihre Länge zu verändern, ist die Infektion ohne Virenscanner
kaum zu erkennen. Alle verbreiteten Scanner sind jedoch in der Lage,
"CIH"-verseuchte Programme aufzuspüren, so die Zeitschrift.
    
    Alle der PC-WELT gemeldeten Fälle von "CIH"-Infektionen in
jüngster Zeit betreffen Dateien, die per Mail verschickt wurden. Der
Virus wurde in der Datei JWJAGD.EXE entdeckt. Die PC-WELT rät daher,
diese Datei insbesondere dann zu scannen, wenn der Anwender diese
nicht selbst aus einer sicheren Quelle heruntergeladen hat, sondern
sie ihm zugeschickt wurde. Wer keinen permanenten Antivirus-Schutz
auf dem Rechner installiert hat und die "Moorhuhnjagd" per Mail
bekommen hat, sollte seine Festplatte am besten nachträglich mit
einem Scanner überprüfen, empfiehlt die PC-WELT.
    
ots Originaltext: PC-Welt
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