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Experten: Viele Asthmatiker haben ihre Erkrankung nicht im Griff / Zum Welt-Asthma-Tag an diesem Dienstag weisen Experten auf die mangelhafte Compliance vieler Asthmatiker hin

Experten: Viele Asthmatiker haben ihre Erkrankung nicht im Griff /
Zum Welt-Asthma-Tag an diesem Dienstag weisen Experten auf die mangelhafte Compliance vieler Asthmatiker hin
Prof. Virchow (links) und Dr. Riedmayr (Mitte) während der Pressekonferenz zur Vorstellung von Cipla in Deutschland. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/pm/81986 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Cipla Europa NV/Jo Neander"

München (ots) - So würden nur etwa sechs von zehn Patienten, bei denen Asthma diagnostiziert worden ist, eine anti-asthmatische Pharmakotherapie bekommen, lediglich ein Prozent aller Asthmatiker erhält über das Jahr hinweg betrachtet ausreichend Medikamente.

Die Ursache? Oft unterschätzten Ärzte die Symptome ihrer Patienten, so Prof. Dr. J. Christian Virchow auf einer Veranstaltung des Arzneimittelherstellers Cipla. Atembeschwerden, nächtliches Erwachen und Schwierigkeiten beim Sprechen würden von Ärzten oft anders interpretiert als von ihren Patienten. Darüber hinaus nähmen viele Patienten auch ihre vom Arzt verordneten Medikamente schlicht gar nicht oder nicht regelmäßig ein. "Viele Asthmatiker riskieren so blindlings Folgeschäden wie eine verminderte Lungenfunktion", warnt Virchow, Pneumologe an der Uniklinik Rostock.

Andere Untersuchungen, wie die "Liaison"-Studie, die die Asthmakontrolle und Lebensqualität von Patienten mit Asthma in zwölf europäischen Ländern untersucht, zeigen ähnliche Ergebnisse: So hatten in der Querschnittsbeobachtung nur vier von zehn Patienten ihr Asthma wirklich "im Griff". Mehr als die Hälfte der über 8.000 Studienteilnehmer erreichte keine optimale Asthmakontrolle. Dabei sei Asthma nicht nur eine große Belastung für den Einzelnen, sondern für die gesamte Gesellschaft, erklärt Virchow. Denn außer den direkten Kosten wie stationäre Versorgung, ambulante Behandlung und Reha-Maßnahmen schlagen vor allem die indirekten Kosten durch Arbeitsunfähigkeit und Frühberentung volkswirtschaftlich zu Buche. Und das bei einer zunehmenden Zahl an chronisch Kranken insgesamt. Was aber kann getan werden, um diese Unter- und Fehlversorgung im Indikationsbereich Asthma zu beheben? Virchow, Chefarzt der Abteilung für Pneumologie an der Universität Rostock, der schon viele Patienten mit schweren Exazerbationen behandelt hat, weiß: "Für eine gute medizinische Versorgung reicht es nicht aus, nur einen bunten Strauß an Darreichungsformen und Devices anzubieten. Ganz wichtig ist es, dass die Ärzte ihre Patienten gut über die Krankheit informieren - und mit Ihnen die für sie geeignete Therapie auswählen. Nur so können wir die Adhärenz von Asthmapatienten verbessern."

Das sei auch das Anliegen von Cipla, betont Dr. Sebastian Riedmayr, Chef von Cipla in Deutschland. "Unser Ziel ist es nicht nur, wirksame und kostengünstige Arzneimittel auf den Markt zu bringen, sondern wir werden uns verstärkt auch um die speziellen Bedürfnisse der Asthma-Patienten kümmern. Das bedeutet, dass wir unsere Expertise im Atemwegsbereich auch in Programme für Patienten einfließen lassen werden, die es den Betroffenen ermöglichen, das Wissen über ihre eigene Krankheit zu vertiefen. So können wir ihnen helfen, besser mit der Erkrankung umzugehen."

Studien wie die von Price et al. wiesen aber auch darauf hin, dass ein weiterer Grund für die mangelnde Compliance vieler Asthmatiker in der komplizierten Handhabung einiger Geräte und Inhalatoren liegt. Deshalb habe Cipla bei der Einführung seines Asthma-Kombinationspräparates in Deutschland sehr genau darauf geachtet, dass dieses auch leicht anwendbar ist. Riedmayr: "Wir bieten die weltweit am häufigsten verwendete Kombination aus Salmeterol/Fluticason in der Darreichung als Treibgas-Dosieraerosol an." Dies sei insofern wichtig, da es deutliche Hinweise darauf gebe, dass die Darreichung über ein Dosieraerosol zu einer besseren Asthmakontrolle führt als die Darreichung über ein Trockenpulver, so Riedmayr. Ein weiterer Einflussfaktor auf die Therapietreue sei darüber hinaus die Höhe der Behandlungskosten: "Hier bieten wir am Markt die günstigste LABA-ICS-Kombination überhaupt an - mit einem Einsparpotenzial von rund 40 Prozent". Pro Patient und Jahr mache das bis zu 390 Euro aus. "Das dürfte auch für die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland, die ja auf eine zielgenaue Allokation ihrer finanziellen Mittel achten müssen, ein starkes Argument sein."

Über Cipla Limited, Indien

Cipla ist ein global agierendes pharmazeutisches Unternehmen, das neueste Technologie und Innovationen für die zentralen Bedürfnisse der Patienten nutzt. In mehr als 70 Jahren Schaffenszeit wurde Cipla zu einem höchst angesehenen Pharmaunternehmen in Indien - und in über 170 Ländern. Unser Portfolio umfasst über 2000 Produkte in 65 Indikationsgebieten - mit einem einheitlich hohen Qualitätsstandard. Ciplas Umsatz betrug im Geschäftsjahr 2013/14 1.7 Milliarden US $.

Cipla steht für verlässliche und nachhaltige Geschäftsbeziehungen und hat es sich zur Aufgabe gemacht, bezahlbare Medizin auf der ganzen Welt anzubieten. Weltweite Anerkennung bekam das Unternehmen für seine Initiative, die Therapiekosten bei der Behandlung von Patienten mit HIV/AIDS in Afrika auf einen Dollar pro Tag zu senken. Seit 2001 konnte so Millionen von Menschen in Afrika Zugang zu einer Behandlung ermöglicht werden.

Über Cipla Europe NV

Cipla Europe NV ist eine 100-prozentige Tochter von Cipla Limited.

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In Indien:
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Mob: +91 7506257377
Email: charlotte.chunawala@cipla.com

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Corporate Communications
Mob: +91 9833836185
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In Deutschland:
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