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Aon Benchmarkstudie zu Trends der modernen Personalstrategie
Employee Experience als neue Maxime in der Organisations- und Talententwicklung

Immer mehr Unternehmen verabschieden sich von der klassichen Mitarbeiterbefragung zugunsten umfassender Konzepte. Das zeigt eine aktuelle Studie des Beratungs- und Dienstleistungs-unternehmens Aon. Stimmungen und Meinungen der Belegschaft werden häufiger als nur einmal im Jahr abgefragt. Außerdem erweitert sich das Themenspektrum. Unter dem Stichwort "Employee Experience" werden zunehmend auch Faktoren wie Unternehmenskultur und Veränderungsbreitschaft erkundet / Employee Experience als neue Maxime in der Organisations- und Talententwicklung. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/81884 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Aon Hewitt/Lutz Cleffmann"
Immer mehr Unternehmen verabschieden sich von der klassichen Mitarbeiterbefragung zugunsten umfassender Konzepte. Das zeigt eine aktuelle Studie des Beratungs- und Dienstleistungs-unternehmens Aon. Stimmungen und Meinungen der Belegschaft werden häufiger als nur einmal im Jahr abgefragt. Außerdem erweitert... mehr

Mülheim a.d. Ruhr (ots) - Personalverantwortliche im deutschsprachigen Raum würden gerne die klassischen Mitarbeiterbefragungen durch das State-of-the-Art-Konzept des "Employee Lifecycle Measurements" ersetzen. Sie halten ihre Unternehmen aber nicht für ausreichend vorbereitet auf den kontinuierlichen Dialog (Continuous Dialogue) mit ihren Mitarbeitern. Das ist eines der Ergebnisse einer aktuellen Studie des Beratungs- und Dienstleistungsunternehmens Aon. An der Studie haben 70 Geschäftsführer und HR-Leiter von Unternehmen mit insgesamt rund zwei Millionen Beschäftigten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz teilgenommen. Darunter waren sowohl mittelgroße Firmen als auch Großkonzerne.

Rund 76 Prozent der Befragten halten die klassische Mitarbeiterbefragung nicht mehr für ausreichend. Aus ihrer Sicht ist es dringend erforderlich, zu einem integrierten Ansatz überzugehen, der den gesamten Berufsweg eines Mitarbeiters begleitet. Das Messen der Employee Experience ergänzt die bisherigen Methoden durch punktuelle Befragungen zu bestimmten Themen oder Anlässen. So erhält das Unternehmen sehr schnell Rückmeldungen von seinen Mitarbeitern und kann auf kritische Entwicklungen umgehend reagieren und auf Erfolgen weiter aufbauen.

Jedes dritte Unternehmen ist bereits dazu übergangen, mehrere Aspekte des Employee Lifecycle zu messen. Dieser Trend wird sich nach Ansicht der Befragten in den nächsten zwei Jahren noch verstärken. Weiterhin nehmen Engagement-Messungen eine zentrale Position ein, aber die Entwicklung geht eindeutig von den jährlichen Befragungen weg hin zu häufigeren Untersuchungen. Für das Jahr 2020 sehen die Befragten neben Engagement die Themen Kultur und Veränderungsbereitschaft als wichtigste Messpunkte.

"Es reicht einfach nicht mehr, alle ein oder zwei Jahre eine komplexe Befragung durchzuführen, um die Zufriedenheit und das Engagement der Mitarbeiter ausreichend zu erfassen. Das Gewinnen und Halten von Talenten ist in der heutigen Zeit eine Kernaufgabe jedes Unternehmens. Wer hier Fehler macht, gerät schnell ins Hintertreffen. Unsere Studie zeigt deutlich, dass die HR-Verantwortlichen das erkannt haben. Die Aufgabe der nächsten Zeit wird es sein, dass Konzept der Employee Lifecycle ganzheitlich im Unternehmen zu verankern", stellt Dr. Stefan Mauersberger, Talent Practice Leader Central Europe bei Aon, fest.

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