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02.02.2005 – 12:17

Capital, G+J Wirtschaftsmedien

‘Capital’ kürt zum dritten Mal „Deutschlands Beste Arbeitgeber”: SAP, Microsoft Deutschland und Lands’ End sind die diesjährigen Preisträger

    Köln (ots)

50 Unternehmen in Anwesenheit von Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement als Top-Arbeitgeber ausgezeichnet / Mehr als 36.000 Mitarbeiter gaben Auskunft / Microsoft zum dritten Mal in Folge Gesamtsieger / Mehr als 3.200 freie Stellen sowie über 2.100 Praktikumsplätze bei den 50 Firmen

    Berlin/Köln, 2. Februar 2005 – SAP, Microsoft Deutschland und Lands’ End sind „Deutschlands Beste Arbeitgeber“. Dies ist das Ergebnis des in Deutschland zum dritten Mal durchgeführten und vom Kölner Belegschaftsversicherer und Spezialisten für private Versicherungen ASSTEL unterstützten „Great Place to Work®“- Wettbewerbs „Deutschlands Beste Arbeitsgeber“, der sich am US- Vorbild „100 Best Companies to Work For in America®“ orientiert. Wie das Wirtschaftsmagazin ‘Capital’ (Ausgabe 4/2005, EVT 3. Februar) weiter berichtet, sind die insgesamt 50 vom Forschungsinstitut psychonomics AG ermittelten Unternehmen im doppelten Sinne vorbildlich: Sie bieten nicht nur ein sehr gutes Arbeitsumfeld, sie schaffen auch noch Arbeitsplätze. So gibt es in den 50 Unternehmen zurzeit insgesamt mehr als 3.200 freie Stellen und über 2.100 Praktikumsplätze. Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement überreichte gestern Abend in Berlin die Auszeichnungen.

    „Deutschlands Bester Arbeitgeber“ 2005 unter den Großunternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern ist laut ‘Capital’ der Softwarekonzern SAP aus Walldorf. Auf Platz zwei folgt Vorjahressieger Boehringer Ingelheim Deutschland aus Ingelheim bei Mainz, auf dem dritten Rang ist der Kaffeeröster und Filialist Tchibo aus Hamburg platziert. Bester Arbeitgeber bei den Unternehmen von 501 bis 5.000 Mitarbeitern ist wie im Vorjahr die Deutschland-Tochter des Software- Riesen Microsoft, München, die auch zum dritten Mal in Folge das Gesamtranking anführt. Auf Rang zwei platzierte sich wie auch im Vorjahr der Generika-Produzent HEXAL AG aus Holzkirchen bei München gefolgt vom Düsseldorfer Energieunternehmen E.ON Ruhrgas. Als Deutschlands besten Arbeitgeber unter den Mittelständlern von 100 bis 500 Mitarbeitern zeichnet ‘Capital’ in diesem Jahr das Modeversandunternehmen Lands’ End aus Mettlach aus. Die Oberhachinger IT-Beratung SKYTEC AG – bereits zwei Mal auf dem ersten Rang – rangiert dieses Mal auf dem zweiten Platz. Das Konsumgüterunternehmen Johnson Wax kam in diesem Jahr auf den dritten Rang.

    Eine umfassende und kontinuierliche Information der Mitarbeiter ist für SAP-Personalvorstand Prof. Dr. Claus Heinrich ausschlaggebend: „Wir kommunizieren permanent. Auf Gerüchte oder strategische Veränderungen können wir so schnell reagieren und diese kommentieren.“ Dadurch stellt SAP sicher, dass alle Mitarbeiter die Unternehmensziele kennen. Microsoft Deutschland gelang als Gesamt- und Gruppensieger der Hattrick – wiederum durch Bestnoten in den Kategorien Glaubwürdigkeit, Respekt und Fairness. Für Microsoft- Deutschland-Chef Jürgen Gallmann „hat sich der Mut gelohnt, wieder mitzumachen. Es ist reizvoll, die eigene Performance durch unabhängige Dritte regelmäßig überprüfen zu lassen.“ Mit einem professionellen Management, Offenheit und Teamgeist punktet Lands’ End bei seinen Mitarbeitern. Der Chef der deutschen Niederlassung des US-Versandhändlers, Stephen Bechwar, sieht damit das Erfolgsrezept des Firmengründers wieder einmal bestätigt: „Sorge dich nicht um das Geschäft, sondern kümmere dich um Kunden und Mitarbeiter, der Rest kommt dann von allein.“

    2005 wurden auch wieder drei Sonderpreise vergeben: In der Kategorie „Chancengleichheit der Geschlechter“ erhielt das Pharma- Unternehmen Lilly Deutschland wie auch im Vorjahr eine Auszeichnung. In der Kategorie „Lebenslanges Lernen“ konnte der Sensortechnikspezialist SICK überzeugen und in der Kategorie „Förderung von Vielfalt“ die Ford Financial Deutschland.

    Der von ‘Capital’ als Medienpartner und von der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) des Bundeswirtschaftsministeriums begleitete Wettbewerb „Deutschlands Beste Arbeitgeber 2005“ wird wie auch im Vorjahr von ASSTEL, dem Kölner Belegschaftsversicherer und Spezialisten für private Versicherungen unterstützt. Neu hinzugekommen als Sponsor ist die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit. Für ASSTEL-Chef Ron van het Hof „zeigt dieser Wettbewerb eindrucksvoll, in welchem Maße eine gute Personalführung als elementarer Teil der Unternehmensstrategie Wettbewerbsvorteile schafft“. Für ‘Capital’- Chefredakteur Kai Stepp stehen „hinter erfolgreichen Firmen immer auch Human-Resources-Konzepte mit unternehmerischem Weitblick.“

    Am dritten Wettbewerb haben sich 110 Unternehmen beteiligt – trotz der schwierigen wirtschaftlichen Situation. Das für die Projektleitung von „Great Place to Work®“ in Deutschland verantwortliche Forschungsinstitut psychonomics AG in Köln hat mehr als 36.000 Fragebögen verschickt. „Es gibt keine vergleichbare Studie dieses Umfangs zum Thema Arbeitgeberattraktivität“, so der Studienleiter Frank Hauser. Je nach Unternehmensgröße werden bis zu 500 zufällig ausgewählte Mitarbeiter pro Firma repräsentativ befragt. Im Mittelpunkt der Bewertung steht: Glaubwürdigkeit, Respekt und Fairness des Managements gegenüber Mitarbeitern sowie Identifikation und Teamorientierung im Unternehmen. Herausgekommen sind 50 Top-Arbeitgeber in Deutschland, die sich damit automatisch für den EU-Wettbewerb „100 Beste Arbeitgeber der EU 2005“ qualifiziert haben. Die Sieger werden am 27. April 2005 in Kopenhagen geehrt.

Für Rückfragen: Rudolf Kahlen, Redaktion ‚Capital’, Tel. 0221/4908-271, E-Mail: kahlen.rudolf@capital.de Frank Hauser, psychonomics AG, Tel. 0221/420 61-334, E-Mail: frank.hauser@psychonomics.de

Für Radiosender: O-Töne unter http://audio.medienkontor.de

Die Studie „Deutschlands Beste Arbeitgeber 2005“

    Ein „Great Place to Work“ ….. ist ein Arbeitsplatz, an dem man als Mitarbeiter denen vertraut, für die man arbeitet, stolz auf das ist, was man tut, und Freude hat an der Zusammenarbeit mit den anderen!

    Der europäische Wettbewerb – Hintergrund und Ziele 2001 erhielt das Great Place to Work® Europe Consortium von der EU- Kommission den Auftrag, die besten Arbeitgeber der EU zu identifizieren. Damit wurde das Ziel verfolgt, die Corporate Social Responsibility (speziell: Lebenslanges Lernen, Gleichheit der Geschlechter und Förderung von Vielfalt) und das Thema Mitarbeiter- Orientierung stärker in das Bewusstsein von Arbeitgebern und der Öffentlichkeit zu rücken. Der konkrete Auftrag umfasste ein Ranking der „100 Best Workplaces EU“ sowie Rankings der jeweils besten Arbeitgeber in den Ländern der EU zu erstellen. Diesen Arbeitgebern sollte dadurch auf europäischer und nationaler Ebene Anerkennung und Würdigung verschafft werden. Angelehnt an den amerikanischen Wettbewerb „Best Companies to Work For“, jährlich durchgeführt durch das Great Place to Work® Institute, San Francisco USA, und veröffentlicht in „Fortune“, fanden 2003 dazu in 15 europäischen Ländern nationale Wettbewerbe statt.

    Der deutsche Wettbewerb – Partner, Methodik und Teilnehmer Der deutsche Wettbewerb „Deutschlands Beste Arbeitgeber 2005“ wurde vom Wirtschaftsmagazin ‘Capital’ als Medienpartner und dem Kölner Forschungs- und Beratungsinstitut psychonomics AG als Vertreter des Great Place to Work® Institute Deutschland durchgeführt. Gesponsert wurde der deutsche Wettbewerb durch den Belegschaftsversicherer ASSTEL und durch die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) des Bundeswirtschaftsministeriums.

    Alle Unternehmen in Deutschland ab einer Mindestgröße von 100 Mitarbeitern waren eingeladen, am Wettbewerb teilzunehmen. Die Einladung erfolgte in Form von Artikeln und Anzeigen, Pressemitteilungen, Informationen an Verbände wie den BDI, an die Industrie- und Handelskammern sowie über 3.200 direkte Einladungsschreiben – darunter praktisch an alle namhaften Unternehmen in Deutschland.

    Als europaweit standardisierte Forschungsinstrumente wurden eine schriftliche Mitarbeiterbefragung (MAB) sowie ein schriftliches Personal-Kultur-Audit eingesetzt. Die MAB beinhaltete 58 geschlossene Fragen zu fünf zentralen Dimensionen des Great Place to Work®-Model (Vertrauen, Glaubwürdigkeit, Respekt, Fairness, Stolz, Team-Orientierung) sowie eine offene Frage. Mit dem Personal-Kultur- Audit wurden Konzepte, Programme und Maßnahmen im Personalbereich der Unternehmen erfasst. Teilgenommen haben insgesamt 110 (Vorjahr 107) Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistung sowie zentralen Einzelbranchen. Unternehmensgrößen der Teilnehmer: 54 Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern, 49 Unternehmen mit bis zu 5.000 Beschäftigten und sieben Unternehmen mit mehr als 5.000 Arbeitnehmern.

    Die deutschen Top-50-Arbeitgeber 2005 Aus den 110 Teilnehmern des Wettbewerbs wurde nach standardisierten Kriterien die 50-Beste-Liste „Deutschlands Beste Arbeitgeber 2005“ ermittelt. Die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung und des Personal- Kultur-Audits wurden dabei im Verhältnis von 2:1 gewichtet. Veröffentlicht werden die Ergebnisse in der ‘Capital’-Ausgabe 4/2005, die am 3. Februar 2005 erscheint. Außerdem stehen die Ergebnisse auf www.greatplacetowork.de und auf den Webseiten der Partner. Die Unternehmen der Siegerliste erhalten zudem ein Siegel verliehen, das sie als beste Arbeitgeber auszeichnet und das sie in der Unternehmenskommunikation verwenden können.

    Ausblick Am 27. April 2005 werden vom Great Place to Work® Institute Europe in Kopenhagen auf der Basis aller nationalen Besten-Listen der 14 europäischen Teilnehmerländer die 100 „Besten Arbeitgeber der EU“ prämiert. Am 19. Mai 2005 findet in Berlin im Bundeswirtschaftsministerium unter Federführung von psychonomics und ASSTEL der Jahreskongress „Deutschlands Beste Arbeitgeber“ statt.

„Deutschlands Beste Arbeitgeber 2006“ Start des Wettbewerbs „Deutschlands Beste Arbeitgeber 2006“ ist im Frühjahr dieses Jahres. Anmeldungen sind ab sofort möglich: www.greatplacetowork.de

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