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LVMH-Uhrenchef Biver erwartet Umsatzverdoppelung der Schweizer Uhrenindustrie
Uhrensparte soll auf Sicht über 22 Prozent Rendite liefern

Berlin (ots) - 24. April 2014 - Der seit März amtierende Chef der Uhrensparte des Luxuskonzerns LVMH, Jean-Claude Biver, erwartet eine Umsatzverdoppelung der Schweizer Uhrenindustrie innerhalb der nächsten 20 Jahre. Gegenüber dem Wirtschaftsmagazin 'Capital' (Ausgabe 05/2014) sagte Biver: "Der Umsatz der Schweizer Uhrenindustrie wird sich in den nächsten 20 Jahren verdoppeln, das wären dann 44 Milliarden Schweizer Franken." Für den von ihm verantworteten Uhrenbereich prognostiziert er daran einen Anteil von mindestens 25 Prozent: "Wenn wir bis dann fünf Marken haben, warum dann nicht auch 30 Prozent."

Im Vordergrund steht für ihn aber eine über dem Schnitt der Branche liegende Rendite. "Die meisten Uhrenkonzerne haben Renditen zwischen 18 und 22 Prozent. Darunter will ich nicht liegen. Das kann anfangs schwierig werden, aber nach zwei oder drei Jahren will ich besser sein als der Rest der Industrie", sagte der 64-jährige Uhren-Manager dem Magazin 'Capital'.

Zukäufe würde Biver gern realisieren, hält diese aber in der momentanen Marktphase für schwierig. "Es steht ja nichts zum Verkauf. Wenn sich eine Möglichkeit ergibt, müsste man schnell handeln. Die Kriegskasse ist gut gefüllt, aber auch die der Swatch Group und von Richemont."

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Joachim Haack, PR/Kommunikation "Wirtschaft" und Corporate Editors,
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