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"Capital-Investor-Relations-Preis 2007": BASF ist im Euro-Stoxx 50 die Nummer 1, im Dax Fresenius Medical Care, im M-Dax die Deutsche EuroShop, im Tec-Dax die Software AG und im S-Dax Takkt

    Köln (ots) - 21. Juni 2007 - Bei der Bewertung der IR-Arbeit der Unternehmen aus dem Euro-Stoxx 50, Dax, M-Dax, Tec-Dax und S-Dax haben sich in diesem Jahr deutliche Verschiebungen ergeben. Beim "Capital-Investor-Relations-Preis 2007" siegt im Euro-Stoxx 50 erstmals die BASF mit 433,4 von 500 möglichen Punkten vor RWE (416,3 Punkte) und E.ON (414,0 Punkte). Vorjahressieger SAP verliert mehr als hundert Punkte und steht 2007 auf Rang neun.

    Bereits zum elften Mal bewerteten das Wirtschaftsmagazin 'Capital' (Ausgabe 14/2007) und die Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (DVFA) die IR-Arbeit der 194 wichtigsten deutschen und europäischen Unternehmen in den Aktien-Indizes Euro-Stoxx 50, Dax, M-Dax, Tec-Dax und S-Dax.

    Der "Capital-Investor-Relations-Preis", der von der weltweit größten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte unterstützt wird, basiert in diesem Jahr auf der Befragung von fast 450 Analysten von 250 europäischen Banken, Fonds- und Kapitalanlagegesellschaften. Sie beurteilen die Güte der IR-Arbeit nach vier Kriterien: Zielgruppenorientierung, Transparenz, Track Record und Extra Financial Reporting. Jeweils fünf Urteilsstufen sind möglich. Akzeptable IR-Arbeit beginnt ab 300 Punkten, gute bei 350 Punkten, sehr gute bei 400 Punkten und herausragende bei 450 Punkten.

    Aus dem Kreis der Dax-Unternehmen, die nicht im Euro-Stoxx 50 präsent sind, wählten die Kapitalmarkt-Experten Fresenius Medical Care (416,8 Punkte) auf Rang eins, gefolgt von MAN (412,0 Punkte) und Metro (388,8 Punkten). Im M-Dax platzierte sich die Deutsche EuroShop mit 448,3 Punkten nach 2006 wiederum auf dem ersten Platz. Salzgitter (432,2 Punkte) wurde Zweiter, K + S (431,2 Punkte) Dritter. Im Tec-Dax gelingt dem Vorjahreszweiten Software AG mit 440,6 Punkten der Sprung auf den ersten Rang, auf den Plätzen zwei und drei finden sich GPC Biotech (423,8 Punkte) und Pfeiffer Vacuum (402,4 Punkte). Im S-Dax machte Takkt mit 454,1 Punkten die beste IR-Arbeit. Auf Rang zwei und drei folgen MPC Capital (436,3 Punkte) und GfK (422,4 Punkte).

    "Kontinuierliche und nachhaltige IR-Arbeit wird honoriert, Verfehlungen werden beinhart abgestraft", kommentiert 'Capital'-Chefredakteur Dr. Klaus Schweinsberg die diesjährigen Ergebnisse. "Nur Unternehmen, denen Investoren vertrauen, erfreuen sich relativ stabiler Kurse."

    Die Qualität der IR-Arbeit geht deutlich zurück. Die 400-Punkte-Marke, ab der sehr gute IR beginnt, überspringen insgesamt 36 Unternehmen. Im Vorjahr waren es noch 39. Die Marke von 450 Punkten, gleichbedeutend mit herausragender Finanzmarktkommunikation, schafft dieses Jahr nur einer der 194 Kandidaten - im Vorjahr waren es noch sieben Unternehmen. "Das Standard-Repertoire reicht längst nicht mehr aus, um ganz oben mit dabei zu sein", sagt DVFA-Geschäftsführer Ralf Frank.

    Weit mehr als die Hälfte aller bewerteten Unternehmen (2007: 115 / 2006: 97) liegt unterhalb der 350-Punkte-Marke, ab der gute IR beginnt. Davon schaffen es 58 nicht einmal, die 300-Punkte-Grenze zu überschreiten, die für akzeptable IR steht. Sieben von diesen 58 Unternehmen (Repsol, Gagfah, Bechtle, Tele Atlas, Nordex, Jenoptik und Thielert) bleiben sogar unter 200 Punkten.

    Im Euro-Stoxx 50 schneiden Intesa Sanpaolo, Telecom Italia und Repsol am schlechtesten ab, im Dax Volkswagen, Altana und TUI. Im M-Dax stehen Heidelbergcement, Südzucker und Gagfah auf den letzten Plätzen, im Tec-Dax Tele Atlas, Nordex und Jenoptik. Im S-Dax liegen Dyckerhoff, Cat Oil und Thielert hinten.

    Für Rückfragen: Walter Hillebrand, Redaktion 'Capital', Tel. 0221/4908-262, Fax 0221/4908-595, E-Mail: hillebrand.walter@capital.de, Internet: www.capital.de oder Joachim Haack, PubliKom, Tel. 040/39 92 72-0, Fax 040/39 92 72-10, E-Mail: jhaack@publikom.com

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