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Aktuelle Studie - Imageproblem Zeitarbeit: Geld ist das klassische Hauptmerkmal für einen attraktiven Arbeitgeber

Augsburg (ots) - Über Fachkräftemangel zu klagen ist die eine Seite - Qualifikationsmängel zu bekämpfen die andere. Ein weiterer Aspekt ist ein Griff an die eigene Nase mit der Frage an die Arbeitnehmer: Was macht einen Arbeitgeber für gut qualifizierte Fachkräfte oder Berufseinsteiger attraktiv?

An erster Stelle steht ein Klassiker: leistungsgerechte Bezahlung (97,6 Prozent). An zweiter Stelle legen Arbeitnehmer in Deutschland zu 91,4 Prozent Wert auf eine abwechslungsreiche Tätigkeit, arbeitgeberseitige Weiterbildungsangebote machen mit 85,9 Prozent Platz drei der Attraktivität aus. Dicht gefolgt von Urlaubsgeld, Weihnachtsgratifikation und betrieblicher Altersvorsorge (durchschnittlich 85 Prozent). Das ergab die repräsentative Befragung der orizon GmbH "Arbeitsmarkt 2011 - Perspektive der Arbeitnehmer" vom März 2011. Als vergleichsweise nebensächlich werden die Kantine (45,5 Prozent) oder der Betriebskindergarten (42,3 Prozent) bewertet.

Falsches Klischee vom "Arbeitgeber zweiter Klasse"

Befragt, welche dieser Leistungen die Arbeitnehmer von einem Personaldienstleister erwarten, folgt die Einschätzung dem schlechten Image, das der Zeitarbeit nach wie vor anhaftet: Durchschnittlich nur 12 Prozent rechnen damit, dass Personaldienstleister Urlaubsgeld, vermögenswirksame Leistungen oder Weihnachtsgratifikationen anbieten. Lediglich 4,3 Prozent trauen der Branche eine betriebliche Altersvorsorge zu (bAV). "Mit diesen Ergebnissen hat die Branche tatsächlich ein Thema. Nicht weil wir diese Leistungen nicht anbieten - alle genannten Punkte sind für uns und etliche andere der großen Zeitarbeitsunternehmen in Deutschland eine absolute Selbstverständlichkeit. Sondern weil wir nicht offensiv genug dem in der öffentlichen Meinung bestehenden Klischee von Zeitarbeit entgegentreten", sagt Dr. Dieter Traub, Geschäftsführer der orizon GmbH. "Die betriebliche Altersvorsorge gehört seit Anfang 2010 zum Leistungspaket der orizon GmbH und ihrer Tochtergesellschaften. Wir gehen sogar einen Schritt weiter, indem wir jedem Mitarbeiter, der eine bAV abschließt, ab einer gewissen Ansparsumme monatlich einen Zuschuss von bis zu 20 Euro gewähren - gerade um den unteren Einkommensgruppen den Aufbau einer privaten Absicherung zu ermöglichen", fährt Traub fort und fasst zusammen: "Diese Ergebnisse zeigen, dass wir zwar die für die Menschen wichtigen Punkte in den Arbeitsverträgen berücksichtigen - aber das nur unzureichend kommunizieren. Ein richtiger Schritt ist daher der Zusammenschluss von BZA und AMP Mitte April, um geschlossen eine positivere Wahrnehmung der Zeitarbeit zu fördern."

Als positiv für die Branche insgesamt und gleichfalls als tatsächlich realistisch schätzt der Geschäftsführer das Bewusstsein der Arbeitnehmer ein, dass Zeitarbeit abwechselungsreiche Tätigkeiten bietet (46,7 Prozent) sowie zur Reintegration in den Arbeitsmarkt beiträgt (43,1 Prozent). Diese Ergebnisse werden auch durch die DEKRA Studie zum Thema Personaldienstleistungen vom Dezember 2010 be-legt: Rund 90 Prozent der Zeitarbeitnehmer sind mit ihrer Anstellungsform zufrieden, ca. die Hälfte der Befragten gibt an, durch die Zeitarbeit den Wiedereinstieg in das Berufsleben nach längerer Arbeitslosigkeit erreicht zu haben.

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