Care-Energy Holding GmbH

"Care-Energy" siegt gegen die Netz Leipzig GmbH und erzwingt Netznutzung im Raum Leipzig
"Gericht beendet Farce eines vorsätzlich rechtswidrigen Verhaltens als Monopolist"

Hamburg (ots) - "Care-Energy" Kunden können aufatmen: Das Landgericht Leipzig hat mittels einstweiliger Verfügungen die Netz Leipzig GmbH und die räumlich an Leipzig vom Gebiet her angrenzende Delitzsch Netz GmbH verpflichtet, der mk-energy die Nutzung der lokalen Netze wieder uneingeschränkt zu gestatten. "Care-Energy" Kunden werden also auch in Zukunft von ihrem gewählten Lieferanten kostengünstig mit 100% Ökoenergie beliefert. Die heute ergangenen einstweiligen Verfügungen gegen die Netz Leipzig GmbH und die Delitzsch Netz GmbH bedeuten für die Kunden, dass sie durchgängig von Care-Energy versorgt worden sind und sich zu keinem Zeitpunkt in der teuren Grundversorgung befunden haben.

Martin Kristek, Inhaber und Geschäftsführer der mk-group, der die Marke "Care-Energy" gehört: "Dieses eindeutige Ergebnis haben wir erwartet: Die Kündigung der Verträge durch die Netz Leipzig GmbH war nichts anderes als ein plumper Versuch, unsere Arbeit rechtswidrig zu behindern. Wir entschuldigen uns bei unseren Kunden für die Unannehmlichkeiten und die Verwirrung, die die Netz Leipzig GmbH mit ihrem rechtswidrigen Verhalten verursacht hat. Bis zuletzt hat die Netz Leipzig GmbH schamlos versucht, ihre Position als Monopolist zu Lasten des Wettbewerbs und der Kunden zu missbrauchen. Wir erwarten, dass die Netz Leipzig GmbH unsere Kunden in ihrem Netzgebiet über ihr Fehlverhalten und die Fortsetzung der Versorgung durch "Care-Energy" schnell informiert. Sollte die Netz Leipzig GmbH sich mit dieser Aufgabe überfordert sehen, sind wir gern bereit dies gegen Erstattung der Kosten zu übernehmen. In den kommenden Tagen werden wir auch entscheiden, ob und in welchem Umfang wir die Netz Leipzig GmbH auf Grund des rechtswidrigen, vorsätzlich geschäftsschädigenden Verhaltens auf Schadensersatz verklagen. Wir gehen davon aus, dass es eines der Ziele der Netz Leipzig GmbH gewesen ist, diese Kosten zu verursachen, weshalb die Netz Leipzig GmbH nun auch gern für die Kosten aufkommen darf."

Besonders ärgerlich, so der "Care-Energy" Chef weiter, sei, dass die Netz Leipzig GmbH ihren Monopolistenstatus und die daraus resultierenden Gewinne offenbar gezielt dazu nutze, günstige Ökoenergieanbieter bei der Arbeit zu behindern. "Statt sich im Sinne der Energiewende zu freuen, dass Care-Energy Kunden günstig mit Ökoenergie versorgt, versucht die Netz Leipzig GmbH jeden Winkelzug um uns zu behindern. Es ist ein Armutszeugnis für das Rechtsverständnis der Verantwortlichen bei der Netz Leipzig GmbH, dass erneut ein Gericht einen Netzbetreiber zu diskriminierungsfreiem Vorgehen verurteilen muss. Schon die Niederlage der Thüringer Energie Netze TEN in einem vergleichbaren Verfahren hätte der Netz Leipzig GmbH eine Warnung sein können. Statt sich allerdings an geltendes Recht zu halten, setzt die Geschäftsleitung der Netz Leipzig GmbH aber lieber auf monopolistisches Verhalten, verantwortungslosen Einsatz der von den Bürgern aufgebrachten Gelder sowie die vorsätzliche Schädigung anderer Unternehmen durch rechtswidriges Verhalten und begleitende Öffentlichkeitsarbeit."

Das einzig positive an diesem Sachverhalt sei, so Martin Kristek weiter, dass die Netz Leipzig GmbH nun Opfer ihrer eigenen, großspurigen Öffentlichkeitsarbeit werde. Wer gezielt alle Medien der Region, die Kunden, die Bürger und auch die politisch Verantwortlichen falsch informiert, ruiniert sich sein Image selbst, wenn die Machenschaften scheitern. "Wir sind gespannt darauf, wie sich die Verantwortlichen bei der Netz Leipzig GmbH nach dieser Niederlage herausreden wollen. Angesichts des bisherigen Vorgehens und der Aussagen der Netz Leipzig GmbH ist allerdings bedauerlicher Weise nicht von Einsicht oder gar Erkenntnisgewinn auszugehen."

Auch "Care-Energy" werde seine Kunden über die Vorgänge informieren, so Martin Kristek weiter. "Das Vorgehen der Netz Leipzig GmbH diente unserer Meinung nach nur dem Zweck, unsere Kunden zu verunsichern und uns öffentlich zu schädigen. Dies werden wir unseren mehr als 350.000 Kunden im Bundesgebiet auch noch einmal ausführlich schriftlich darlegen. Zudem werden wir alle unsere Kunden auffordern, sich durch eigene Netznutzungsverträge vor rechtswidrigen Aktionen wie dem Vorgehen der Netz Leipzig GmbH zu schützen und sich bei der bemerkenswert untätigen Bundesnetzagentur (BNetzA) über die Netz Leipzig GmbH zu beschweren. Erst kassieren und dann die Netznutzung verweigern: Jedem Bundesbürger ist sofort klar, dass dieses Vorgehen der Netz Leipzig GmbH nicht im Sinne von Recht und Gesetz sein kann. Wieso die zuständige Aufsichtsbehörde sich über Wochen hinweg nicht bewegt, bleibt das Geheimnis der BNetzA."

Die heute ergangenen einstweiligen Verfügungen gegen die Delitzsch Netz GmbH und die Netz Leipzig GmbH seien auch eine Warnung für andere diskriminierende Netzbetriebe. Martin Kristek: "Wir lassen uns nicht mit juristischen Winkelzügen und rechtswidrigen Kündigungen vom Markt verdrängen, auch wenn es immer wieder Energiekonzerne und Netzbetreiber gibt, die dies versuchen. Wir stehen wie kein anderer Versorger für faire Preise, eine ökologische Versorgung und die Umsetzung der Energiewende, die die großen Konzerne und einige Netzbetreiber so gern verhindern möchte. Wir haben nichts gegen Wettbewerb, aber bei der Art des Vorgehens einzelner Wettbewerber gegen uns fragt man sich im Nachhinein schon, woran andere Energieanbieter wie TelDaFax und FlexStrom gescheitert sind. Auf ein bundesweit einheitliches Fair Play am Energiemarkt haben sie sicher vergeblich gehofft."

Hintergründe und Fakten:

Die Netz Leipzig GmbH hat der mk-energy, einem Unternehmen der mk-group (Handelsmarke: Care-Energy) rechtswidrig extrem kurzfristig die Lieferantenrahmenverträge gekündigt.

Die Kündigung durch die Netz Leipzig GmbH erfolgte, trotz dem die Nutzung der Netze deutlich vor Monatsbeginn vollständig bezahlt worden war unter fadenscheinigen Vorwänden.

Die Netz Leipzig GmbH hat alle Kunden von "Care-Energy" in ihrem Netzgebiet falsch informiert, in dem sie behauptet hat, die Kunden befänden sich in der Grundversorgung.

"Care-Energy" Kunden sind nach wie vor in der Versorgung durch "Care-Energy". Alle anderslautenden Schreiben der Netz Leipzig GmbH können ignoriert werden.

"Care-Energy"-Kunden brauchen nichts zu unternehmen, die Netz Leipzig GmbH darf ihnen keine Rechnung gleich welcher Art für ihr rechtswidriges Verhalten bei der Kündigung der Lieferantenrahmenverträge zu stellen. Auch ist eine Doppelbezahlung von Energie ausgeschlossen, da alle Kunden nur von "Care-Energy" versorgt worden sind.

"Care-Energy" Kunden brauchen weiterhin nur ihren Abschlag an "Care-Energy" zu überweisen, die günstigen Tarife gelten weiter.

Pressekontakt:

Marc März

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